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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2005, 18 Pages
Author: Susanne Fritsch
Subject: Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)
Details
Tags: Sartres, Ansätze, Eine, Zusammenführung, Gedanken, L’être, L’existentialisme, Cahiers
Year: 2005
Pages: 18
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 8 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-50975-6
ISBN (Book): 978-3-638-79716-0
File size: 217 KB
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Abstract
Diese Arbeit stellt die Kernaussagen der drei Werke „Das Sein und das Nichts“, „Der Existentialismus ist ein Humanismus“ und „Les Cahiers pour une morale“ von Jean-Paul Sartre vor. Sein Werk „Das Sein und das Nichts“ zählt zu den Klassikern der philosophischen Literatur. Sartre versucht die menschliche Existenz und ihre Aspekte auf der Freiheit zu begründen. Seine Philosophie des Existentialismus weist als Hauptaussage auf, dass der Mensch durch den Zufall seiner Geburt in die Existenz gelangt. Der Mensch muss aktiv selbst versuchen, dem Leben einen Sinn zu geben. In seiner Ethik der Authentizität stellt Sartre da, wie der Mensch seine Unaufrichtigkeit, die zuvor in „Das Sein und das Nichts“ beschrieben wird, überwinden kann. Sartres Moral ist für den Menschen, der sich in seinem Dasein als gerechtfertigt sieht, äußerst desillusionierend.
Excerpt (computer-generated)
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Studiengang: Lehramt für Gymnsasium
Hausarbeit
„Sartres moralphilosophische Ansätze. Eine
Zusammenführung der Gedanken aus L’être et le neant,
L’existentialisme es tun humanisme
und den Cahiers
pour une morale“
eingereicht von:
Susanne Fritsch
Wintersemester 2005/06
Inhaltsverzeichnis
Vorwort ... 2
1. EINE EXISTENTIALISTISCHE MORAL ... 3
1.1. DER MENSCH IST FREI ... 4
Angst und Unaufrichtigkeit ... 5
1.2. EINE MORAL OHNE DEN WERT ... 5
Die Freiheit ist die Grundlage aller Handlungen ... 6
2. DER ZUSTAND DER AUTHENTIZITÄT ... 8
2.1. WARUM AUTHENTISCH HANDELN? ... 8
2.2. NICHT SEIN, SONDERN MACHEN – DIE KONVERSION ... 10
2.2.1. Was ist Konversion? ... 10
2.2.2. Die Maßnahmen der Konversion für den Einzelnen ... 12
2.2.3. Die Haltung und das Verhalten den anderen gegenüber ... 13
3. LITERATUR ... 17
Vorwort
Jean-Paul Sartre (1905-1980) ist unbestritten eine herausragende Gestalt der zeitgenössischen Philosophie. Sein Werk Das Sein und das Nichts, Versuch einer phänomenologischen Ontologie gehört zu den Klassikern der philosophischen Literatur (Vgl. Bernard N. Schumacher, S.1).
In diesem Werk versucht Sartre, die menschliche Existenz und ihre Aspekte auf eine Grundlage zu bringen, die Freiheit. Er versucht die Freiheit und Notwendigkeit in Einklang oder wenigstens in eine Verbindung zu bringen. In seinem Werk Der Existentialismus ist ein Humanismus schreibt er, dass der Mensch nur dasjenige sei, wozu er sich mache. „Auch die Vergangenheit ist in diesem Sinne nur eine gemachte, eine im Licht der Zukunft und Gegenwart gemachte.“ (Dorothea Wildenburg, S.11)
Sartre entwickelte in seinem Werk Cahiers pour une morale eine Ethik der Authentizität. Mit dieser Ethik ist es möglich, die Haltung der Unaufrichtigkeit, die Sartre in seinem Werk Das Sein und das Nichts darstellte, zu überwinden.
Er forderte eine Konversion und den Verzicht auf die „Begierde Gott zu sein“. Gleichzeitig soll der Mensch die Grundlosigkeit seiner Existenz akzeptieren. Nicht das Sein, sondern das Machen ist der einzig richtige authentische Entwurf.
Dadurch entsteht eine bestimmte Haltung gegenüber den anderen Menschen: anstatt eines grundlegenden Konflikts, steht jetzt die Solidarität im Vordergrund. Sartre zielt auf eine Moral des Konkreten und der Endlichkeit ab. Als Mittel um die Zwecke zu realisieren, stehen die Konversion, die Solidarität und der sich an die Freiheit richtende Appell zur Verfügung. Einen absoluten, apriorischen gültigen Wert gibt es nicht.
Im Grund kann man Sartre seine Moral als eine Moral des Desillusionierung sehen, zumindest, wenn man in der Illusion lebte, in seinem Dasein gerechtfertigt zu sein, sei es durch einen Gott, durch ewige Werte oder durch eine Position. (ebd., S. 95)
1. Eine existentialistische Moral
Der Existentialismus wird als eine Lehre verstanden, die das menschliche Leben möglich macht. Weiterhin erklärt er, dass jede Wahrheit und jede Handlung ein menschliches Milieu und eine menschliche Subjektivität impliziert (Vgl. Jean-Paul Sartre: Der Existentialismus ist ein Humanismus, S.146).
Sartre vertritt den atheistischen Existentialismus: wenn es keinen Gott gibt, gibt es zumindest ein Wesen, bei dem die Existenz der Essenz vorausgeht, ein Wesen, das existiert, bevor es durch irgendeinen Begriff definiert werden kann, dieses Wesen ist der Mensch (ebd.,S.149). Das bedeutet, dass der Mensch erst existiert, auf sich trifft, in die Welt eintritt, und sich erst dann definiert.
[...]
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