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Hausarbeit, 2006, 17 Seiten
Autor: Alexandra Kiesel
Fach: Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpädagogik)
Details
Tags: Wider, Offenen, Unterrichts
Jahr: 2006
Seiten: 17
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 8 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-52287-8
Dateigröße: 433 KB
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Textauszug (computergeneriert)
Das Für und Wider des Offenen Unterrichts
von: Alexandra Kiesel
Inhalt
1. Einleitung 3
2. Wie ist Offener Unterricht zu verstehen? 4
2.1 Wulf Rabenstein: Offene Schule- Offener Unterricht 4
2.2 Jörg Ramseger: Offener Unterricht in der Erprobung 6
2.3 Weitere Definitionen 8
2.4 Zusammenfassung 8
3. Ist Offener Unterricht sinnvoll? 11
3.1 Henning Günther: ein Kritiker des Offenen Unterrichts 11
3.2 H. Brügelmann: ein Befürworter des Offenen Unterrichts 13
4. Fazit 15
Literatur 16
Internet 16
Abbildungsverzeichnis 17
1. Einleitung
Die Thematik des Offenen Unterrichts ist in erstaunlich großen Teilen der Pädagogik noch immer ein Reizthema. Die definitorische Unklarheit führt dazu, dass man versucht, sich ein subjektives, eigen erstelltes, aber meist auch ein fehlerhaftes Bild von diesem Begriff zu machen um überhaupt einen Zugang zum Thema zu bekommen. Manche Menschen bilden gleich den Gegensatz <<offen- geschlossen>>, andere kommen auf sprachliche Bilder, die ihnen zum Wort <<offen>> einfallen, beispielsweise ein offenes Gesicht, ein offenes Ohr, eine offene Tür, eine offene Situation.
Mit dem Wort <<offen>> verbundene Vorstellungen sind hingegen auch, dass Platz ist für das Denken und die Einstellung von anderen Menschen, außerdem die Möglichkeit Raum zu geben für Veränderungen, für Spannungen, für Widersprüchliches, für Neues oder für Zukünftiges und vieles mehr. Mit dem gegenteiligen Begriff <<geschlossen>> verbindet man dagegen Enge, Abgeschlossenheit, Fertiges oder Festgelegtes. In Bezug auf Schule und Unterricht spiegeln sich im Gegensatz zu <<offen>> die vorgefertigte Systematik und festgeschriebene Methoden wider. Offener Unterricht wird demnach auch meist dem Frontalunterricht gegenübergestellt. Diese Ungewissheit, die man mit dem Begriff <<offen>> verbindet, ist auch oft die Ursache für die abwehrenden Meinungen der Lehrerschaft. Sie können sozusagen „mit dieser Thematik nichts anfangen“, sehen es als einen Teil der Reformpädagogik und nutzen diese Offenheit als eine spielerische Ergänzung zu ihrem „gewöhnlichen“ Unterricht.
Diese Unklarheiten und Fehlschlüsse sollen im Folgenden durch ausführliche Definition des Themengebiets geklärt werden. Die vorgestellten Meinungen der Kritiker wie auch Befürworter des Offenen Unterrichts sollen ein Bild über die Vor- und Nachteile der Öffnung des Unterrichts abgeben. Sie sollen dem Leser letztendlich eine Hilfe dabei bieten, sich seiner eigenen Position in diesem Themenbereich bewusst zu werden.
2. Wie ist Offener Unterricht zu verstehen?
Seit ungefähr 30 Jahren wird Offener Unterricht in Deutschland thematisiert. Eine Vielzahl an Definitionen, Merkmalen und Theorieansätzen sind in dieser Zeit entstanden, welche jedoch als lückenhaft bezeichnet werden müssen, so Thorsten Bohl in seinem Buch „Prüfen und Bewerten im Offenen Unterricht“. Er befindet diese Situation als unbefriedigend, weil Missverständnissen und Beliebigkeit Vorschub geleistet wird. Eine einheitliche Definition, die in der Lehrerbildung eine klare Orientierung bieten würde, ist bisher nicht erkennbar, trotz zahlreicher Vorschläge, bemängelt der Autor die bisherigen Definitionen wie die Folgenden:
2.1 Wulf Rabenstein: Offene Schule- Offener Unterricht
Wulf Wallrabenstein lässt in seinem Buch zunächst Kinder auf die Frage „Was ist Offener Unterricht?“ antworten. Kinder finden selbstverständlich keine allgemeine Definition als Antwort auf diese Frage, sondern erzählen von ihren Erlebnissen, beispielsweise „Das wichtigste ist diese Freie Arbeit. Wo man machen kann, was man möchte von den Sachen, die es da gibt.“ (Wallrabenstein 1994, S. 52) Ein durchaus wichtiger Punkt für die vorliegende Diskussion, worauf jedoch erst im weiteren Teil eingegangen wird. Wallrabenstein zieht aus dieser und den anderen Antworten, den üblichen pädagogischen Interpretationen und seinem Buch die Schlussfolgerung, dass es sich bei Offenem Unterricht nicht um eine Methode handelt, sondern um ein pädagogisches Verständnis und eine pädagogische Haltung gegenüber Kindern und Jugendlichen. (Wallrabenstein 1994, S. 53 ff.) Im weiteren Text legt er mithilfe verschiedener Literatur Offenen Unterricht, wie folgt, fest:
Offener Unterricht ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Reformansätze in vielfältigen Formen inhaltlicher, methodischer und organisatorischer Öffnung mit dem Ziel eines veränderten Umgangs mit dem Kind auf der Grundlage eines veränderten Lernbegriffs. (Wallrabenstein 1991, S. 54) Dies stellt eine leere Definition dar, die, wie bereits Thorsten Bohl in seinem Buch erwähnt, keinen Aufschluss in die Thematik von „Offenem Unterricht“ gibt. Jedoch sollte an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass Wallrabenstein diese Definition auf der folgenden Seite wie auch in den einzelnen Kapiteln seines Buches ausführlich erklärt.
[...]
Kommentare
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Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
23.10.2006 12:35:29
Die Arbeit läßt im Ansatz nicht erkennen, daß sie neuere Literatur zum offenen Unterricht zur Kenntnis genommen hat. Bei der Beschreibung zum "Offenen Unterricht" werden alte Definitionen aufgewärmt. Die Kategorien von z.B. Peschel: Offener Unterricht (2002!!) sucht man vergebens. Wie diese Arbeit mit 2 bewertet werden kann, ist mir schleierhaft. Jürgen Göndör http://paed.com/offu