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Wilhelm Meisters Wandel - Im besonderen die Bildung des Protagonisten durch die Hamlet-Rezeption und die Turmgesellschaft

Seminararbeit, 2001, 20 Seiten
Autor: Philip Baum
Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 20
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V5583
ISBN (E-Book): 978-3-638-13418-7

Dateigröße: 214 KB
Anmerkungen :
Die Hausarbeit wurde noch einmal im Groben überarbeitet. Viel Verbesserungsarbeit gab es bei einer 2,0 glücklicherweise nicht zu tun ;-).171 KB



Textauszug (computergeneriert)

 

Wilhelm Meisters Wandel

Im besonderen die Bildung des Protagonisten durch
die Hamlet-Rezeption und die Turmgesellschaft


4. Semester
Lehramt Gymnasium
Deutsch/ Politik/ Informatik (2. Semester)

 

Inhaltsverzeichnis:

1 Einleitung Seite 3

2 Parallelen zwischen Goethe und dem Protagonisten Wilhelm Meister/
Der Typus Bildungsroman  Seite 4

3 Die Entwicklungsschritte Wilhelms bis zur Premiere Seite 5

4 Wilhelm und Shakespeare Seite 7
4.1 Der Kontakt mit Shakespeare/ Erste Berührungspunkte Seite 7
4.2 Die Entscheidung zur Aufführung und deren Form  Seite 8
4.3 Die Premiere des Hamlet - im besonderen Wilhelm Meister als
Hamlet Seite 10
4.4 Ein kurzes Resümee - welchen Einfluss hat Hamlet auf Wilhelm? Seite 12

5 Turm und Sozietät Seite 13
5.1 Der Ursprung von Turm und Sozietät im Roman und in der Realität Seite 13
5.2.1 Die Turmgesellschaft  Seite 13
5.2.2 Die Sozietät  Seite 15
5.3 Die Turmgesellschaft contra Shakespeare?  Seite 15

6 Schluss  Seite 16

7 Literaturverzeichnis  Seite 18



1 Einleitung
Ziel der Arbeit soll es sein, die Entwicklung des "Helden" zu analysieren. Vor allem den Einfluss der Shakespeare-Rezeption explizit des Hamlets auf den Charakter Wilhelm Meister gilt es zu ermitteln und wie die Turmgesellschaft auf ihn zu wirken versucht.
In Punkt 2 werden Zweck und Inhalt eines Bildungsromans diskutiert und Parallelen zu Goethes Biographie gezogen, d.h. es wird ein Fundament für das Textverständnis gesetzt.
Punkt 3 behandelt wichtige Entwicklungsschritte bis zu Wilhelms Aufführung von Shakespeares "Hamlet". In 4.1 schließlich wird der erste Kontakt mit Shakespeare und die ungeheure Wirkung dessen auf Wilhelm erläutert und 4.2 verarbeitet Wilhelms Übersetzung und Umarbeitung des Shakespeare-Stoffes. Unterpunkt 4.3 dient der Betrachtung der Premiere und fokussiert auf Wilhelm in der Rolle Hamlets. 4.4 fasst in einem kurzen Resümee die Wirkungsmöglichkeiten Hamlets auf Wilhelm zusammen.
Der weitere Verlauf des Textes soll sich den Rollen der Turmgesellschaft bzw. der Sozietät widmen und deren pädagogische Ambitionen in Bezug auf Wilhelm klären:
5.1 betrachtet die weitere Geschichte des Romans bis Wilhelm sich endgültig im direkten Einfluss des Turms und schließlich der Gesellschaft um Lothario, der Sozietät, befindet; in einem kurzen Exkurs werden die Quellen dieser Gesellschaften im Leben Goethes gesucht. 5.2.1 und 5.2.2 gehen auf das pädagogische Wirken des Turms bzw. der Sozietät ein. Gliederungspunkt 5.3 untersucht, wie die Turmgesellschaft auf Wilhelms Identifikation mit Hamlet Einfluss nimmt und seinen Theater-Dilettantismus bekämpft.
Da das Thema Identifikation ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist, scheint es hier angebracht eine Definition zu geben:
Identifikation beschreibt das Duden-Fremdwörterbuch als "emotionales Sichgleichsetzen mit einer anderen Person oder Gruppe und Übernahme ihrer Motive und Ideale in das eigene Ich".
Interessant für "Wilhelm Meisters Lehrjahre" sind allerdings die Unterschiede, die trotz der Identifikation vorhanden sind. Denn diese treten dann im Kontrast um so deutlicher hervor und zeigen die Unterschiede zwischen den Charakteren auf.

2 Parallelen zwischen Goethe und dem Protagonisten Wilhelm Meister/
Der Typus Bildungsroman

[...]


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