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Wissensmanagement - Konzept, theoretische Fundierung und praktische Nutzung im Unternehmen

Bachelor Thesis, 2004, 50 Pages
Author: Alexi Towfighian
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Bachelor Thesis
Year: 2004
Pages: 50
Grade: 2,7
Bibliography: ~ 41  Entries
Language: German
Archive No.: V55330
ISBN (E-book): 978-3-638-50318-1

File size: 179 KB


Excerpt (computer-generated)

Universität Paderborn
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Lehrstuhl für Personalwirtschaft

Wissensmanagement:
Konzept, theoretische Fundierung und praktische Nutzung im Unternehmen

Bachelor-Abschlussarbeit

vorgelegt von: Alexi Towfighian
vorgelegt am: 21. Oktober 2004

 

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung ... 1

2 Konzept des Wissensmanagements  ... 3
2.1 Der Begriff des Wissens ... 3
2.1.1 Entstehung und Definition von Wissen ... 3
2.1.2 Ausprägungen der Ressource Wissen ... 5
2.1.3 Bedeutung von Wissen ... 7
2.2 Wissensmanagement ... 7
2.2.1 Aufgaben und Ziele des Wissensmanagements ... 7
2.2.2 Die Kernprozesse des Wissensmanagements ... 8

3 Theoretische Fundierung des Wissensmanagements ... 11
3.1 Grundlegende Sichtweisen von Wissensmanagement ... 11
3.2 Gestaltungsdimensionen eines Ganzheitlichen Wissensmanagements ... 13
3.3 Ansätze zum Wissensmanagement ... 15
3.3.1 Die Wissensspirale ... 15
3.3.2 Vier Akte zum Wissensmanagement ... 18
3.3.3 Bausteine des Wissensmanagements ... 19
3.4 Kritische Betrachtung der Ansätze ... 22

4 Praktische Nutzung im Unternehmen ... 25
4.1 Gründe für die Nutzung im Unternehmen ... 25
4.2 Ansatzpunkte zur Nutzung des Wissensmanagementkonzepts ... 27
4.3 Beurteilung und Erfahrungen ... 39

5 Schlussbetrachtung ... 42

6 Bibliographie ... 44
6.1 Literaturquellen ... 44
6.2 Internetquellen ... 47

 

1 Einleitung

Der Begriff Wissensmanagement hat in den letzten Jahren in der betriebswirtschaftlichen Diskussion zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dieses steigende Interesse ist darauf zurück zu führen, das sich in den letzten 150 Jahren ein Wandel von einer Agrargesellschaft hin zu einer Wissens- und Informationsgesellschaft vollzogen hat. Die Gründe dieser Bedeutungsverschiebung lassen sich anhand der drei folgenden Entwicklungstendenzen sichtbar machen1:

Zum einen ist es der strukturelle Wandel, d.h. die Entwicklung von arbeitsund kapitalintensiven Produkten hin zu informations- und wissensorientierten Dienstleistungen in einer globalen Wettbewerbswirtschaft. In diesen hochtechnologisierten Volkswirtschaften werden zunehmend Informationen, Wissen oder intelligente Produkte und Dienstleistungen verkauft, was zu einer Verdrängung der klassischen Produktionsfaktoren führt.

Andererseits wird auch auf die Internationalisierung von Märkten verwiesen. Die Globalisierung der Wirtschaft führt zu immer stärkerem lokalen und globalen Wettbewerb, sowie zu einer Beschleunigung der internationalen Lernprozesse. Folglich werden die als Industrienationen bezeichneten Länder zu sogenannten ‚Wissensnationen’, die physischen Produktionen werden zunehmend in die Schwellen- und Entwicklungsländer ausgelagert und Wettbewerber können in immer kürzer werdenden Zeitabschnitten auf den Weltmarkt drängen, so dass die Informationsvorsprünge eines Unternehmens immer kostbarer werden.

Beschleunigt wird diese Entwicklung drittens durch die immense Entwicklung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Aufgrund der Etablierung von digitalisierten Daten-Netzen, den sog. ’data-highways’, können gewünschte Informationen immer schneller, preiswerter und präziser auf intraund interorganisationaler Ebene in ‚Echtzeit’ ausgetauscht werden.2 Aufgrund dieser weltweiten Informationstransparenz und der niedrigen Transaktionskosten, kommt es zu immer schnelleren Veränderungen und Innovationsgeschwindigkeiten auf den Märkten, die sich u. a. in Preisverfall, in kürzeren Produktlebenszyklen, in Individualisierung von Kundenbedürfnissen und dem Entstehen neuer Geschäftsfelder äußern, wodurch der Wert der Ressource Wissen erheblich gesteigert wird.3

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem aktuellen Stand bestehender Konzeptionen von Wissensmanagement in Theorie und Praxis mit dem Ziel, einen systematischen, kritischen und konzentrierten Einblick in die komplexe Thematik von Wissensmanagement im Unternehmen zu vermitteln. Dabei gliedert sich die Arbeit in drei große Themenkomplexe.

In einem ersten Teil – der auf die Einleitung folgt – wird der konzeptuelle Rahmen von Wissensmanagement erläutert, innerhalb dessen die Begriffe Wissen und Wissensmanagement definiert und ihre Bedeutung bzw. Aufgaben und Ziele näher untersucht werden. Im zweiten Teil, widmet sich der Autor der theoretischen Fundierung des Wissensmanagements. Hierzu bedarf es der Auseinandersetzung mit den Sichtweisen, den Gestaltungsdimensionen, die ein ganzheitliches Wissensmanagement umfasst und der Erläuterung einiger ausgewählter Ansätze des Wissensmanagements. Abschließend werden diese Ansätze einer kritischen Betrachtung unterzogen. Kap. 4 stellt den dritten großen Themenkomplex dar und ist inhaltlich auf die praktische Nutzung von Wissensmanagement im Unternehmen ausgerichtet.

 

2 Konzept des Wissensmanagements

2.1 Der Begriff des Wissens

2.1.1 Entstehung und Definition von Wissen

Der Begriff Wissen bzw. die Entstehung von Wissen wird deutlich, wenn die Entwicklung – siehe Abb. 1 – vom Zeichen zum Wissen beschrieben wird. Ein Zeichen ist das kleinste Datenelement wie etwa ein Buchstabe oder eine Ziffer.

[...]


1 Vgl. North, K. (2002): Wissensorientierte Unternehmensführung: Wertschöpfung durch Wissen. 3., akt. u. erw. Aufl., Wiesbaden: Gabler. S. 14ff., sowie bei Al-Laham, A. (2003): Organisationales Wissensmanagement: Eine strategische Perspektive. München: Vahlen. S. 1f. Bei den nachfolgenden Ausführungen hat sich der Autor weitestgehend an den eben genannten Autoren orientiert.

2 Vgl. Al-Laham, A., a. a. O., S. 2.

3 Vgl. North, K., a. a. O., S. 15.


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