Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Examination Thesis, 2006, 131 Pages
Author: Jennifer Keßel
Subject: Theology - Systematic Theology
Details
Tags: Todesvorstellungen, Kindern, Darstellung, Diskussion
Year: 2006
Pages: 131
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 50 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-52706-4
File size: 1378 KB
Other users also were interested in the following titles:
Excerpt (computer-generated)
Universität Wuppertal
Todesvorstellungen von Kindern - Darstellung und theologische Diskussion
Jennifer Keßel
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung ... 1
II. Kindertheologie ... 3
A. Begriffsklärung ... 3
1. Lexikalische Definition ... 3
2. Eigene Definition ... 3
B. Entstehungsgeschichte ... 5
1. Geschichtliche Hintergründe ... 5
2. Kinderphilosophie ... 7
3. Ein Perspektivwechsel zur Subjektorientierung ... 8
4. Jahrbuch der Kindertheologie ... 8
C. Theorie der Kindertheologie: ... 9
a) Gemeinsamer Grundsatz der Kindertheologie ... 9
b) Spezifische Leistungen/ neue Inhalte ... 11
2. Theologie mit Kindern ... 12
a) 7 didaktische Grundtypen ... 12
b) Kommunikationsebenen ... 15
3. Theologie für Kinder ... 16
4. Ziele ... 16
5. Methoden ... 18
a) Die Frage als pädagogisches Konzept ... 20
b) Rolle und Aufgaben des Lehrers ... 21
D. Kritik ... 22
1. Kindertheologie als Vorbild für die Theologie? ... 22
2. Ist Kindertheologie in der Schule überhaupt möglich? ... 24
a) Martens’ Variante für den Schulunterricht ... 25
b) Grundlagen im Lehrplan ... 25
3. Kritik ... 26
4. Kindertheologie als Methode dieser Examensarbeit! ... 27
III. Todesvorstellungen von Kindern ... 28
A. Einleitung ... 28
B. Kindliche Todesvorstellungen ... 29
1. Phasen ... 29
2. Bedingungsfaktoren ... 30
C. Praktischer Teil ... 31
1. Organisatorische Vorbereitung der empirischen Untersuchung ... 31
2. Zur Gruppe und zu den einzelnen Kindern ... 33
3. Methodisches Vorgehen ... 36
a) Bilder ... 36
b) Gruppen- oder Einzelgespräch? ... 37
c) Qualitatives Interview ... 38
4. Kinderbilder ... 40
a) Fragestellung ... 40
b) Äußere Umstände ... 40
c) Material ... 41
d) Ablauf/ Verhalten/ Besonderheiten ... 41
e) Methodik der Auswertung: ... 43
f) Analyse der einzelnen Kinderbilder: ... 45
5. Interviews ... 53
a) Äußere Umstände ... 53
b) Vorüberlegungen ... 54
c) Ablauf/ Verhalten/ Besonderheiten ... 56
d) Methodik der Auswertung ... 58
e) Analyse der Kinderinterviews in Verbindung mit den Bildern ... 58
D. Kindertheologien zum Tod ... 71
IV. Theologie des Todes ... 72
A. Verbindung von Leben und Tod ... 72
1. Der Mensch und sein Tod ... 74
2. Die Bedeutung des Todes im Leben des Menschen ... 75
B. Der natürliche Tod ... 76
C. Leib- Seele- Trennung ... 77
D. Endentscheidungshypothese ... 78
E. Tod und Sünde ... 79
1. Tod als Folge der Sünde ... 79
2. Tod als Folge der persönlichen Todsünde ... 80
F. Tod und Auferstehung Jesu Christi ... 81
G. Gott- Mensch- Beziehung im Tod ... 82
H. Die Vorstellung des ewigen Lebens als Vollendung im Zustand des „Bei- Gott- Seins“ ... 82
V. Auswertung der Arbeit ... 83
A. Vergleich der Kindertheologien mit der katholischen Theologie ... 83
B. ‚Todestheologie- im Unterricht der Grundschule?’ ... 90
VI. Schlussbetrachtung ... 94
VII. Literaturverzeichnis ... V
VIII. Anhang ... 8
A. Eine Stunde im November ... 8
