Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Diplomarbeit, 2000, 84 Seiten
Autoren: Michael Bech, Andreas Mehwald-Hoffmann
Fach: Elektrotechnik
Details
Tags: Entwurf, Konzeptes, Ausbildungsberuf, IT-Gebäudesystemtechniker
Jahr: 2000
Seiten: 84
Note: gut
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-13556-6
Dateigröße: 947 KB
Diplomarbeit für Studiengang Berufspädagogik und Lehramt 1 - Staatsexamen.
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Textauszug (computergeneriert)
Sommersemester 2000
Entwurf eines Konzeptes für einen handwerklichen
Ausbildungsberuf IT-Gebäudesystemtechniker
Diplomarbeit
vorgelegt von : Michael Bech Andreas Mehwald-Hoffmann
Studiengang : Berufspädagogik
Fach: Elektrotechnik
Prüfungssemester : SS 2000
Gliederung
1 Einleitung ... 4
2 Entwicklung der Anforderungen für die Ausbildung zum
Gebäudesystemtechniker ... 7
2.1 Entstehung der Gebäudesystemtechnik ... 8
2.2 Definition Gebäudesystemtechnik bzw.
Gebäudeleittechnik ... 8
2.2.1 Normen zur Errichtung und Installation von
Gebäudetechnischen Anlagen ... 11
2.2.2 Definition Gebäudesystemtechnik nach
DIN VDE 0829 ... 11
2.3 Überblick der jetzigen Gebäudetechnik und ihre
absehbare Entwicklung ... 12
2.4 Anwendungsbereich der Gebäudesystemtechnik als
Teilbereich des Facility Management ... 14
2.5 Aufgaben und Anforderungen des Gebäudesystemtechnikers ... 17
2.5.1 Untersuchung zur betrieblichen Praxis ... 18
2.5.2 Gewerkeübergreifende Aufgaben und Anforderungen
an das Handwerk ... 21
2.5.3 Resümee : Notwendige Qualifikationen in der
Ausbildung zum Gebäudesystemtechniker ... 23
3 IT-Berufe - Eine Übersicht ... 26
3.1 Diskussion um neue Ausbildungsberufe ... 26
3.1.1 Inkraftsetzung der IT-Berufe ... 27
3.2 Die Entwicklung der IT-Berufe in Zahlen ... 28
3.3 Strukturmerkmale der Berufe ... 31
3.4 Kurzdarstellung: Ausbildungsprofile der neuen IT-Berufe ... 34
3.4.1 IT-System-Elektroniker ... 34
3.4.2 Fachinformatiker ... 35
3.4.3 IT-System-Kaufmann/Kauffrau ... 36
3.4.4 Informatikkaufmann/Informatikkauffrau ... 37
4 Vergleich der IT-Berufe hinsichtlich den Anforderungen und
Aufgaben zur Ausbildung des IT-Gebäudesystemtechnikers ... 39
4.1 Übersicht der Lernfelder und Zeitrichtwerte aller IT-Berufe ... 39
4.1.1 Übersicht der thematisch identischen Lernfelder ... 40
4.1.1.1 Der Betrieb und sein Umfeld ... 40
4.1.1.2 Geschäftsprozesse und betriebliche Organisation ... 41
4.1.1.3 Informationsquellen und Arbeitsmethoden ... 41
4.1.1.4 Einfache IT-Systeme ... 42
4.1.1.5 Fachliches Englisch ... 43
4.1.1.6 Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen ... 43
4.1.1.7 Vernetzte IT-Systeme ... 44
4.1.1.8 Markt- und Kundenbeziehungen ... 45
4.1.1.9 Öffentliche Netze und Dienste ... 46
4.1.1.10 Betreuen von IT-Systemen ... 46
4.1.1.11 Rechnungswesen und Controlling ... 47
4.1.2 Zusammenfassung ... 48
5 Entwurf eines Konzeptes für den handwerklichen
Ausbildungsberuf IT-Gebäudesystemtechniker ... 50
5.1 Prinzipielle Struktur der Qualifikationsvermittlung ... 51
5.2 Die Fachqualifikationen des System-Elektronikers ... 52
5.2.1 Die Qualifikationen des IT-System-Elektronikers ... 52
5.2.1.1 Systemtechnik ... 53
5.2.1.2 Installation ... 53
5.2.1.3 Serviceleistungen ... 54
5.2.1.4 Instandhaltung ... 54
5.2.1.5 Fachaufgaben im Einsatzgebiet ... 54
5.3 Inhaltliche und zeitliche Gliederung der schulischen Ausbildung ... 56
5.4 Planung der betrieblichen Ausbildung ... 61
5.4.1 Handlungsorientierung und Praxisbezug ... 62
5.4.2 Prozeßorientierung in der betrieblichen Praxis ... 63
5.4.3 Beispiel einer Lernarbeitsaufgabe ... 64
6 Schlußfolgerungen und Ausblick ... 66
7 Literatur ... 69
8 Abbildungsverzeichnis ... 72
9 Anhang ... 73
9.1 Expose zur Diplomarbeit ... 73
9.2 Grobgliederung im Mai 2000 ... 74
9.3 "Das total vernetzte Haus" ; Hamburger Abendblatt vom
18.8.00 ... 75
9.4 Anforderungen in der GST ( von Studenten im ITB
zusammengestellt ) ... 76
9.5 Ausbildungsrahmenplan IT-System-Elektroniker ... 77
9.6 Ausbildungsplan IT-System-Elektroniker der Firma Siemens ... 79
9.7 Erklärung ... 84
1 Einleitung
Die deutschen Handwerksbetriebe bilden als zweitgrößter Wirtschaftszweig neben dem Industrie- und Dienstleistungssektor die Basis unseres Wirtschaftsraumes. Das Handwerk übt mit über 700.000 Betrieben und 6,2 Millionen Beschäftigten sowie über 500.000 Lehrlingen und seinen über 120 verschiedenen Gewerken eine große Prägekraft auf das nationale und europäische Wirtschafts- und Arbeitsleben aus .In den letzten Jahren zeichnen sich deutlich verschiedene Entwicklungen ab, auf die das Handwerk reagieren muß, will es seine Stellung als einer der wichtigsten Faktoren des Wirtschafts- und Beschäftigungssystem der Bundesrepublik Deutschland behaupten. Dazu gehört, daß sich das Kundenverhalten verändert hat. "Leistungen aus einer Hand" ist eine wichtige Forderung der Kunden und Auftraggeber an das Handwerk. Fortschreitende Entwicklungen in der Gebäudesystemtechnologie (GST) bis hin zum Facility Management, eröffnen dabei neue Verdienst- und Beschäftigungsfelder. Die Facharbeiter im Handwerk müssen hierzu aber über die notwendigen Qualifikationen, wie z.B. gewerkeübergreifende Kenntnisse und Fertigkeiten, technisches und kaufmännisches Wissen, Fähigkeiten zu Kundengespräche und mehr, verfügen.
