Vergleich von Methoden für die Wirtschaftlichkeitsanalyse von Informationssystemen am Beispiel der Beurteilung von Projektmanagementsoftware

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Details
Autor: Ilia Riano
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: SBWL-Seminar
Institution/Hochschule: Universität Osnabrück (Organisation und Wirtschaftsinformatik)
Jahr: 2005
Seiten: 25
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 15 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 247 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-53041-5
SBWL-Seminar im WS 2005/2006 am Fachbereich Organisation und Wirtschaftsinformatik der Uni Osnabrück
Textauszug (computergeneriert)
Vergleich von Methoden für die Wirtschaftlichkeitsanalyse
von Informationssystemen am Beispiel der Beurteilung
von Projektmanagementsoftware
von: Ilia Riano
WS 05/06
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Grundlagen und Definitionen 1
2.1 Rationales Verhalten 1
2.2 Wirtschaftlichkeit 2
2.3 Informationssysteme 2
2.4 Projektmanagementsoftware 3
3 Vergleichskriterien 3
4 Quantitative Methoden 4
4.1 Statische Verfahren 4
4.2 Dynamische Verfahren 5
4.3 Vor- und Nachteile 8
5 Qualitative Methoden 10
5.1 Argumentenbilanz 10
5.2 Nutzwertanalyse 10
5.3 Portfoliomatrix 11
5.4 Hedonic Wage Ansatz 12
5.5 Vor- und Nachteile 13
6 Zusammenfassung 15
7 Kritische Würdigung und Ausblick 16
Literaturverzeichnis
1 Einleitung
Diese Seminararbeit behandelt das Thema „Vergleich von Methoden für die Wirtschaftlichkeitsanalyse von Informationssystemen am Beispiel der Beurteilung von Projektmanagementsoftware“. Dabei werden die klassischen, quantitativen Methoden der Investitionsrechnung und die alternativen, qualitativen Methoden erörtert. Im Anschluss daran werden die Verfahren in einer Gegenüberstellung hinsichtlich deren Eignung zur Beurteilung von Projektmanagementsoftware im Unternehmen verglichen.
2 Grundlagen und Definitionen
2.1 Rationales Verhalten
Rationales, vernünftiges Verhalten wird sowohl in der Mikroökonomik als auch in der Entscheidungstheorie als Nutzenmaximierung der Haushalte bzw. als Gewinnmaximierung1 der Unternehmen bei gegebener Budget-, bzw. Kostenrestriktionen definiert. Dieses Verhalten bedingt implizit die Fähigkeit der Wirtschaftssubjekte, Werturteile zu treffen, um Güter bzw. Dienstleistungen anhand einer vollständigen, individuellen Präferenzrelation miteinander zu vergleichen.2 Aus dieser Relation kann ggf. eine Nutzenfunktion hergeleitet werden. Sie ordnet jeder Güter- bzw. Dienstleistungseinheit einen Nutzen zu. In der Literatur werden Nutzen und Gewinn oftmals synonym verwendet.
2.2 Wirtschaftlichkeit
Es gibt viele Definitionen für Wirtschaftlichkeit. Angefangen von der Formel Kosten Leistung , über das Maximum-, Minimum-, bzw. Optimalprinzip3 hin bis zur Interpretation als ein „Ausmaß der Zielerreichung.“4 Vor dem Messen der Zielerreichung müssen zunächst ein mal klare Ziele definiert, sowie Methoden zu deren Erreichung aufgestellt werden. Im Rahmen dieser Arbeit wird postuliert, daß ein rationaler Entscheider eine wirkliche Verbesserung der Ausgangssituation ohne Projektmanagementoftware, anstrebt. Hierfür hat er die Möglichkeit eine Projektmanagementsoftware zu beschaffen und einzuführen. Er strebt also danach, daß die Nutzeneffekte die Kostenfaktoren überwiegen. Der Entscheider kann hierbei mit den Methoden der Wirtschaftlichkeitsrechnung prüfen, ob sich der Einsatz von Projektmanagementsoftware lohnt oder nicht.
2.3 Informationssysteme
Informationssysteme sind Abbildungen von Systemen, die intersubjektiv feststellbare Daten sowie subjektive menschliche Vorstellungsinhalte umfassen.5 Ein Informationssystem (IS) „besteht aus Menschen und Maschinen, die Informationen erzeugen bzw. nutzen und die durch Kommunikationsbeziehungen miteinander verbunden sind“.6 Ferner wird ein IS definiert als ein „künstliches, reales System, das aus maschinellen und natürlichen Elementen besteht und der zielsetzungsgerechten Verarbeitung von Informationen dient“.7 Konkret sind das „...Systeme zum Speichern und Abfragen von Informationen mithilfe einer Datenverarbeitungsanlage“. 8
2.4 Projektmanagementsoftware
Projektmanagementsoftware (PMS) ist eine Anwendungssoftware, welche „die Projektplanung, -verfolgung und -steuerung hinsichtlich Terminen, Kosten und Technik ... unterstützt.“9 PMS bildet eine Untermenge von IS. Sie zeichnet sich u. a. durch folgende monetäre Eckdaten aus der Praxis aus:
• Einmalige Lizenzkosten betragen ca. 1500 € bis 3000 € pro Lizenz
• Die jährlichen Wartungskosten entsprechen 18 % des Lizenzpreises
• Ein Berater, der die PMS installiert und konfiguriert, kostet 1000 € / Tag
3 Vergleichskriterien
[...]
1 Vgl. Schumann, J., Grundzüge der mikroökonomischen Theorie, 1999, S. 97 ff.
2 Vgl. Kruschwitz, L., Finanzierung und Investition, 2004, S. 30
3 Vgl. Tempelmeier, G., Produktion und Logistik, 2005, S. 3
4 Vgl. Kargl, H., Controlling im DV-Bereich, 1994, S. 70
5 Vgl. Grochla, E., Szyperski, N., Management-Informationssysteme, 1971, S. 384
6 Vgl. Hansen, H., R., Grundlagen betrieblicher Informationsverarbeitung, 1996, S. 67
7 Vgl. Grob, H., L., Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 2004, S. 1
8 Vgl. Becker, M., Haberfellner, R., Liebetrau, G., EDV-Wissen für Anwender, 1995, S. 684
9 Vgl. Wischnewski, E., Modernes Projektmanagement, 1999, S. 112
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