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Lesson Plan, 2006, 48 Pages
Author: Christina Kühnle
Subject: Pedagogy - School Pedagogics
Details
Tags: Blumen, Frühling, Erarbeitung, Merkmale, Gänseblümchens, Form, Angebotslernens
Year: 2006
Pages: 48
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 18 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-50347-1
File size: 764 KB
Das ist der Lehrprobenentwurf zur praktischen Prüfung für das Lehramt an Grundschulen.
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Excerpt (computer-generated)
Staatliches Studienseminar für Lehrerausbildung Eisenach
Lehramt an Grundschulen
Blumen im Frühling - Erarbeitung ausgewählter Merkmale
des Gänseblümchens in Form eines Angebotslernens
von
Christina Werner
Lehramtsanwärterin
2006
Lehrprobenentwurf
zum praktischen Teil der Zweiten Staatsprüfung
für das Lehramt an Grundschulen
Tag der Prüfung: 27.04.06
Ort der Prüfung: xxx
Beginn und Ende: 8:35 – 9:20 Uhr
Fach: Heimat- und Sachkunde
Klasse: Kurs 1/2
Seminarleiterin: xxx
Fachleiter: xxx
Schulleiterin: xxx
Mentoren: xxx
Thema der Prüfung:
Blumen im Frühling – Erarbeitung ausgewählter Merkmale
des Gänseblümchens in Form eines Angebotslernens
Inhaltsverzeichnis
1. Voraussetzungen der Schüler für den Unterricht ... 03
1.1 Voraussetzungen bei den Schülern ... 03
1.1.1 Voraussetzungen im Allgemeinen ... 04
1.1.2 Voraussetzungen im Fach Heimat- und Sachkunde und für diese Stunde ... 10
1.2 Äußere Voraussetzungen ... 19
2. Lernziele ... 21
3. Stellung des Unterrichtsinhaltes im größeren Zusammenhang ... 22
3.1 Einordnung in die Stundeneinheit ... 22
3.2 Fächerübergreifende Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung ... 23
4. Geplanter Unterrichtsverlauf ... 24
4.1 Tafelbild ... 28
4.2 Übersicht der Angebote ... 29
5. Anhang ... 30
5.1 Literatur und Quellenverzeichnis ... 30
5.2 Selbstständigkeitserklärung ... 32
5.3 Arbeitsblätter / verwendete Buchseiten / Material etc. ... 33
1. Voraussetzungen der Schüler für den Unterricht
1.1 Voraussetzungen bei den Schülern
Den Kurs 1/2 der xxx besuchen 16 Kinder, davon neun Mädchen und sieben Jungen. Sie wurden nach dem Konzept der veränderten Schuleingangsphase eingeschult. Die xxx gehörte zu den Versuchsschulen in Thüringen, welche die veränderte Schuleingangsphase 1998 eingeführt haben. Den rhythmisierten Tagesablauf gibt es schon länger. Es werden die Pausen in den Lernzeiten, die im Block stattfinden frei gewählt.
Die Schüler sind den zum größten Teil stattfindenden Wochenplanunterricht in der altersgemischten Gruppe gewöhnt. Es gibt momentan noch an jedem Tag eine Kursstunde, in denen die beiden Kurse (1/1 und 1/2) getrennt werden. Trotzdem sind reine 45 min.-Stunden eine Seltenheit.
Die Stammgruppe hat jeden Tag die ersten zwei bis drei Stunden zusammen den Stammunterricht und danach erfolgen die Fächer Werken, Schulgarten, Ethik, Religion, Sport und Musik. Ethik, Religion und Sport werden ebenfalls in der altersgemischten Gruppe unterrichtet.
Die Schüler des Stammes Eins kommen aus xxx und xxx und viele kennen sich bereits aus dem Kindergarten.
Seit dem neuen Schuljahr sind sieben neue Kinder in den Stamm gekommen, auch diese Schüler kannten sich aus dem Kindergarten.
Die tägliche Gleitzeit vor dem Unterrichtsbeginn von 7.00-7.40 Uhr ist entsprechend lang gefasst, damit alle Schüler in Ruhe an ihrem "Arbeitsplatz" ankommen und sich auf den Unterricht einstellen können. In dieser Zeit stehen die Lehrer für persönliche Gespräche jederzeit zur Verfügung, was von den Schülern auch lebhaft genutzt wird. Außerdem können die Kinder in dieser Phase an den beiden Computern arbeiten, sich mit den zahlreichen Übungs- und Spielmaterialien beschäftigen oder ein Buch aus der kleinen Klassenbibliothek lesen.
Das endgültige Zeichen dafür, dass der Unterricht beginnt bzw. dass sich die Schüler an ihren Plätzen einfinden sollen, ist das Einschalten von instrumentaler Musik. Diese ist den Schülern bestens bekannt und sie wissen genau, was sie zu tun haben. Die Musik findet ihren Einsatz auch am Ende von Arbeitsphasen und dient somit als Zeichen, dass die Arbeit einzustellen ist oder dazu, dass die Schüler sich im Sitzkreis einfinden sollen.
Des Weiteren signalisiert den Kindern ein Aufkleber an der Klassenuhr, wann die Arbeitsphase vorbei ist.
Im Großen und Ganzen ist es ein sehr lebendiger und aufgeweckter Kurs, in dem alle Schüler mehr oder weniger an Neuem interessiert sind und sich auch leicht für verschiedene Themen motivieren lassen.
1.1.1 Voraussetzungen im Allgemeinen
Der Umgang mit anderen Kindern ist größtenteils unkompliziert. Die Kinder des Kurses gehen meistens (besonders auch im Umgang mit dem anderen Teil der Stammgruppe, der 1. Klasse) hilfsbereit und rücksichtsvoll miteinander um, so dass insgesamt von einem positiven Sozialverhalten und einer angenehmen Lernatmosphäre ausgegangen werden kann. Ausnahmen bilden ab und zu xxx, xxx und xxx.
Diesen Kindern fällt es noch schwer sich an die verabredeten Regeln zu halten. Sie stören oft durch Unaufmerksamkeit.
Gründe dafür sind ihre allgemeine "Schwatzhaftigkeit" und ihr großes Mitteilungsbedürfnis, aber auch die Tatsache, dass sie sich noch immer nicht an die Schulregeln halten können. Meistens reicht eine Erinnerung an die Regeln ("nur einer redet!", "Wir melden uns!") bzw. ein kurzes Zeichen (wie ein Finger auf dem Mund) aus, um die Kinder zu ermahnen. Dies kann auch erreicht werden, wenn der Lehrer den Begriff "Eiszeit" laut in die Unruhe hineinruft. Die Schüler müssen dann alles stehen und liegen lassen und für ein paar Sekunden starr verharren, bis der Lehrer das Kommando zum Weitermachen erteilt. Es geht dann wesentlich ruhiger weiter, da sie mit dieser einfachen Methode an ihr Fehlverhalten erinnert werden.
xxx und xxx ärgern zudem gern andere Kinder und stören absichtlich den Unterricht um Aufmerksamkeit zu erregen. Ursachen sehe ich hier in der mangelnden Aufmerksamkeit, die die Kinder durch das Elternhaus erhalten. Sie werden deshalb besonders von mir beachtet, um ihnen nicht auch noch in der Schule dieses Gefühl zu geben. Außerdem erhalten gerade sie Aufgaben wie Arbeitsblätter verteilen etc., um ihnen bewusst zu zeigen, dass sie wichtig sind und gebraucht werden.
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