Für diese anspruchsvollen Anforderungen fehlt es dem Handwerk aber an lernstarkem Nachwuchs. Um Jugendliche für die komplexen Aufgaben im Bereich der Gebäudesystemtechnik zu gewinnen, müssen die Ausbildung und das Berufsbild attraktiver gestaltet werden. An diesem Punkt entstand die Idee des Entwurfes eines Ausbildungsberufes IT-Gebäudesystemtechniker. Die IT-Berufe sind in aller Munde. Wenn es möglich ist, die bestehenden Anforderungen und notwendigen Qualifizierungen im Handwerk in der Gebäudesystemtechnik in die Ausbildung der 4 IT-Berufe mit zu integrieren, so wäre ein lukrativer Anreiz auch für Abiturienten und lernstarke Jugendliche geschaffen, eine Ausbildung im Handwerk zu absolvieren (s.Abb.1).
Bei der Durchführung der Unterrichtseinheit konnten wir erste Erfahrungen mit der GST im Handwerk sammeln. Hier hatten wir uns die Aufgabe gestellt, die Technologie der Einzelraumregelung als Anwendungsbereich der Gebäudesystemtechnik im
speziellen bzw. GST im weiteren Sinne, mit einer Klasse der Ausbildungsrichtung Sanitär und Heizung zu erarbeiten und in die Praxis umzusetzen. Unsere methodische und didaktische Konzeption der Unterrichtseinheit sah eine gemeinsame Entwicklung der täglichen Arbeitsabläufe sowie -inhalte in diesem Handwerksberuf vor. Nicht alle, aber dennoch einige der Schüler hatten konkrete Vorstellungen, Kenntnisse und Erfahrungen mit der GST. Hier stellten wir uns die Frage : Welches sind nun die künftig notwendigen Kompetenzen der Handwerker im Bereich der Gebäudesystemtechnik? Reicht es aus, wenn SHK-Handwerker nur Kenntnisse in der EDV, bzw. Elektriker in der Versorgungstechnik erwerben? Es wird deutlich, daß eine sinnvolle Vorgehensweise bei der Konzeption einer handwerklichen Ausbildung IT-Gebäudesystemtechniker nur über die Weiterentwicklung einer Ist-Bestands - bzw. Tätigkeitsanalyse der beruflichen Arbeit in der GST erfolgen kann. Im ersten Teil soll daher eine Analyse der bestehenden Anforderungen in der Ausbildung zum Gebäudesystemtechniker erstellt werden. In dem Bereich Gebäudesystem- und leittechnik existieren z.Zt. eine Vielzahl von berufsqualifizierenden Fortbildungsmaßnahmen, jedoch besteht keine Möglichkeit zur Ausbildung im dualen System. Hier werden wir eigene Kriterien, Anforderungsprofile und Fachkompetenzen anhand unserer Vorstellungen bzw. Erkenntnisse der bestehenden Literatur zum Komplex der Gebäudesystemtechnik für die beruflichen Aufgaben eines Gebäudesystemtechnikers entwickeln und darstellen, um die Frage zu beantworten, welche Kompetenzen ein Gebäudesystemtechniker besitzen muß, um mit den heutigen Gebäudeautomationssystemen umgehen zu können?
Im zweiten Teil, sollen die in der Ausbildung für die IT-Berufe zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse analysiert werden. Diese sind im Ausbildungsrahmenplan des jeweiligen Ausbildungsberufes in der Ausbildungsverordnung festgelegt worden. Der Ausbildungsrahmenplan beschreibt, nach Abschnitten geordnet, alle Qualifikationen, die während der Ausbildung mindestens vermittelt werden müssen. In der Diplomarbeit wollen wir daher auf die Anforderungsprofile und Fachkompetenzen der IT-Berufe eingehen und einen Überblick geben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Bundesinstitut für Berufsbildung gebeten, ein Projekt zur "Evaluation der neuen IT-Berufe" durchzuführen. Die Ergebnisse dieser Studie sollen mit berücksichtigt werden.
[...]
Kommentare
Bisher keine Kommentare
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für Microsoft Word
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für OpenOffice.org
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 9,99 EUR
Formatvorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit / Vorlage zur Erstellung einer Hausarbeit
Autor: Marco FeindlerVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2008 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
Autor: Zoran ZivkovicVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Autor: Claudia NickelVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 4,99 EUR
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Autor: Maik PhilippVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - Hausarbeiten - Seminararbeiten
Autor: Mark RichterVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2008
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: