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Termpaper, 2001, 15 Pages
Author: Philip Baum
Subject: German Studies - Modern German Literature
Details
Institution/College: University of Freiburg (Philosophische Fakultät)
Tags: Sexuelle, Symbolik, Alfred, Döblins, Ermordung, Butterblume, Einführung, Studium, Literaturgeschichte
Year: 2001
Pages: 15
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-13438-5
File size: 188 KB
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Excerpt (computer-generated)
Sexuelle Symbolik in Alfred Döblins Ermordung einer Butterblume
von Philip Baum
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung Seite 3
2 Zu Freud und Döblin Seite 4
2.1 Zu Freud Seite 4
2.2 Zu Döblin Seite 4
3 Die Ermordung einer Butterblume Seite 6
3.1 Teil 1: Die Wanderung (S. 42-49) Seite 6
3.1.1 Der Wahn - erste Erklärungen Seite 6
3.1.2 Sexuelle Elemente Seite 6
3.1.3 Die Flucht zurück in die "Bürgerlichkeit" Seite 8
3.1.4 Das Sexuelle als Element der Natur Seite 8
3.1.5 Die Firma-/ Reiter-Metapher Seite 9
3.1.6 Die Flut-/ Wasser-Metapher Seite 9
3.2 Teil 2: Nach dem Spaziergang/ Der Schluss (S. 49-54) Seite 9
3.2.1 Michael Fischer als sado-masochistischer Charakter? Seite 11
4 Schluss Seite 1
Literaturverzeichnis
1 Einleitung
Die Gliederung der Arbeit:
Punkt 2.1 soll ganz elementar das Werkzeug zur Psychoanalyse einführen und 2.2 den Autor und sein Leben, zumindest das was relevant für die "Die Ermordung einer Butterblume" ist, vorstellen.
Punkt 3 gibt eine grobe Zusammenfassung und mit Punkt 3.1 beginnt dann die Analyse des ersten Teils der Geschichte (S.42-49); Ich habe in 3.1 nach sexuell deutbaren Textstellen gesucht und liefere erste Interpretationsansätze. In 3.1.1 integriere ich die Sexualität in ein übergeordnetes System: Die Natur. Punkt 3.1.2 und 3.1.3 heben bestimmte Motive heraus, die
in Döblins Text auffallen.
Punkt 3.2 schließlich behandelt den zweiten Teil des Textes (S. 49-54) und den Schluss der Geschichte.
Entscheidend ist für meine Arbeit natürlich der thematische Aspekt, allerdings fließen einzelne Elemente der Textgenese, Epochengeschichte und Gruppensoziologie mit ein, wenn es der Interpretation hilft, diese verdeutlicht und/ oder vereinfacht.
Inspiration könnte sich Döblin für seine Arbeit auch bei Goethe geholt haben : Der hatte das Thema "Blumen-Köpfen" in seinem "Heiderröslein" präformiert: "Und der wilde Knabe brach`s Röslein auf der Heiden" . Dazu kommentiert Marx:
"Selbst eine ansonsten psychoanalytischen Deutungsmustern gegenüber zurückhaltende Goethe Philologie kann inzwischen nicht umhin, die sexuelle Substruktur dieser Passage zu konstatieren. Die DKV-Ausgabe kommentiert dazu vielleicht allzu lapidar: "Man wird jedoch nicht an dem Befund vorbeikommen, dass hier die Geschichte einer Vergewaltigung geboten wird. ""
2 Zu Freud und Döblin
2.1 Zu Freud
Die Elemente von Freuds Lehre, die für die Interpretation besonders wichtig sind:
Eine große Rolle spielt die bei der Traumdeutung angewendete Methode; Freud unterteilt das Bewusstsein in zwei Bereiche, das Unbewusste und das Bewusste. Ziel ist es, das Manifeste das vom Individuum z.T. auch zensiert wird, so zu interpretieren, dass das Latente (d.h. der Wunsch nach Erfüllung der Triebe) zum Vorschein kommt, also sozusagen das Unbewusste hervorholen.
Ebenso Teil der Arbeit ist die Unterteilung des psychischen Apparats in die drei Instanzen "Es" (das Triebhafte/ Unmoralische/ Irrationale), "Ich" (sozusagen das Medium zwischen "Ich" und "Über-Ich") und "Über-Ich" (gesellschaftliche/ kulturelle Werte die das "Ich" zu reglementieren versuchen), die sexuellen Entwicklungsphasen (oral, anal, phallisch, latent und genital), sowie die Kränkungen die laut Freud dem Menschen wiederfahren sind.
2.2 Zu Döblin
Auf die Person Döblin etwas genauer einzugehen bietet sich an, da er selber Arzt war und so auch eine eigene Stellung zur Psychoanalyse hatte, aber auch seine philosophische Haltung soll hier zur Geltung kommen.
Alfred Döblin wurde am 10.08.1878 in Stettin an der Oder geboren.
Bis Juni 1905 studierte er in Berlin 7 Semester Medizin und wechselte dann zum weiteren Studium nach Freiburg , in dessen Umgebung die Novelle "Die Ermordung einer Butterblume" auch spielt.
Schon früh in seiner Laufbahn als Arzt entstand eine gewisse Begeisterung für das Phänomen des Wahnsinns und somit auch für die Psychiatrie. In diesem Fachbereich legte er auch seine Doktorprüfung ab.
An dieser Stelle sollte man auch auf seinen Kontakt zur Psychoanalyse Freuds eingehen.
Sein Doktorvater in Freiburg, Alfred Erich Hoche, war Anhänger einer anderen Auffassung der Wissenschaft: "Hoche fordert daher mehr "Beschreibung" und weniger Urteile in psychiatrischen Krankengeschichten."
[...]
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