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Kontrastive Grammatiken im Vergleich - Cartagena/Gauger vs. Zemb

Termpaper, 2006, 19 Pages
Author: Jochen Schäfer
Subject: Romance Languages - French Linguistics

Details

Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 19
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 3  Entries
Language: German
Archive No.: V58833
ISBN (E-book): 978-3-638-52925-9
ISBN (Book): 978-3-638-82004-2
File size: 223 KB

Abstract

Zu Beginn dieser Arbeit, die einen Vergleich ziehen soll zwischen den beiden kontrastiven Grammatiken von Jean-Marie Zemb und Nelson Cartagena und Hans-Martin Gauger, bedurfte es erst einmal einiger Recherche über kontrastive Grammatik und kontrastiver Linguistik, um Absicht und Zweck zu ergründen, die beide Autoren mit ihren Werken verfolgen. Was versteht man unter kontrastiver Linguistik und Grammatik? Am Anfang soll zunächst mal geklärt werden, worum es in der kontrastiven Linguistik geht. Zweiter Schritt wird dann sein, welche Ziele die Autoren der deutsch-französischen und deutsch-spanischen Grammatiken verfolgen in ihren Werken. An wen richten sich kontrastive Grammatiken? Welche Mittel werden verwendet bei der Kontrastierung zweier Sprachen, die hier in beiden Fällen beträchtlich sind, handelt es sich um den Vergleich zweier romanischer Sprachen mit einer germanischen. Im weiteren folgt eine Gegenüberstellung der äußeren und inneren Aufmachung beider Grammatiken, inwiefern sich diese unterscheidet und wo Gemeinsamkeiten auftauchen. Hierbei handelt es sich also um einen rein materiellen Vergleich, der später weiter ausgebaut und ausgeführt werden soll. So soll es im Anschluss daran dann darum gehen, konkrete Beispiele aus beiden Grammatiken zur Rate zu ziehen, um diese Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Detail aufzuzeigen. Abschließend werden wir dann sehen, welche Schlüsse wir aus dem Vergleich ziehen können, inwiefern sich die Herangehensweise beider Autoren mit dem Thema Grammatik unterscheidet und als wie hoch jeweils der Gebrauchswert beider Grammatiken und vor allem für welches Publikum jeweils zu betrachten ist.


Excerpt (computer-generated)

Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft
in Germersheim

Kontrastive Grammatiken im Vergleich
Cartagena/Gauger vs. Zemb

im Rahmen des Hauptseminars:
 «Französische Grammatikographie und Lexikographie»

vorgelegt von: Jochen Schäfer

WS 2005/06

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 3

2. Kontrastive Linguistik und Grammatik ... 4
2.1 Kontrastive Linguistik
2.2 Kontrastive Grammatik

3. Zwei Grammatiken im direkten Vergleich ... 5
3.1 Cartagena/Gauger, eine eher traditionelle Grammatik ... 5
3.1.1 Äußere Gestaltung
3.1.2 Innere Gestaltung
3.2 Zemb, eine eher linguistisch ausgerichtete Grammatik ... 6
3.2.1 Äußere Gestaltung
3.2.2 Innere Gestaltung

4. Konkrete Beispiele aus beiden Grammatiken ... 8
4.1 Lexeme ... 8
4.1.1 Lexematik
4.1.1.1 Kasus und Flexion
4.1.1.2 Nominalflexematik
4.1.1.3 Kasus und Numerus
4.2 Morpheme ... 10
4.2.1 Morphematik
4.2.1.1 Infinitiv
4.2.1.2 Verbalflexematik
4.3 Syntagma ... 13
4.3.1 Taxematik
4.3.1.1 Satz und proposition
4.3.1.2 Kontrastive Analyse der Ergänzungen und Satzmuster
4.4 Grapheme ... 15
4.4.1 Alphabet, Cedille und Akzente
4.4.2 Alphabet und Akzente
4.5 Vom Inhalt zu den Formen ... 16
4.5.1 L′économie de la langue et le jeu de la parole
4.5.2 Darstellung eines Geschehens als Zustand und Vorgang

5. Schlussbemerkung ... 18

6. Bibliographie ... 19

 

 

1. Einleitung

Zu Beginn dieser Arbeit, die einen Vergleich ziehen soll zwischen den beiden kontrastiven Grammatiken von Jean-Marie Zemb und Nelson Cartagena und Hans-Martin Gauger, bedurfte es erst einmal einiger Recherche über kontrastive Grammatik und kontrastiver Linguistik, um Absicht und Zweck zu ergründen, die beide Autoren mit ihren Werken verfolgen. Was versteht man unter kontrastiver Linguistik und Grammatik?

Am Anfang soll zunächst mal geklärt werden, worum es in der kontrastiven Linguistik geht. Zweiter Schritt wird dann sein, welche Ziele die Autoren der deutsch-französischen und deutsch-spanischen Grammatiken verfolgen in ihren Werken. An wen richten sich kontrastive Grammatiken? Welche Mittel werden verwendet bei der Kontrastierung zweier Sprachen, die hier in beiden Fällen beträchtlich sind, handelt es sich um den Vergleich zweier romanischer Sprachen mit einer germanischen.

Im weiteren folgt eine Gegenüberstellung der äußeren und inneren Aufmachung beider Grammatiken, inwiefern sich diese unterscheidet und wo Gemeinsamkeiten auftauchen. Hierbei handelt es sich also um einen rein materiellen Vergleich, der später weiter ausgebaut und ausgeführt werden soll.

So soll es im Anschluss daran dann darum gehen, konkrete Beispiele aus beiden Grammatiken zur Rate zu ziehen, um diese Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Detail aufzuzeigen.

Abschließend werden wir dann sehen, welche Schlüsse wir aus dem Vergleich ziehen können, inwiefern sich die Herangehensweise beider Autoren mit dem Thema Grammatik unterscheidet und als wie hoch jeweils der Gebrauchswert beider Grammatiken und vor allem für welches Publikum jeweils zu betrachten ist.

2. Kontrastive Linguistik und Grammatik

2.1 Kontrastive Linguistik

Zunächst gilt es einmal zu klären, was man unter kontrastiver Grammatik versteht. Als Definition findet sich im Allgemeinen folgendes: neue deskriptive Form der Grammatik, die auf den Grundsätzen der kontrastiven Linguistik beruht. Was versteht man aber unter kontrastiver Linguistik? Der Begriff bleibt vorerst unklar. Unter dem Begriff der kontrastiven Linguistik findet sich die folgende Definition: sie beschäftigt sich unter synchronem Aspekt (im Gegensatz zur vergleichenden Sprachwissenschaft des 19. Jahrhunderts) mit Unterschieden und Übereinstimmungen zwischen zwei oder mehreren Sprachen, ist also an der langue, dem Sprachsystem, orientiert, der Fokus liegt oft auf der Fehleranalyse.

2.2 Kontrastive Grammatik

Im Gegensatz zur Linguistik befasst sie sich allerdings nicht mit Sprachsystemen (der langue), sonder mit der konkreten Sprache, der parole. Um nun auf die kontrastive Grammatik einzugehen, lässt sich also aus der vorhergehenden Definition schließen, dass eine kontrastive Grammatik als konkretes Werk in Buchform meist zwei oder mehrere Sprachen einander gegenüberstellt und in konkreten Fragestellungen miteinander vergleicht sowie ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigt. Stärker in den Vordergrund treten hierbei jedoch in den meisten Fällen die Unterschiede, da diese sehr häufig Anlass sind zu sprachlichen Interferenzen zwischen beiden Sprachen, woraus Fehler im Gebrauch resultieren.

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