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Scholary Paper (Seminar), 2003, 20 Pages
Author: Gina Mero
Subject: Speech Science / Linguistics
Details
Institution/College: Johannes Gutenberg University Mainz (Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim)
Tags: Grundlegung, Translationstheorie, Katharina, Reiß/Hans, Vermeer, Proseminar, Translationswissenschaft
Year: 2003
Pages: 20
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 7 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-52136-9
File size: 122 KB
Arbeit mit breitem Rand
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Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Fachbereich: Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim
Proseminar:
„Einführung in die italienische Translationswissenschaft“
Sommersemester 2003
Seminararbeit:
„Grundlegung einer allgemeinen Translationstheorie“(1984);
Katharina Reiß / Hans J. Vermeer
von:
Gina Mero
Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung 3
2. Basistheorie 4
2.1. Von Sprachen und Welten 4
2.2. Translation als "Informationsangebot" 7
2.2.1. Translation als "Imitation" 9
2.3 Die Skopostheorie 10
3. Spezielle Theorien 12
3.1. Äquivalenz und Adäquatheit 12
3.2. Textsortentheorie 14
3.3. Texttyp und Translation 16
4. Schlusswort 18
5. Literaturverzeichnis 19
1. Einleitung
Untersuchungsgegenstand dieser Seminararbeit ist das 1991 in der Reihe "Linguistische Arbeiten, Band 147" vom Niemeyer Verlag in zweiter Auflage veröffentlichte translationswissenschaftliche Werk "Grundlegung einer allgemeinen Translationstheorie" von Katharina Reiß und Hans J. Vermeer.
Ziel dieser Arbeit ist es, den funktionsorientierten Ansatz einer umgreifenden Translationstheorie ausführlich zu erläutern und dessen translatorische Relevanz zu verdeutlichen.
Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit wird die Untersuchung der von Reiß und Vermeer erstellten Basistheorie sein, die sprach- und kulturwissenschaftliche Aspekte, wie etwa die Theorie von "Sprachen und Welten" und die "Informations-angebot- Theorie", behandelt.
Hauptbestandteil wird ebenfalls die "Skopostheorie sein, die besonders im ersten Teil der Arbeit behandelt wird.
Kurz untersucht werden dann im Anschluß auch die "Speziellen Theorien", die textlinguistische Fragen wie beispielsweise die "Textsortentheorie" oder das Verhältnis "Äquivanlenz - Adäquatheit" erörtern.
Die vorliegende Arbeit richtet sich im Aufbau und der Gestaltung nach dem Untersuchungsgegenstand. Somit soll die von den Verfassern erdachte Logik, das Verständnis und die Korrektheit gewahrt werden.
Die Begründung für die Schwerpunktverteilung erfolgt im Schlußwort.
2. Basistheorie
2.1.. Von Sprachen und Welten
Im Folgenden wird das von den Autoren entworfene Modell "Von Sprachen und Welten", (vgl. Reiß/Vermeer, 1991 ,147) vorgestellt, welches die grundlegenden Vorstellungen von Translation beinhaltet.
Kommunikationsträger Texte werden zu einem bestimmten Ziel verfasst; sind genau geplant und konzeptualisiert und können folglich als bewußte Handlung bezeichnet werden, durch die der Textproduzent in sprachliche Interaktion, hier ist Kommunikation gemeint, tritt. Diese Handlung dient der Erreichung eines Zweckes.[...] "Er (der Text) ist eine "Handlung", die man im Hinblick auf einen anderen [...] zur Erreichung eines Zweckes ausführt.". (Reiß/ Vermeer, 21991,147)
Reiß/Vermeer ordnen die Handlung des Translators in eine komplexe Handlungstheorie ein, in der der Translator interkulturell kommuniziert. Neben der Forderung nach "Bikulturalität des Translators" (vgl. ¯ ) wird von ihm vor allem adressatenbezogenes und funktionsorientiertes Handeln verlangt. [...] "und der Zweck der Übersetzung kann nicht aus ihm (dem Originaltext) hergeleitet werden sondern aus den Bedürfnissen und Erwartungen des Rezipienten." (www.fask.uni-mainz.de/user/kupsch/AtzumZT.html)
Im Rahmen dieser Handlungstheorie muß der Translator [...] "auf jeder Ebene des Prozesses Entscheidungen treffen: (...)" (Snell-Hornby, Hönig, Kuß-maul, 1998)
In Absprache mit dem Auftraggeber muß er die Funktion des Translates, den Ad-ressatenkreis und die Translationsstrategie festlegen.
"Er soll anhand eines AT mit anderen sprachlichen Mitteln einen neuen Text verfassen, der für andere Rezipienten bestimmt ist und unter anderen kulturellen Ge-gebenheiten funktionieren soll als der AT."
(Snell-Hornby, Hönig, Kußmaul, 1998)
Er muß mit anderen Worten in der Lage sein, auf Kultur-, Adressaten- und Situationsspezifik einzugehen. Sein translatorisches Handeln setzt deshalb Entscheidungskompetenz voraus.
[....]
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