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Autor: Andreas Schneider
Fach: Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Details
Institution/Hochschule: Berufsakademie Villingen-Schwenningen
Tags: Straßenkinder, Deutschland, Probleme, Ursachen, Arbeitsansätze, Einführung, Sozialarbeit
Jahr: 2006
Seiten: 22
Note: 2,2
Literaturverzeichnis: ~ 17 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 165 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-50813-1
Textauszug (computergeneriert)
Berufsakademie Villingen - Schwenningen
Studienarbeit
Fachbereich: Sozialwirtschaft
Studienfach: Methoden der Sozialarbeit
Straßenkinder in Deutschland
Problem, Ursachen und Arbeitsansätze-
eingereicht von:
Andreas Schneider
WS 2004
1.) Einleitung ... 1
2.) Beschreibung des Problems ... 2
2.1) fiktives Fallbeispiel ... 2
2.2.) Definitionen – der Begriff Straßenkind ... 3
2.3) Umfang und Ausmaß des Problems ... 6
2.4) Ansprüche der Straßenkinder aus dem SGB VIII ... 8
3.) Ursachenfaktoren des Problems ... 10
3.1) Familiäre Ursachenfaktoren ... 10
3.2) Schulische Ursachenfaktoren ... 11
3.3) weitere Ursachenfaktoren ... 12
4.) Soziale Arbeit mit Straßenkindern ... 15
4.1) Nachteile der öffentlichen Jugendarbeit ... 15
4.2.) Lebensweltorientierte Jugendarbeit ... 15
4.3) Mobile Jugendarbeit ... 16
5.) Fazit und Schlußbemerkung ... 17
Anhang:
- Literaturnachweis
- Quellen aus dem Internet
1.) Einleitung
Mein erstes Interesse an dem Thema Strassenkinder wurde durch einen Essay in der Beilage „Le monde diplomatique“ der TAZ vom 30.10.2004 geweckt. Es wurde von einem Brand in einer städtischen Unterkunft für Strassenkinder berichtet, bei dem noch nicht einmal die Polizei kam. Bilanz: ca. 100 tote Kinder. Nach kurzer Recherche musste ich feststellen, dass speziell Honduras in Zusammenhang mit Misshandlung von Strassenkindern in den letzten Jahren immer wieder in der Presse zu finden war. Ich stellte jedoch auch fest, dass eine Recherche, die einer Hausarbeit genügen würde mehr Zeit beanspruchen würde. Mein Interesse war jedoch geweckt, so dass eine Arbeit über Strassenkinder in Deutschland sinnvoll erschien. „Gibt es so etwas wie in Südamerika überhaupt in Deutschland?“. „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ verursachte Mitte der 1980er Jahre eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit und der Politik für dieses Thema. Was hat sich in den vergangenen 25 Jahren getan? Gibt es immer noch viele Strassenkinder? Wie ist ihre Biographie? Wieviele sind es etwa? Was sind eigentlich Strassenkinder? Waren Fragen, die mich zunehmend beschäftigten.
Nach der ersten kurzen Recherche fand ich mich in einem Durcheinander von teils widersprüchlichen Informationen wieder. Jedoch fand ich auch Literatur, Projektbeschreibungen und theoretische Erklärungsmodelle, die ich verwenden wollte. Ich werde also in meinem ersten Schritt versuchen im gegebenen Rahmen auf eine Mögliche Biographie, auf den Begriff, auf die Quantität des Problems und auf mögliche gesetzliche Ansprüche der Strassenkinder einzugehen.
Der zweite Schritt wird sein verschiedene Ursachenfaktoren zu analysieren um später die Frage nach dem „Warum“ und der Entstehung des Problems lösen zu können. Im dritten Abschnitt werde ich zwei Methoden der sozialen Arbeit mit Jugendlichen, die mir besonders geeignet erscheinen, näher betrachten. Schließlich ist die zentrale Frage dieser Arbeit „Können wir diesen Menschen helfen?“.
2.) Beschreibung des Problems
2.1) Fiktives Fallbeispiel
Zur Klärung der Frage, wie das Problem der Straßenkinder eigentlich entsteht soll hier ein fiktives Fallbeispiel angeführt werden. Es soll verdeutlichen, welchen Hintergrund das auffällige Verhalten von Straßenkindern haben kann und wie sie überhaupt erst in die Situation gekommen sind, sich von ihrer Familie zu trennen und im Laufe der Zeit „die Straße“ als Ort der Sozialisation kennengelernt zu haben.
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