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ADHs - Entwicklungspsychologie und Entwicklungsstörungen des Kindes- und Jugendalters

Termpaper, 2006, 13 Pages
Author: Karl-Heinz Konnerth
Subject: Social Pedagogy / Social Work

Details

Event: Entwicklungspsychologie und Entwicklungsstörungen des Kindes- und Jugendalters
Institution/College: Protestant University of Applied Sciences Reutlingen-Ludwigsburg
Tags: ADHs, Entwicklungspsychologie, Entwicklungsstörungen, Kindes-, Jugendalters, Entwicklungspsychologie, Entwicklungsstörungen, Kindes-, Jugendalters
Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 13
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V59158
ISBN (E-book): 978-3-638-53169-6

File size: 157 KB

Abstract

„Die Diagnose ADHS erlebt zu Zeit einen regelrechten Boom.“ Noch nie waren Eltern, Ärzte und Lehrkräfte für ADHS derart sensibilisiert. Die Angebote an Ratgeberliteratur, Selbsthilfegruppen, Internetseiten und –foren wächst, so dass man meinen könnte es handele sich hierbei eine „globale Epidemie“. Viele Eltern haben bestimmt schon von ADHS gehört, können jedoch mit diesem Begriff nicht viel anfangen. Sie kennen die Beschreibung des „Zappelphilipp“ von Heinrich Hoffmann, die oft unmittelbar mit ADHS in Verbindung gebracht wird und bilden sich aufgrund dessen ein Bild zu dieser Bezeichnung. In dieser Hausarbeit möchte ich auf Faktoren und Ursachen für ein solches „schwieriges Verhalten“ bei Kindern und Jugendlichen eingehen, Symptome aufzeigen, durch die häufig vorschnell auf ADHS geschlossen wird und mögliche Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit einer ADHS-„Erkrankung“ beschreiben.


Excerpt (computer-generated)

Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg
Fach: Psychologie
Veranstaltung: Entwicklungspsychologie und Entwicklungsstörungen
des Kindes- und Jugendalters

ADHS

eingereicht von:
Karl-Heinz Konnerth
Semester 8

WS 2005/06

 

Gliederung

1 Einleitung ... 1
2 Begriffserklärung  ... 1
3 Diagnose ADHS  ... 3
4 Begleitstörungen  ... 4
5 Ursachen für Hyperaktivität  ... 5
6 Therapie  ... 6
7 Reflexion zum Thema ... 8
8 Schlussbemerkung ... 10
9 Literaturverzeichnis  ... 11

 

1 Einleitung

„Die Diagnose ADHS erlebt zu Zeit einen regelrechten Boom.“1 Noch nie waren Eltern, Ärzte und Lehrkräfte für ADHS derart sensibilisiert. Die Angebote an Ratgeberliteratur, Selbsthilfegruppen, Internetseiten und –foren wächst, so dass man meinen könnte es handele sich hierbei eine „globale Epidemie“2. Viele Eltern haben bestimmt schon von ADHS gehört, können jedoch mit diesem Begriff nicht viel anfangen. Sie kennen die Beschreibung des „Zappelphilipp“ von Heinrich Hoffmann, die oft unmittelbar mit ADHS in Verbindung gebracht wird und bilden sich aufgrund dessen ein Bild zu dieser Bezeichnung.

Sie stellen sich vielleicht ein lautes, auffälliges Kind vor, das am Essenstisch mit dem Stuhl schaukelt und nicht auf seine Eltern hört. Doch „[n]icht jedes Kind, das unkonzentriert, lebhaft und laut ist, leidet auch an ADHS. Die Übergänge von schwierigem Verhalten zu ADHS sind fließend und für den Laien schwer einzuschätzen.“3 Manche als „auffällig“ eingeordnete Verhaltensweisen können in manchen Altersstufen zu einer durchaus „normalen“ Entwicklung gehören. Denn manche Kinder müssen erst lernen, aufmerksam zu sein. Es gibt viele Gründe, weshalb sich Kinder und Jugendliche „schwierig“ verhalten.

In dieser Hausarbeit möchte ich auf Faktoren und Ursachen für ein solches „schwieriges Verhalten“ bei Kindern und Jugendlichen eingehen, Symptome aufzeigen, durch die häufig vorschnell auf ADHS geschlossen wird und mögliche Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit einer ADHS-„Erkrankung“ beschreiben.

2 Begriffserklärung

Was ist ADHS? ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung. Wenn das Merkmal der Hyperaktivität fehlt, spricht man von ADS. „Als ADHS wird eine vermindert Fähigkeit zur Selbststeuerung bei Kindern und Jugendlichen beschrieben.“4 Diese Störungen treten in drei Bereichen auf5:

  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen,
  • ausgeprägte körperliche Unruhe und starker Bewegungsdrang (Hyperaktivität)
  • impulsives und unüberlegtes Handeln.

[...]


1 Portmann 2003, S. 14.

2 Portmann 2003, S. 14.

3 BZgA 2004, S. 3.

4 BZgA 2004, S. 5.

5 Vgl. BZgA 2004, S. 5.


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