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Termpaper, 2004, 25 Pages
Author: Stefan Witzmann
Subject: Geography / Earth Science -Cartography
Details
Institution/College: http://www.uni-jena.de/ (Institut für Geographie)
Tags: Datenbeschaffung, Kartographie
Year: 2004
Pages: 25
Bibliography: ~ 28 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-52213-7
File size: 1309 KB
In dieser Hausarbeit werden diverse Quellen für die digitale Kartographie aufgezeigt und bewertet.
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Excerpt (computer-generated)
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Geographie
Modul GEO 143: Methodenseminar Kartographie II
Sommersemester 2004, Semester: 2
Datenbeschaffung für die digitale Kartographie
von: Stefan Witzmann
Inhalt
1 Einleitung 4
2 Die Arten der Datenerfassung 5
2.1 Primärdaten 5
2.2 Sekundärdaten 5
2.3 Tertiärdaten 6
3 Primärdatenerfassung 8
3.1 Photogrammetrie 8
3.2 Erfassung mittels Satelliten 10
4 Sekundärdatenerfassung 13
4.1 Topographische Karten 13
4.2 Bildkarten 14
4.3 Thematische Karten 15
5 Sonstige Datenquellen 16
5.1 Öffentliche Einrichtungen 16
5.2 Private/Kommerzielle Datenanbieter 17
5.3 Websites von Datenanbietern 18
6 Digitalisierung 20
6.1 Manuelle Eingabe am Rechner 20
6.2 Digitalisierbrett 20
6.4 Scanner 21
6.5 Nachbearbeitung 22
7 Fazit 23
8 Literatur 24
1 Einleitung
Das Fundament für die Erstellung von Karten ist die Datenbeschaffung. Diesem Arbeitsbereich muss also mindestens die gleiche Aufmerksamkeit wie der Verarbeitung und der Ausgabe der Daten gewidmet werden. Um präzise Karten zu erstellen ist es erforderlich, dass das Datenmaterial ebenso präzise Werte bereitstellt. Die heutigen modernen Methoden der Datenerfassung (u.a. Fernerkundung, GPS) sind in der Lage, ausreichend genaue Informationen zu liefern. Trotzdem entbindet dies den Kartenautor nicht davon, die ihm zur Verfügung stehenden Daten intensiv auf deren Qualität und Nutzen zu überprüfen. Die Anforderungen an ihn sind also nicht gesunken, sondern eher im Gegenteil gestiegen. Wie u.a. in KRÄMER (2000) oder BECK-BORNHOLDT & DUBBEN (2001) zu lesen ist, gibt es in der Wissenschaft dutzende Beispiele, wo aufgrund mangelhafter Sorgfalt mit dem Datenmaterial Fehlannahmen erzeugt bzw. reproduziert wurden.
2 Die Arten der Datenerfassung
Nach RADVANSZKY et al. (2000:10) und HOCHSCHILD (2003:5) wird allgemein in drei Arten der Datenerfassung unterschieden: Primär-, Sekundär-und Tertiärdaten. Die Differenzierung basiert auf der Herkunft der Daten und spiegelt sich sowohl im Erfassungsaufwand als auch in der Qualität wider. Es herrscht ein fließender Übergang zwischen den Arten – eine klare Abgrenzung ist bei vielen Sachverhalten nicht möglich. Im Folgenden wird näher auf die Eigenheiten der Datenerfassungsarten eingegangen.
2.1 Primärdaten
Diese Daten werden nach BILL (1999:171) direkt am Objekt erhoben. Jedoch gibt es in der Wissenschaft unterschiedliche Ansichten darüber, ob auch die Daten zum Primärtypus gehören, die eine andere Person für den Auftraggeber erfasst, diese aber in keiner Weise bearbeitet hat (Beispiel: Hilfswissenschaftler nimmt Bodenproben für den Professor auf). Klassische Exempel für die Primärdaten sind Messungen, Befragungen, Kartierungen sowie Experimente. Als „klassisch“ werden sie deshalb bezeichnet, weil sie schon seit Jahrhunderten durchgeführt werden. Neuere Methoden der Primärdatenerhebung sind die Photogrammetrie, das GPS (Global Positioning System) und die Fernerkundung. Diese fortschrittlichen Erfassungsverfahren liefern Daten in unübertroffener Qualität und Genauigkeit. Die Kehrseite der Medaille besteht jedoch darin, dass die Kosten für den Erwerb dieser Informationen oftmals beträchtlich sind. Es ist noch nicht abzusehen, ob und wann in Zukunft diese Daten ähnlich wie bei GPS auch für den End-User-Bereich erschwinglich sein werden.
2.2 Sekundärdaten
Sekundärdaten sind „fremde“ Daten, d.h. sie wurden schon bearbeitet. Wie können Daten bearbeitet werden? Die von HAKE et al. (2002:168ff.) und SCHLIEP (2000:7f.) angegebenen „Sieben Regeln der Generalisierung“ listen die Möglichkeiten auf: Vereinfachen, Vergrößern, Verdrängen, Zusammenfassen, Auswählen, Typisieren, Betonen. Typische Vertreter der Gattung Sekundärdaten sind die Topographischen und Thematischen Karten sowie diverse Arten von Statistiken (u.a. Tabellen, Diagramme). Das Problem bei dieser Art von Daten besteht in ihrer markantesten Eigenschaft: Sie wurden schon bearbeitet. Der Autor der Sekundärdaten, also die Person, welcher die Primärdaten bearbeitet hat, ging sicherlich nach bestem Wissen und Gewissen an die Sache. Aber wie genau dies erfolgte, bleibt dem Nutzer von Sekundärdaten häufig verborgen. In der Regel lassen sich die Bearbeitungsschritte nicht rekonstruieren. Das kann dazu führen, dass unbemerkt Fehldaten übernommen werden können und diese bei der eigenen Bearbeitung der Sekundärdaten fortgeführt werden. Bei der Nutzung von Sekundärdaten ist also höchste Aufmerksamkeit geboten. Nicht ohne Grund soll der ehemalige britische Premierminister von Großbritannien, Sir WINSTON CHURCHILL, gesagt haben: „Ich glaube nur Statistiken, die ich selbst gefälscht habe.“ (DRÖSSER 2002).
2.3 Tertiärdaten
[...]
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