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Autor: M.A. Annett Rischbieter
Fach: Philosophie - Philosophie der Antike
Details
Institution/Hochschule: Universität Leipzig (Institut für Philosophie)
Tags: Platon, Politeia, Der Staat, Gerechtigkeit, Höhlengleichnis
Jahr: 2001
Seiten: 16
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 171 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-13430-9
Textauszug (computergeneriert)
Zusammenfassung Platons Politeia
von Annett Rischbieter
INHALTSVERZEICHNIS
1. Aufbau 3
2. Inhalt 3
"Erstes Buch" (="Trasymachos") 3
"Zweites Buch" 3
"Drittes Buch" 5
"Viertes Buch" 6
"Fünftes Buch" 7
"Sechstes Buch" 8
"Siebentes Buch" 9
"Achtes Buch" 10
"Neuntes Buch" 11
"Zehntes Buch" 12
Bibliographie 11
1. Aufbau
Die "Politeia" besteht aus 10 Büchern.
2. Inhalt
"Erstes Buch" (="Trasymachos")
Platons Dialog beginnt mit einem Zusammentreffen verschiedener Personen im Haus von Kephalos, unter anderem ist auch Sokrates anwesend. Das Gespräch dreht sich zunächst um Kephalos. Er führt sein Alter und seinen Reichtum zurück auf ein gerechtes Leben zurück. Und so wird von Sokrates die Frage aufgeworfen, was Gerechtigkeit denn eigentlich ist.
Dazu gibt es unterschiedliche Auffassungen:
Polemarchos, der Sohn von Kephalos, vertritt die Ansicht des Simonides, nach welcher Gerechtigkeit die Erstattung dessen ist, was man schuldig ist. Genauer gesagt, meint er damit, den Freunden Gutes und den Feinden Böses zu tun, um somit für die einen Nutzen und für die anderen Schaden zu erzeugen.
Sokrates widerspricht dem, und begründet das damit, dass es auf keinen Fall die Sache des Gerechten ist, irgendjemandem zu schaden.
Dann greift Trasymachos in die Diskussion ein. Er betont, dass das Gerechte das dem Stärkeren Zuträgliche ist. Gleichzeitig behauptet er, dass der Ungerechte der glücklichere Mensch ist, weil er darauf bedacht ist, für sich selbst einen Vorteil und den größtmöglichsten Nutzen zu erzeugen. Er sieht die Ungerechtigkeit als Tugend und Weisheit, und die Gerechtigkeit als Einfalt an.
Sokrates ist damit nicht einverstanden. Er versucht zu beweisen, dass vielmehr die Gerechtigkeit die Tugend ist, denn nur sie kann die Seele glücklich machen.
"Zweites Buch"
Glaukon ist nicht zufrieden mit dem Verlauf des Gesprächs. Er hält zwar die Gerechtigkeit für das Richtige, jedoch hat er noch nie eine wahrhaft überzeugende Begründung gehört, die diese Annahme auch bestätigt. Indem er die Gedanken des Trasymachos erneut aufrollt, versucht er, Platon dazu zu bringen, ihm solch eine Begründung zu liefern.
Die Gerechtigkeit ist seiner Meinung nach darauf zurückzuführen, dass das Unrechttun als gut, und das Unrechtleiden als schlecht angesehen wird. Daraus ergibt sich, dass es weder vorteilhaft ist, das eine noch das andere zu tun. Deswegen hat man Gesetze geschaffen, und diese werden als gerecht bezeichnet. Das wirkt jedoch dem eigentlichen Wesen des Menschen entgegen, denn jeder strebt nach seinem eigenen Vorteil. Aus diesem Grund erwartet den Ungerechten ein besseres Leben als den Gerechten. Er wird reich sein, und zu seinem persönlichen Nutzen anderen Gutes tun oder schaden.
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