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Wohnen und Leben in der Stadt

Termpaper, 2000, 17 Pages
Author: Juliane Müller
Subject: Sociology - Habitation, Urban Sociology

Details

Event: Spezielle Soziologie: Soziologie der Stadt
Institution/College: University of Koblenz-Landau (Soziologie)
Tags: Soziologie, Stadtsoziologie, Stadt, Wohnen, Leben
Category: Termpaper
Year: 2000
Pages: 17
Grade: 1,5
Language: German
Archive No.: V5740
ISBN (E-book): 978-3-638-13529-0

File size: 170 KB


Excerpt (computer-generated)

Wohnen und Leben in der Stadt

von Juliane Müller

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 2

2 Wohnen in der Stadt 2

2.1 Definitionen von Wohnen 2
2.2 Wandel des Begriffs ′Haushalt′ und Entwicklung des Familienbegriffs 3
2.3 Wohnen und wohnungsbezogene Infrastruktur 5
2.4 Trennung von Arbeit und Wohnen 7
2.5 Entwicklung des Wohnungsmarktes 8
2.6 Trennung von Öffentlichkeit und Privatheit 9

3 Wohnkultur 10

4 Leben in der Stadt 11

4.1 Lebenslauf zwischen Individualisierung und Institutionalisierung 11

4.2 Lokale Bindungen als Bremse oder Antrieb für Individualisierungsprozesse 11
4.2.1 Umwelt als Heimat 12
4.2.2 Soziale Netzwerke 12
4.2.3 Soziale Infrastruktur 13
4.2.4 Räumliche Mobilität 14
4.2.5 Hausbesitz 14

5 Resumée 15

6 Literaturverzeichnis 16

1 Einleitung

In meiner Hausarbeit geht es um die Darstellung von Leben und Wohnen in der Stadt. Wobei im Seminar schon mündlich darüber referiert wurde. In diesem Referat übernahm ich den ersten Teil über das Wohnen in der Stadt.
Zunächst werde ich anhand von zwei Definitionen die groben Unterschiede zwischen dem Begriff ‚Wohnen′ früher und heute aufzeigen, um dann näher auf die Entwicklung des Wohnens anhand von Merkmalen wie Haushalt, Familie, Wohnung u.a. einzugehen. Daraufhin schneide ich kurz den Punkt Wohnkultur an und gehe zum Schluss umfassender auf das Leben in der Stadt ein.

2 Wohnen in der Stadt

2.1 Definitionen von Wohnen

Definition aus früherer Sicht:

"Der Heerd ist fast in der Mitte des Hauses und so angelegt, dass die Frau, welche bey demselben sitzt, zu gleicher Zeit alles übersehen kann. [...] Ohne von ihrem Stuhle aufzustehen, übersieht die Wirthin zu gleicher Zeit drey Thüren, dankt denen die hereinkommen, heißt solche bey sich niedersetzen, behält Kinder und Gesinde, ihre Pferde und Kühe im Auge, hütet Keller und Boden und Kammer, spinnet immerfort und kocht dabey. Ihre Schlafstelle ist hinter diesem Feuer, und sie behält aus derselben eben diese große Ansicht, [...]. Wenn sie im Kindbette liegt, kann sie noch einen Theil dieser häuslichen Pflichten aus dieser ihrer Schlafstelle wahrnehmen."

Definition aus heutiger Sicht:

"Eine Wohnung ist die Summe aller Räume, die die Führung eines Haushaltes ermöglichen, darunter ist stets eine Küche oder ein Raum mit Kochgelegenheit. Eine Wohnung hat grundsätzlich einen eigenen abschließbaren Zugang unmittelbar vom Freien, einem Treppenhaus oder einem Vorraum, ferner Wasserversorgung, Ausguß und Toilette, die auch außerhalb des Wohnungsabschlusses liegen können."

Aus der früheren Definition zu entnehmen, besteht das Haus meist aus einem einzigen Raum, in dem das Leben stattfinde. Wie schlafen, essen, kochen, arbeiten, etc. Im Gegensatz hierzu hat sich bis heute eine Lebensweise entwickelt, in der die Privatsphäre hoch bewertet wird. So besteht das Haus nicht nur aus einem einzigen Raum, in dem es praktisch unmöglich ist, eine Ecke für sich alleine zu beanspruchen, sondern häufig hat jeder sein eigenes Zimmer, in das er sich zurückziehen kann. Auch werden im Laufe der Zeit Küche, Wohnzimmer, Esszimmer, Arbeitsraum voneinander getrennt. Die Stellung der Frau hat sich im Laufe der Zeit ebenfalls gewandelt. Nach der früheren Definition steht sie im Mittelpunkt des Hauses (Raumes) und überwacht das Geschehen, während sie nebenbei kocht, die Kinder hütet, putzt, etc. heutzutage werden durch die zunehmende Emanzipation auch die Männer in den Haushalt einbezogen und die Rollen werden untereinander verteilt.
Nach Otto Brunner heißt die frühere Wohnweise ‚Ganzes Haus′ . Die heutige Wohnweise wird meist als ‚Modernes Wohnen′ bezeichnet. Beide Typen überlappen sich zeitlich, es fließt der eine in den anderen über. So gibt es schon im 16. jahrhundert Ansätze modernen Wohnens. Dagegen hat sich die Wohnweise des ‚Ganzen Hauses′ auf dem Land länger gehalten.
Erwähnt werden muss noch, dass die beiden Typen ‚Ganzes Haus′ und ‚Modernes Wohnen′ idealtypische Konstrukte sind.
Im folgenden wird ausführlicher auf die Entwicklung des Wohnens, wie unter Punkt 1 erwähnt, eingegangen.

[...]


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