B. Kinderbilder + Texte ... 9
1. Jens ... 9
2. Laura ... 10
3. Maria ... 11
a) Der Friedhof ... 12
b) Die Kreuzigung ... 12
4. Lena ... 14
5. Diana ... 15
6. Tobias ... 15
7. Nadine ... 16
a) Der Dot ... 17
b) Die Beerdigung ... 17
C. Kinderinterviews ... 17
1. Jens ... 17
2. Laura ... 20
3. Maria ... 22
4. Lena ... 24
5. Diana ... 27
6. Tobias ... 29
7. Nadine ... 32
D. Lehrplanbezug/ Vernetzung ... 35
I. Einleitung
Das Thema meiner Arbeit lautet: ‚Todesvorstellungen von Kindern. Darstellung und theologische Diskussion’. Ich selbst habe noch kaum Erfahrungen im Um-gang mit dem Tod und mich bisher auch nicht mit diesem Thema beschäftigt. Ich bekam umso größere Reaktionen aus meinem Umfeld: ‚Oh, das ist aber kein schönes Thema!’, ‚Wie schrecklich.’ und ‚Kannst du das Thema nicht wechseln?’. Vereinzelt kamen aber auch Aussagen wie: ‚Das ist aber ein interessantes The-ma.’. Die meisten Reaktionen auf mein Thema spiegeln die allgemeine Tabuisie-rung, Verdrängung und Privatisierung des Todes in der Gesellschaft wieder. Der Anfang des Lebens wird gefeiert und die Neugeborenen herzlich empfangen, das Ende, der Tod, wird aus der Gesellschaft ausgegrenzt und verdrängt. Die Men-schen meiden die Konfrontation mit Sterbenden und damit einhergehend häufig auch mit Kranken und Alten, sie gehen diesen Lebenssituationen aus dem Weg. Dadurch erleben sie immer seltener eine direkte Konfrontation mit dem Tod und die Angst vor diesem Abschnitt des Lebens wird immer größer. Man kann fast sa-gen, die Menschen wollen die Todeswirklichkeit nicht mehr annehmen und manchmal auch nicht mehr hinnehmen. Sie wehren sich und versuchen mit allen Mitteln ihr Leben zu verlängern und dem Tod aus dem Weg zu gehen. Eine ge-wagte These meinerseits ist, sogar der heute vorherrschende Gesundheits- und Fitnesswahn ist eine anscheinende Möglichkeit der Verlängerung. Ob dies aller-dings die Qualität des Lebens und somit auch des Todes steigert ist fraglich.
Die Todesthematik ist also für Erwachsene schwierig und problembelastet, aber verbinden auch Kinder solch große Schwierigkeiten und Ängste damit? Um dies herauszufinden, möchte ich in meiner Arbeit die Todesvorstellungen von Kindern in den Mittelpunkt stellen. Das Ziel dieser Arbeit soll sein, durch einen Vergleich zwischen den Kindertheologien und der katholischen Theologie herauszufinden, ob die Vorstellungen ähnlich sind oder völlig widersprüchlich. Gibt es eine ge-meinsame Basis oder stammen die Vorstellungen der Kinder heutzutage aus einer anderen Welt, die z.B. stark durch Medien geprägt ist? Aus diesen Ergebnissen möchte ich ein Resümee für den Religionsunterricht ziehen, das eventuell auf-zeigt, wo es schon Anknüpfungspunkte zur Korrelation gibt.
Wie möchte ich vorgehen? Zuerst stelle ich die ‚Kindertheologie’ vor, die ich im zweiten Schritt als Methode verwende, um die Todesvorstellungen der Kinder zu erfahren. Die Kinder werden Bilder zu ihren Todesvorstellungen malen und an-schließend werde ich mit ihnen ein Interview führen, in dem sie ihre Vorstellun-gen verbalisieren und verdeutlich können. Danach werde ich die einzelnen Todes-theologien der Kinder und die wissenschaftliche Todestheologie darstellen, um diese daraufhin miteinander zu vergleichen. Abschließend werde ich aus dem Vergleich Folgerungen für die Umsetzung im Unterricht ziehen.
