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Lesson Plan, 2005, 26 Pages
Author: Diana Ivanjic
Subject: Economics / Business: Law
Details
Tags: Gruppenbezogene, Erarbeitung, Präsentation, Kriterien, Kapitalgesellschaft, Limited, Rahmen, Rechtsformwahl, Entscheidungsfindung, Vergleich, Kapitalgesellschaft, GmbH, Berücksichtigung, Förderung, Methodenkompetenz
Year: 2005
Pages: 26
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 9 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-53034-7
File size: 1122 KB
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Excerpt (computer-generated)
Gruppenbezogene Erarbeitung und Präsentation ausgewählter Kriterien der englischen
Kapitalgesellschaft Limited im Rahmen der Rechtsformwahl mit anschließender
fallorientierter Entscheidungsfindung durch den Vergleich mit der
deutschen Kapitalgesellschaft GmbH unter besonderer
Berücksichtigung der Förderung der Methodenkompetenz
von: Diana Ivanjic
1. Angaben zur Lerngruppe
1.1 Lerngruppenzusammensetzung
Bei der Klasse XY handelt es sich um eine Mittelstufenklasse des dreijährigen Bildungsgangs Staatlich geprüfte Kaufmännische Assistentin/Staatlich geprüfter Kaufmännischer Assistent mit der Fachrichtung Fremdsprachen. Aufgrund von überdurchschnittlich hohen Schülerabgangszahlen wurden die beiden Klassen 04H30 und 04H31 nach der Unterstufe zusammengelegt. Nun bilden 20 Schülerinnen und drei Schüler die “neue“ Klassengemeinschaft. Bis auf eine Schülerin, die bereits 24 Jahre alt ist, sind die übrigen Schüler im Alter von 17 bis 21 Jahren. 2 Schülerinnen (aus der Türkei und Albanien) und 1 polnischer Schüler besitzen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Ein weiteres Merkmal dieser Lerngruppe sind die hohen Fehlzeiten der Schüler, welche zum Teil auf Motivationsschwierigkeiten zurückzuführen sind.
1.2 Besonderheiten der Lerngruppe
Obwohl alle Schüler1 die Fachoberschulreife besitzen (davon 11 ohne Qualifikation und 12 mit Qualifikation), ist das Leistungsniveau und die Schüleraktivität, wie die folgende Übersicht zeigt, als äußerst heterogen einzustufen.
[Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Es konnte festgestellt werden, dass bei dieser Lerngruppe eine themenbezogene Motivation über die Auswahl der Materialien hervorgerufen werden kann. Das Lernklima ist etwas angespannt, was auch darauf zurückzuführen ist, dass zwei Klassengemeinschaften zusammengelegt wurden und klassenspezifische Gruppenbildungen zustande gekommen sind. Durch wiederholte Gespräche mit der Lerngruppe konnte die Situation verbessert werden. Ein Teil der Klasse (Schüler aus der ehemaligen 04H31) ist mir seit Beginn meines Referendariats, im ersten Ausbildungsabschnitt durch Hospitationen und Unterricht unter Anleitung sowie im zweiten Ausbildungsabschnitt durch den bedarfsdeckenden Unterricht, sehr gut bekannt. Seit Mitte Januar unterrichte ich die neue Klassenzusammensetzung im Rahmen des Ausbildungsunterrichts. Somit konnte ich auch einen besseren Bezug zu den mir noch unbekannten Schülern bekommen. Meine Unterrichtserfahrungen in der Klasse sind sehr positiv, da sich die Schüler mir gegenüber freundlich und aufgeschlossen verhalten.
1.3 Ausprägungen der Kompetenzbereiche in der Lerngruppe
Bei der Beurteilung des Leistungsvermögens dieser Lerngruppe ist die Handlungskompetenz insgesamt in einem durchschnittlichen Bereich einzustufen.
Zur Fachkompetenz
Im Umgang mit betriebswirtschaftlichen Problemstellungen zeigen die Schüler ein unterschiedliches Leistungsniveau. Einige Schüler zeigen sich sehr kompetent bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen, während die schwächeren Schüler wesentlich mehr Zeit und gezielte Lehrerimpulse benötigen. Eine erfolgreiche Auseinandersetzung mit den rechtlichen Rahmenordnungen kann bei den Schülern insbesondere dann erzielt werden, wenn die behandelten Inhalte ihrem Erfahrungshorizont entsprechend aufbereitet und die Materialien anschaulich gestaltet werden. Im Zusammenhang mit dem Thema der Unterrichtsreihe „Rechtsformen und Unternehmensentscheidungen“ ist den Schülern der Kaufmann im Rechtsrahmen des HGB (Kaufmannseigenschaften, Firma) bekannt. Sie sind in der Lage, die Rechtsform als gesetzlich beschriebenen Rahmen zu identifizieren und die Einzelunternehmung von verschiedenen Arten der Gesellschaftsunternehmungen anhand ausgewählter Kriterien zu unterscheiden. Sie wissen, dass die Wahl der Rechtsform von großer Bedeutung ist für die Haftung der Gesellschafter, die Geschäftsführung sowie für die Vertretung der Gesellschaft. Den Schülern ist auch bewusst, dass die Rechtsform darüber hinaus einen Einfluss auf die Rahmenbedingungen der Gesellschaft hat (z.B. Gewinn- und Verlustverteilung). Das Arbeiten mit Gesetzestexten habe ich bereits in der Unterstufe eingeführt („BGB-Heft“) und nun durch das Anlegen eines „HGB-Heftes“ fortgeführt. Eine fachliche Voraussetzung für die heutige Stunde ist die Kenntnis der wesentlichen Beurteilungskriterien der Rechtsform „GmbH“. Es ist an dieser Stelle anzumerken, dass 2 Schülerinnen aufgrund einer abgebrochenen Ausbildung bereits über Vorkenntnisse im Bereich Betriebswirtschaftslehre verfügen, und damit ein tieferes Fachwissen besitzen als ihre Mitschüler.
Zur Lern- und Methodenkompetenz
Die Schüler haben Erfahrungen in der Erarbeitung fachlicher Inhalte in Gruppenarbeitsphasen, und sie sind vertraut im Umgang mit komplexeren Materialien. Jedoch konnte beobachtet werden, dass einige Schüler sehr lange brauchen, bis Arbeitsergebnisse zustande kommen. Deshalb hat sich in Erarbeitungsphasen eine strukturierte Vorgehensweise bewährt. Obwohl das Präsentieren von Ergebnissen mit Hilfe von Plakaten oder auf Folien den Schülern bereits aus der Unterstufe bekannt ist, muss durch den Einsatz verschiedener Präsentationstechniken und –medien die Methodenkompetenz noch verbessert werden.
Zur Sozialkompetenz
Obwohl in der Klasse eine Gruppenbildung nach alter Klassenzusammensetzung festgestellt werden kann, werden einzelne Klassenmitglieder nicht ausgeschlossen. Jedoch ist ein Konkurrenzkampf zwischen den Leistungsträgern festzustellen, der sich darin äußert, dass sie Schwierigkeiten haben, mit der gegenseitigen Kritik ihrer Ergebnisse umzugehen.
2. Didaktische Schwerpunkte
2.1 Vorgaben der Richtlinien / Legitimation des Themas
[...]
1 Zur Vereinfachung des Leseflusses sind mit der Bezeichnung Schüler im laufenden Text Schülerinnen und Schüler gleichermaßen gemeint.
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