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Scholary Paper (Seminar), 2005, 22 Pages
Author: Andreas Schmitt
Subject: Company formation, Business Plans
Details
Tags: Angebot, Existenzgründungshilfen, Deutschland
Year: 2005
Pages: 22
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 26 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-50622-9
File size: 257 KB
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Excerpt (computer-generated)
Das Angebot an Existenzgründungshilfen in Deutschland
von: Andreas Schmitt
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 4
2. Finanzielle Hilfen 4
2.1. Kreditprogramme 4
2.1.1. Förderung durch das Saarland 5
2.1.1.1. Startkapital-Programm des Saarlandes 5
2.1.1.2. Gründungs- und Wachstumsfinanzierung 6
2.1.2. Förderung durch den Bund 8
2.1.2.1. StartGeld 8
2.1.2.2. Mikro-Darlehen 9
2.1.2.3. Unternehmerkredit 10
2.1.2.4. Unternehmerkapital – ERP-Kapital für Gründung 11
2.2. Zuschussprogramme 13
2.2.1. Fördermittel der Bundesagentur für Arbeit 13
2.2.1.1. Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) 14
2.2.1.2. Überbrückungsgeld 15
2.2.1.3. Einstiegsgeld 16
2.2.2. Förderung von Unternehmensberatungen 17
2.3. Beteiligungskapital 17
2.4. Bürgschaften 18
3. Nichtfinanzielle Hilfen 19
3.1. Erstellung von Unternehmenskonzepten 19
3.2. Existenzgründungsberatungen 20
4. Fazit 20
Literaturverzeichnis 212
1. Einleitung
Das Angebot an Existenzgründungshilfen in Deutschland ist sehr vielfältig und kann sich für einen Unternehmensgründer, der „Neuling“ in diesem Bereich ist, schnell als erste Hürde darstellen. Die Ursache für diese Unübersichtlichkeit resultiert daraus, dass es keine zentrale Anlaufstelle für Förderung von Existenzgründungen gibt. Im Rahmen dieser Seminararbeit werde ich dem Leser einen ersten Überblick über die wichtigsten Existenzgründungshilfen in Deutschland vermitteln.
2. Finanzielle Hilfen
Die finanziellen Hilfestellungen für Existenzgründer in Deutschland sind sehr vielseitig und sehr verschieden. Die finanziellen Hilfen kann man in folgende vier Kategorien einteilen: Kreditprogramme, Zuschüsse, Beteiligungskapital und Bürgschaften. Des Weiteren besteht ein Unterschied zwischen Bundes- und Landesprogrammen.
2.1. Kreditprogramme
Öffentliche Förderprogramme werden vom Bund und den Ländern vergeben. Es gibt in Deutschland keine zentrale Stelle, die für die Vergabe von Fördermitteln zuständig ist. Allen Fördermitteln ist gemeinsam, dass sie nur einen begrenzten Umfang haben. Dies bedeutet, dass keine Förderung mehr bewilligt werden kann, sobald die dafür vorgesehenen Mittel erschöpft sind. Für eine Finanzierungszusage müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllen werden. Man muss bei der Hausbank einen detaillierten Businessplan vorlegen, der die Tragfähigkeit der angestrebten Existenzgründung belegt. Darüber hinaus muss der Antragsteller seine fachlichen und beruflichen Qualifikationen durch Lebenslauf und Darstellung seines beruflichen Werdegangs nachweisen. Die Fördersystematik ist bei allen öffentlichen Kreditprogrammen ähnlich. Die Anträge werden bei der jeweiligen Hausbank gestellt (Hausbankprinzip). Diese leitet die Unterlagen weiter an die KfW-Mittelstandsbank bei Bundesprogrammen, bzw. an die SIKB (Saarländische Investitionskreditbank) bei Landesprogrammen. Die KfW-Mittelstandsbank bzw. die SIKB sind auch für den Entscheidungsprozess verantwortlich und erteilen dementsprechend auch die Finanzierungszusage an die Hausbank.
Abb. 1: Hausbankprinzip1 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
2.1.1. Förderung durch das Saarland
Die Förderung von Unternehmensgründungen im Saarland wird mit Programmen der SIKB unterstützt. Die Fördermittel müssen ebenfalls nach dem Hausbankprinzip beantragt werden.
2.1.1.1. Startkapital-Programm des Saarlandes
Um Existenzgründungen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft sowie in Freien Berufen zu fördern, stellt die SIKB Startkapital in Form von langfristigen Darlehen zur Verfügung.2 Kreditanträge im Rahmen des Startkapital-Programms des Saarlandes können Existenzgründer/innen innerhalb einer Frist von drei Jahren nach Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit stellen. Dies gilt auch, wenn diese Tätigkeit zurzeit nur nebenberuflich ist. Kreditlaufzeiten von bis zu zehn Jahren bei zwei tilgungsfreien Anlaufzeiten sind möglich. Die Kreditsumme beläuft sich zwischen 2.500,- EUR und 25.000,- EUR. Bei Existenzgründungsvorhaben, deren Finanzierungsbedarf 50.000,- EUR nicht übersteigt, kann der Finanzierungsanteil bis zu 80% des Gesamtfinanzierungsbedarfs betragen.3
[...]
1 Rödel, S., Doll, M.: Finanzplanung und öffentliche Fördermittel, Seite 106
2 vgl.: Förderdatenbank – Suche: Startkapital-Programm des Saarlandes, http://db.bmwa.bund.de, vom 30.11.2005
3 vgl.: Merkblatt: Startkapital-Programm des Saarlandes, SIKB, April 2005
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