Wichtig bei der gesamten Durchführung ist mir, dass die Frage nach dem Tod nicht zu einer Frage: ‚was kommt nach dem Tod?’ (die letzten Dinge) wird. Ich freue mich auf diese Arbeit und bin gespannt auf tolle Ergebnisse und spannende Entdeckungen.
II. Kindertheologie
A. Begriffsklärung
1. Lexikalische Definition
Um von Kindertheologie sprechen zu können, möchte ich zunächst die genaue Bedeutung des Begriffs klären. Dafür werde ich sowohl das Wort Kind als auch das Wort Theologie definieren. Ich werde dabei im ersten Schritt die lexikalische Bedeutung der Begriffe wiedergeben, um sie dann in einem zweiten Schritt auf mein Thema zu beziehen.
Kind: "Der Mensch von seiner Geburt bis zum Beginn der Pubertät. Diese Periode wird im Allgemeinen in vier Abschnitte gegliedert: Neugeborenes (bis zum 10. Lebenstag), Säugling (bis zum 12. Monat), Kleinkind (2.-6. Lebensjahr), Schul-kind (7.-14. Lebensjahr)."1
Theologie: "Der heutige Theologie-Begriff (...) als gläubige und zugleich vernünf-tige beziehungsweise wissenschaftliche "Rede von Gott" (...) ist seit dem Mittelal-ter entstanden. Der Begriff Theologie ist dabei ein analoger Begriff mit einem weiten Kontinuum von Bedeutungen. Einerseits ist jede gläubige Rede eine theo-logische Rede, sofern der glaubende Mensch zugleich ein denkender Mensch ist, der immer vor Fragen steht. Andererseits ist Theologie ein enger Begriff, sofern Theologie als "wissenschaftliche" Glaubensreflexion nur von professionellen Spe-zialisten betrieben werden kann."2 Außerdem fügt Karl Rahner hinzu: "Denn jeder ist als Mensch und Christ Theologe."3
Theologie ist also nicht nur wissenschaftliche Theologie, sondern kann auch von Laien betrieben werden. Wenn man nun die beiden Begriffe Kind und Theologie zusammenfügt, dann wäre Kindertheologie ‚jede gläubige Rede eines Kindes, das glauben und denken kann’. Doch entspricht dieser sehr offene und vage Begriff dem der Kindertheologie?
2. Eigene Definition
[...]
1 Lexikonredaktion des Bibliographischen Instituts, Art. Kind, Duden- Lexikon7, S. 1005
2 LThK, Art., Tod, S.66
3 Bucher, A.., Mittendrin ist Gott, S.10
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Jugendsprache im Deutschunterricht
Author: Dipl.-Hdl. Steffen AsendorfGerman Studies - Didactics, 2006 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Thomas Hobbes, Leviathan - Vom Naturzustand zum starken Staat
Author: Beate SewaldPolitics - Political Theory and the History of Ideas Journal, 2002 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Theorien der Leistungsmotivation: Förderung von misserfolgsmotivierten Grundschülern
Author: Simone HummertPedagogy - Pedagogic Psychology, 2004 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Augustus und Germanien
Author: André MiethingHistory - Early and Ancient History, 2006 Download as PDF-file for 10,99 EUR
Ökumenische Perspektiven im Religionsunterricht
Author: Kathrin RühlingTheology - Systematic Theology, 2005 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Predigtentwurf mit Vorarbeiten zu 2. Korinther 12, 1-10 für den Gottesdienst am Sonntag
Author: Andreas WendtTheology - Practical Theology, 2006 Download as PDF-file for 14,99 EUR
Wie verstehen Kinder die Bibel?
Author: Christina BuschTheology - Didactics, Religion Pedagogy, 2008 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Ökumenisches Lernen - Interreligiöses Lernen
Author: Katja JanßenTheology - Didactics, Religion Pedagogy, 1999 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Kirche und Reformation in Minden um 1530
Author: Christin BorgmeierTheology - Historic Theology, Ecclesiastical History, 2004 Download as PDF-file for 7,99 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: