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Das Geschäftssystem Low Cost-Carrier

Seminararbeit, 2004, 22 Seiten
Autor: Jens Marquardt
Fach: Wirtschaft - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung

Details

Institution/Hochschule: FH Stuttgart
Tags: Geschäftssystem, Cost-Carrier
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 22
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 24  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V58840
ISBN (E-Book): 978-3-638-52930-3

Dateigröße: 108 KB

Zusammenfassung / Abstract

Low Cost Carrier, Logistik, Luftverkehr


Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule Stuttgart
Fachbereich Betriebswirtschaft

Seminararbeit

Das Geschäftssystem Low Cost-Carrier

vorgelegt von:

Marquardt, Jens 

WS 2003/04

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. Muss Low Cost auch No-Frills sein oder vielleicht doch nur Low Fare? 3

2. Low Cost Carrier im Wandel der Zeit 3
2.1. Geschichte der Low Cost Carrier 3
2.2. Low Cost Carrier in Gegenwart 4

3. Merkmale des Geschäftssystem Low Cost Carrier 5
3.1. Service 6
3.2. Personal 6
3.3. Flugzeuge 7
3.4. Flugplan und Flughäfen 8
3.5. Vertrieb und Preise 10
3.6. Ticketing 11
3.7. Standzeiten 12
3.8. Management 13

4. Beispiele aus der Praxis 13
4.1. Der Low Cost Carrier Ryanair 13
4.2. Der Flughafen Frankfurt-Hahn 15

5. Zukunftsaussichten und Risiken der Low Cost Carrier 16

6. Anhang 19

7. Literaturverzeichnis 20

 

 

1. Muss Low Cost auch No-Frills sein oder vielleicht doch nur Low Fare?

Die Begriffe No-Frills- (engl. für kein Schnickschnack), Low Cost- (engl. für kostengünstig), Low Fare (engl. für Niedrigpreis) Airline, oder auch einfach Billigflieger tauchen heutzutage ständig in den Medien auf. Aber was verbirgt sich hinter diesen Begriffen?

Airlines bieten Low Fare Flüge, zum so genannten „Taxipreis“ (Hapag-Lloyd Express) an, also Flüge zu Preisen, die die etablierten Net Carrier um oftmals 50% unterbieten. Wenig oder gar keinen Service gibt es an Bord der No Frills Airlines. Low Fare- wie auch No Frills Airlines müssen Low Cost Carrier sein, also ihre Kosten soweit wie möglich reduzieren, damit ihr Geschäftsmodell bestehen bleiben kann.

No Frills Airlines müssen auch Low Fare Airlines sein, da sonst der Kunde den Preis nicht akzeptiert.

Die sich schnell neugründenden Low Cost Carrier, streben eine Preis- und Kostenführerschaft auf dem Markt an.

Diese Seminararbeit soll einen Einblick in das Geschäftssystem Low Cost Carrier geben, die vielen möglichen Ausprägungen erläutern, und zudem noch einen Überblick über momentane Entwicklungen und Risiken am Markt liefern.

Das notwendige Material zur Erstellung dieser Seminararbeit stammt vorwiegend aus dem Internet und zu einem kleineren Teil aus der FH-Bibliothek.

Im Folgenden wird zuerst auf die Herkunft und Geschichte des Geschäftssystem Low Cost Carrier, dann auf die momentane Lage am Markt eingegangen. Daraufhin folgt eine explizite Erläuterung der Merkmale dieses Geschäftssystems. Abschließend werden noch Beispiele aus der Praxis vorgestellt und weiterhin ein Blick auf die Risiken und Zukunftsaussichten geworfen.

2. Low Cost Carrier im Wandel der Zeit

2.1. Geschichte der Low Cost Carrier

Begonnen haben die Low Cost Carrier in den USA vor über 30 Jahren. Als erstes erhielt Laker Airways 1972 eine Betriebsgenehmigung und 1977 die Verkehrsrechte für den so genannten „Sky Train“, der die Strecke New York - London ohne Service und ohne Reservierungsmöglichkeit bediente. Andere Unternehmen wie zum Beispiel Virgin Atlantic betätigten sich ebenfalls auf dieser Route, doch alle Unternehmen schieden früher oder später aus dem Markt aus. Teilweise entwickelten sie sich zu Full Service Airlines, die zumindest die Preise auf diesem Markt stark veränderten.

In den USA wie in Europa war der Flugmarkt sehr stark durch Gesetze zur Preisbindung, und Pflichten zur Erlangung der Verkehrsgenehmigungen reguliert und eingeschränkt. Erst nach verschieden Deregulierungen zuerst in den USA (ab 1978) und später (ab 1987) auch in Europa wurde der Markt für junge Airlines und für Low Cost Carrier geöffnet. In den USA gründeten sich Airlines wie Southwest oder Air Tran, die innerstaatliche Flüge oder Flüge in die typischen Urlaubsgebiete anboten. Southwest verhalf dem Geschäftssystem schließlich zum Durchbruch und existiert noch heute erfolgreich, wohingegen viele andere Neugründungen wieder aus dem Markt ausschieden.

In Europa wurden 1993 alle Beschränkungen bezüglich der Strecken aufgehoben, und es herrscht für EU-Gesellschaften freier Marktzugang und seit 1997 ist auch Kabotage möglich.1

Auch die großen internationalen Airlines versuchten immer wieder mit wechselndem Erfolg eigene Low Cost Produktlinien zu gründen. So geschehen zum Beispiel bei Delta Airlines (Delta Express), und United Airlines (United Shuttle).2

In Europa gingen die ersten Low Cost Carrier Gründungen in den 90 er Jahren von Großbritannien und Irland aus. Als große bedeutende Carrier wären da EasyJet und Ryanair zu nennen, die zuerst, vorwiegend von Großbritannien aus, Urlaubsziele im Süden Europas anflogen, mittlerweile aber in der ganzen EU tätig sind. Auch in Europa entschieden sich die großen Airlines zur Gründung von Low Cost Tochtergesellschaften und hatten, ähnlich wie in den USA, mäßigen Erfolg. 3

Mittlerweile gibt es auf jedem Erdteil Low Cost Carrier, so fliegt in Australien seit einiger Zeit Virgin Blue als Konkurrenz zu Quantas und auch in Asien öffnet sich der Markt langsam für solche Airlines.

2.2. Low Cost Carrier in der Gegenwart

[....]


1 vgl. Maurer, Luftverkehrsmanagement

2 vgl. http://www.reviewjournal.com/lvrj_home/2003/Sep-18-Thu-2003/business/2

3 vgl. Pompl, Luftverkehr, 3. Auflage S. 117 ff


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