Satzglieder: Subjekt - Prädikat - Akkusativobjekt close Bitte warten


Details

Veranstaltung: Fachpraktikum Germanistik
Institution/Hochschule: Universität Koblenz-Landau (Germanistik)
Kategorie: Praktikumsbericht / -arbeit
Jahr: 2006
Seiten: 33
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 6  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 231 KB
Archivnummer: V55954
ISBN (E-Book): 978-3-638-50773-8
Anmerkungen :
Die Unterrichtsstunde wurde im Rahmen des germanistischen Fachpraktikums erstellt und auch gehalten. Die Arbeitsblätter wurden selbst entworfen.

Textauszug (computergeneriert)

Satzglieder: Subjekt - Prädikat - Akkusativobjekt

von: Christina Schulz

 


Inhaltsverzeichnis

1. Sachanalyse  3

1.1 Syntax: Die Lehre vom Bau des Satzes 3
1.2 Linguistische Operationen zur Differenzierung von Satzgliedern 5

1.2.1 Die Verschiebeprobe 5

1.3 Subjekt – Prädikat – Akkusativobjekt 6

2. Didaktische Analyse  8

2.1. Begründung der Lernaufgabe 8

2.1.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes für die Schüler  9

2.2 Didaktische Reduktion 10

2.2.1 Schwierigkeitsanalyse  11

2.3 Stellung des Unterrichtsinhaltes im größeren Zu- 12

3. Voraussetzungen für den Unterricht  13

3.1 Situation der Klasse 13
3.2 Externe Voraussetzungen  14

4. Formulierung der Lernziele 15

4.1 Grobziel  15
4.2 Feinziele  15

5. Überlegungen zur Methodik 16

5.1 Einstiegsmöglichkeiten  16
5.2 Artikulation 17
5.3 Sozial- und Aktionsformen 18
5.4 Medien 19
5.5 Unterrichtsprinzipien 21
5.6 Tafelbild  22

6. Geplanter Unterrichtsverlauf 24

7. Literaturverzeichnis  28

8. Anhang  29

8.1 Folie mit grammatikalischen Regeln 29
8.2 Arbeitsblatt mit Transferübungen 29
8.3 „Kurgeschichte“ der Einstiegsphase  29

 


 

1. Sachanalyse

1.1 Syntax: Die Lehre vom Bau des Satzes

Die Lehre vom Bau des Satzes wird mit dem Begriff „Syntax“ beschrieben. Als eine grammatische Teildisziplin beschäftigt sich die Syntax mit dem Aufbau von Sätzen und deren grammatischen Eigenschaften (vgl. Kürschner, W. 2005, S.158). Dabei bestehen Sätze aus Wörtern und zusammengehörigen Wortgruppen. Diese „Fragmente“ aus denen sich Sätze zusammensetzen werden auch als „Konstituenten“ oder „Satzglieder“ bezeichnet. Innerhalb der Syntax steht der grammatische Bau von Sätzen im Vordergrund. Dabei gilt es einfache von zusammengesetzten Sätzen zu differenzieren:

(1) Der einfache Satz:

Dem einfachen Satz liegt ein Verb zugrunde, welches weitere Satzglieder aufruft. Beispiel: „Ich wünsche dir alles Gute zum Geburtstag.“

(2) Der zusammengesetzte Satz

Der zusammengesetzte Satz kann aus mehreren einfachen Sätzen bestehen. Diese Sätze sind einander nachgeordnet, könnten aber auch für sich alleine stehen. Man bezeichnet dies als Satzverbindung.

Beispiel: „Auf meinem Bücherregal haben viele Bücher gestanden, in denen waren Informationen über unterschiedlichste Bereiche zu finden.“

Darüber hinaus kann der zusammengesetzte Satz auch aus mehreren unselbständigen Teilsätzen bestehen, die nicht für sich alleine stehen können. Dabei handelt es sich in der Regel um mindestens eine Nebensatz und eine Hauptsatz. Man bezeichnet dies dann als Satzgefüge (vgl. Sitta, H. in Praxis Deutsch 68, S.22). Beispiel: „Er kam nach Mannheim zurück, nachdem er drei Wochen In Paris gewesen war.“ Des Weiteren werden Sätze nach ihrer Form und Äußerungsabsicht unterschieden. Dabei gilt es Aussage-, Frage- und Aufforderungssätze zu unterscheiden:

- Der Aussagesatz:
Im Aussagesatz steht die Personalform des Verbs an zweiter Stelle. Beispiel: „Christa fährt heute nach Frankfurt.“

- Der Fragesatz:
Der Fragesatz kann in Form einer Entscheidungsfrage gestellt werden, wobei er dann zwangsläufig mit der Personalform des Verbs beginnt. Als Antwort würde ein Wort reichen, das heißt man könnte ihn mit „ja/nein“ beantworten. Wobei natürlich auch vage Antworten wie zum Beispiel „vielleicht“ möglich sind. Beispiel: „Gehst du einkaufen?“ Der Fragesatz kann darüber hinaus mit einem Fragewort eingeleitet werden. Ist dies der Fall, so erwartet man eine Antwort die über ein Wort hinausgeht. Beispiel: „Wo gehst du heute Nachmittag hin?“

- Der Aufforderungssatz
Der Aufforderungssatz beginnt mit dem Imperativ des Verbs. Beispiel: „Fahr doch endlich!“ Siezt der Sprecher die angesprochene Person oder bezieht sich in die Aufforderung mit ein, so steht das Verb im Konjunktiv I Präsens. Beispiele: „Seien wir doch mal ehrlich!“ „Seien Sie unbesorgt!“ Bei allgemeinen Aufforderungen steht das Verb meist im Infinitiv. Beispiel: „Vor Gebrauch öffnen!“ (vgl. Hoberg, R. und U. 2003, S.41)

1.2 Linguistische Operationen zur Differenzierung von Satzgliedern

Die Satzglieder eines Satzes können mit Hilfe verschiedener Methoden ermittelt werden. Dabei können diese als selbständige „Blöcke“ verschoben werden. Dies bezeichnet man dann als „Verschiebeprobe“. Die Satzglieder können jedoch auch durch Wörter oder Wortgruppen ersetzt werden, was dann als „Ersatzprobe“ bezeichnet wird. Darüber hinaus führt Sitta in seinem Basisartikel „Syntax – Die Lehre vom Bau des Satzes“ noch die „Klangprobe, Umformungsprobe“, sowie die „Abstrichprobe“ auf (vgl. Sitta, H. in Praxis Deutsch 68, S.23). Da die geplante Unterrichtsstunde die Methode der „Verschiebeprobe“ zum Gegenstand haben wird, wird an dieser Stelle nicht näher auf die anderen Methoden eingegangen werden.

1.2.1 Die Verschiebeprobe

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