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Hausarbeit, 2003, 15 Seiten
Autor: Martina Janssen
Fach: Ethnologie / Volkskunde
Details
Institution/Hochschule: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Altamerikanistik und Ethnologie)
Tags: Frauen, Dritten, Welt, Frauen, Kulturen
Jahr: 2003
Seiten: 15
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 12 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-50969-5
Dateigröße: 189 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Rheinische Friedrich- Wilhelms- Universität Bonn
Philosophische Fakultät
Institut für Altamerikanistik und Ethnologie
SS 2003
Proseminar:
Frauen in außereuropäischen Kulturen
Frauen in der „Dritten Welt“
eingereicht von:
Martina Janssen
Ethnologie (M.A.),
2. Fachsemester
Juli 2003
Literaturverzeichnis
1. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ... 1
2. Zur allgemeinen Situation der Frau in der Dritten Welt ... 2
2.1 Arbeitsleben, Bildung, Ausbildung, Machtstrukturen ... 2
2.2 Gesundheit (HIV/ Aids), Familienplanung, weibliche Beschneidung ... 4
3. Zur rechtlichen Situation der Frau ... 4
4. Folter: eine Definition ... 5
5. Gewalt gegen Frauen: eine Definition ... 5
6. Gewalt gegen Frauen im Alltag ... 6
7. Häusliche Gewalt ... 6
7.1 Kinderhochzeiten und Zwangsverheiratung ... 6
7.2 Folterungen an Hausangestellten und Zwangsarbeit ... 7
7.3 Folterungen im Namen der „Ehre“ ... 7
7.4 Menschenhandel und Sklaverei ... 8
7.5 Schuldknechtschaft ... 8
8. Folterungen und Mißhandlungen- Übergriffe im Lebensumfeld ... 9
10. Versagen des Staates und mangelnder oder fehlender Rechtsschutz ... 10
11. Ausbleiben von Ermittlungen und strafrechtlichen Sanktionen ... 11
12. Folterungen durch Vertreter des Staates ... 11
13. Schlußbetrachtung ... 12
Literaturverzeichnis ... 13
2. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte besagt, dass everyone is entitled to all the rights and freedoms set forth in this Declaration, without distinction of any kind, such as race, colour, sex, language, religion, political or other opinion, national or social origin, property, birth or other status.(...) (http://www.unhchr.ch/udhr/lang/eng.htm). Trotz der Tatsache, dass dieses Werk nun seit mehr als einem halben Jahrhundert existiert und obwohl die meisten Staaten der Welt die Charta der Vereinten Nationen ratifiziert haben- die sich im Besonderen der Wahrung der Menschenrechte verschrieben hat-, kann keineswegs von einer weltweiten Gleichberechtigung der Geschlechter gesprochen werden.
Es muss zwar bedacht werden, dass die ungleichen Bedingungen, denen Frauen unterliegen, nicht überall auf der Welt dieselben sind, jedoch lässt sich eine allgemeine Ungleichheit nicht leugnen. Derweil es den Frauen in der sog. westlichen Welt- zumindest auf dem Papier- gelungen ist, sich Rechte zu erkämpfen und diese durchzusetzen, ist die Situation der Frauen in der Dritten Welt nach wie vor katastrophal. In den Entwicklungsländern werden die Rechte der Menschen und darunter insbesondere die der Frau verletzt. Frauen werden in vielen Ländern dieser Welt immer noch als das „zweite“ Geschlecht- als etwas Minderwertiges- angesehen und ihre soziale und rechtliche Stellung in der Gesellschaft ist in vielen Lebensbereichen der des Mannes untergeordnet.
Es ist hinlänglich bekannt, dass diese ungleiche Stellung oftmals mit Gewalt gegen Frauen verbunden ist und das sich diese in alltäglichen Diskriminierungen niederschlägt. Weltweit werden Frauen sowohl in ihrem häuslichen als auch in ihrem gesellschaftlichen Umfeld physisch und psychisch misshandelt und gefoltert. Oftmals ist die Frau nicht nur vor ihrer eigenen Familie nicht sicher, sondern auch vor Vertretern des Staates muss sie sich fürchten. Überwiegend männliche Politiker, Richter oder Polizisten fühlen sich nicht dazu verpflichtet, Gesetze und Konventionen zu achten und Frauen zu ihrem Recht zu verhelfen.
In diesem Zusammenhang wird auch von einer doppelten Verfolgung der Frauen gesprochen. Zum einen werden Frauen wegen ihres Geschlechts diskriminiert und zum anderen schweben sie ebenso, wenn nicht sogar noch stärker als Männer, in der Gefahr, in ihren Menschenrechten verletzt zu werden. (ai, 1995, S. 14) Dies hat unterschiedlichste Gründe und Hintergründe. Sie rühren her aus (falschen) (Wert-)Vorstellungen und Traditionen, hängen mit der Wiederherstellung der Ehre zusammen oder haben ethnische, kulturelle oder religiöse Gründen.Die Darstellung der Situation der Frau in der Dritten Welt ist ein schwieriges und umfangreiches Thema, welches hier leider nur angerissen werden kann, jedoch soll versucht werden, einen Überblick darüber zu geben, welches Leid den Frauen dieser Welt Tag für Tag widerfährt.
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