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Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2006
Seiten: 23
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 17  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 249 KB
Archivnummer: V56842
ISBN (E-Book): 978-3-638-51426-2

Textauszug (computergeneriert)

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Studienrichtung: BWL, 12. Fachsemester

Economic Value Added

von: Karsten Konrad

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung 1

2 Die Konzeption des EVA 2

2.1 Das Berechnungsschema des EVA 2
2.2 Die Basisgrößen des EVA 3

2.2.1 Ermittlung der Gewinngröße NOPA 3
2.2.2 Ermittlung der Vermögensgröße Capital 4
2.2.3 Ermittlung des Kapitalkostensatzes 4

2.3 Modifikationen des EVA 5

2.3.1 Die Konversionen vom „Accounting Modell“ zum „Economic Modell“ 5

2.3.1.1 Operative Bereinigung 6
2.3.1.2 Finanzbereinigung 7
2.3.1.3 Shareholder Bereinigung 7
2.3.1.4 Steuerbereinigung 7

3 Wertorientierte Steuerung mit dem EVA-Konzept 8

3.1 Die Performancemessung 8
3.2 Die Planung 9

3.2.1 Die Investitionsbewertung 9
3.2.2 Die Unternehmensbewertung 9

3.3 Das Management-/Bonussystem 9

3.3.1 Die Bonusformel 10
3.3.2 Die Bonusbank 13

4 Kritische Betrachtung des EVA-Konzepts 14

5 Zusammenfassung 15

Literaturverzeichnis 16



 


Abkürzungsverzeichnis

CAPM = Capital Asset Pricing Model
EVA = Economic Value Added
LIFO = Last In First Out
MVA = Market Value Added
NOPAT = Net Operating Profit After Tax
ROIC = Return On Invested Capital
WACC = Weighted Average Cost of Capital

 

 

1 Einführung

Das Konzept der Wertbeitragskennzahl Economic Value Added wurde im Jahre 1989 von der amerikanischen Unternehmensberatung Stern/Stewart & Company konzipiert und ist seitdem ein eingetragenes Warenzeichen dieser Firma. Das dazugehörige Basiswerk von Stewart „The Quest for Value“ stammt aus dem Jahre 1991. Der EVA hat sich seitdem als Leistungsmessungsinstrument in weltweiten Unternehmen, wie zum Beispiel Coca Cola, Siemens, Eastmann Chemical und Elli Lilly, etabliert.1 Laut einer Studie von KPMG aus dem Jahre 2000 wenden bereits 86 Prozent der DAX-100 Unternehmen eine Wertbeitragskennzahl zur Performancemessung an, wobei der EVA mit 39 Prozent Marktführer ist.2 Ziel der Entwicklung des EVAs war es, eine periodische Kennzahl zu schaffen, die im Einklang mit dem Ziel der Marktwertsteigerung eines Unternehmens im Sinne der Eigenkapitalgeber steht. Dem EVA zugrunde liegt das Residualgewinnkonzept, was bedeutet, dass die Differenz pro Periode zwischen dem betrieblichen Gewinn und den Kapitalkosten ermittelt wird. Bei der Ermittlung der Kapitalkosten werden nicht nur die Fremdkapitalkosten herangezogen, sondern zusätzlich auch die kalkulatorischen Eigenkapitalkosten.3 In dieser Seminararbeit soll gezeigt werden, wie der EVA berechnet wird, aus welchen Bestandteilen er besteht, wie diese Größen sich aus dem externen Rechnungswesen ableiten lassen und ob er sich als geeignetes Mittel zur wertorientierten Steuerung erweist.

2 Die Konzeption des EVA

2.1 Das Berechnungsschema des EVA

Der EVA ist eine Residualgewinngröße, die anhand von zwei verschiedenen, aber dennoch verknüpften Formeln berechnet werden kann. Erforderliche Basiselemente zur Berechnung sind die Gewinngröße (NOPAT), die Vermögensgröße (Capital) und der Kapitalkostensatz ( * c ). Die Capital Charge-Formel stellt eine der beiden Berechnungsmöglichkeiten dar, hier wird der NOPAT, was bedeutet Net Operating Profit After Tax, zum Zeitpunkt t um die Gesamtkapitalkosten differenziert (siehe Formel 1) mit dem EVA zum Zeitpunkt t als Ergebnis. 4

Formel 1: Capital Charge-Formel [Formel in der Downloaddatei vorhanden]

Der zweite mögliche Weg zur Berechnung des EVAs ist mittels der Value Spread- Formel. Hier wird die Differenz zwischen der Vermögensrendite ROIC und den Kapitalkosten * c , welche auch als betriebliche Überrendite bezeichnet werden kann, mit dem eingesetzten Kapital multipliziert (siehe Formel 2).5

Formel 2: Value Spread-Formel [Formel in der Downloaddatei vorhanden]

Durch die Value Spread-Formel wird sofort sichtbar, ob der EVA positiv oder negativ ausfällt. Wenn die Vermögensrendite einer Investition größer (kleiner) ist als die Kapitalkosten, dann ist der EVA positiv (negativ) und die betrachtete Investition ist wertsteigernd (wertsenkend).6 Die Value Spread-Formel und die Capital Charge-Formel sind äquivalent, die Capital Charge-Formel lässt sich durch einsetzen der ROIC-Formel (siehe Formel 3) in die Value Spread-Formel herleiten. 7

Formel 3: ROIC-Formel [Formel in der Downloaddatei vorhanden]

2.2 Die Basisgrößen des EVA

2.2.1 Ermittlung der Gewinngröße NOPAT

[...]


1 Vgl. Nowak (2000), S.141 ; Sullivan/LaScola Needy (2000), S.166-168

2 Vgl. Stern/Shiely/Ross (2002), S.9

3 Vgl. Weber/Bramsemann/Heinecke/Hirsch (2004), S.55

4 Vgl. Nowak (2000), S.143-144

5 Vgl. Stewart (1991), S.136

6 Vgl. Nowak (2000), S.145

7 Vgl. Schabel (2004), S. 70

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