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Motivation und Motivationsteorien

Termpaper, 2006, 28 Pages
Author: Nader Hamamreh
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 28
Grade: 1.0
Bibliography: ~ 18  Entries
Language: German
Archive No.: V59361
ISBN (E-book): 978-3-638-53322-5
ISBN (Book): 978-3-638-66663-3
File size: 263 KB

Abstract

Motivation ist eine wesentliche Grundlage menschlichen Handelns und daher gerade aus Sicht der Unternehmensführung besonders wichtig. Wenn man verstehen will, warum manche Menschen besonders engagiert sind und Höchstleistungen erbringen, andere jedoch nicht, so muss man sich mit ihrer Motivation und den Möglichkeiten zur Beeinflussung dieser Motivation auseinandersetzen. Im Rahmen dieser Arbeit werden ausgewählte Motivationstheorien beschrieben. Diese stellen theoretische Aussagesysteme dar. Sie versuchen, beobachtbares Verhalten zu erklären und unterstützen den Gestaltungsprozess bestimmter Systeme. Insofern lassen Motivationstheorien auch Implikationen für die im Rahmen dieser Arbeit wichtigen Anreize und Anreizsysteme zu. Motivationstheorien können in Inhalts- und Prozesstheorien eingeteilt werden. Es ist im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich, alle für die Gestaltung von Anreizen und von Anreizsystemen relevanten Theorien zu beschreiben.


Excerpt (computer-generated)

Motivation und Motivationsteorien

von: Nader Hamamreh

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 1

2 Konzeptionelle Grundlagen 2

2.1 Motive  2
2.2 Anreize  2
2.3 Motivation  3

2.3.1 Intrinsische Motivation  4
2.3.2 Extrinsische Motivation  5

3 Motivationstheoretische Ansätze 6

3.1 Inhaltstheoretische Ansäte der Motivation 6

3.1.1 Die Hierarchie der Bedürfnisse nach Maslow  6
3.1.2 Die ERG-Theorie nach Alderfer  9
3.1.3 Die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg  11
3.1.4 Theorie der gelernten Motivation nach McClelland  12

3.2 Prozesstheoretische Ansätze der Motivation 13

3.2.1 Die Gerechtigkeitstheorie von Adams  13
3.2.2 Die VIE-Theorie von Vroom 14
3.2.3 Das Modell von Porter/ Lawler  15

4 Klassifizierung von Anreizsystemen  18

4.1 Klassifizierung nach der Zahl der Anreizempfänger  18
4.2 Klassifizierung nach der Zahl der Anreizquelle 18
4.3 Klassifizierung nach der Zahl der Anreizobjekt  19

5 Zusammenfassung und Kritik  21

Literaturverzeichnis 
 

 


 

1 Einleitung

Motivation ist eine wesentliche Grundlage menschlichen Handelns und daher gerade aus Sichert der Unternehmensführung besonders wichtig. Wenn man verstehen will, warum manche Menschen besonders engagiert sind und Höchstleistungen erbringen, andere jedoch nicht, so muss man sich mit ihrer Motivation und den Möglichkeiten zur Beeinflussung dieser Motivation auseinandersetzen.1 Im Rahmen dieser Arbeit werden ausgewählte Motivationstheorien beschrieben. Diese stellen theoretische Aussagesysteme dar. Sie versuchen, beobachtbares Verhalten zu erklären und unterstützen den Gestaltungsprozess bestimmter Systeme. Insofern lassen Motivationstheorien auch Implikationen für die im Rahmen dieser Arbeit wichtigen Anreize und Anreizsysteme zu. Motivationstheorien können in Inhalts- und Prozesstheorien eingeteilt werden. Es ist im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich, alle für die Gestaltung von Anreizen und von Anreizsystemen relevanten Theorien zu beschreiben. Es wird deshalb auf vier Inhalts- und auf drei Prozesstheorien fokussiert. Folgende Darstellung zeigt ein übersicht zur Gestaltung vorliegender Arbeit.

Abbildung 1-1: Materielle Anreizarten in einem Anreizsystem2  [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

2 Konzeptionelle Grundlagen

2.1 Motive

Die Begriffe Motiv und Bedürfnis werden in der Literatur überwiegend synonym verwendet. Motive bzw. Bedürfnisse führen zu einer bestimmten Handlung und können sich in dem Verhalten der Menschen niederschlagen.3 Die menschliche Verhalten kann durch verschiedene Motive gesteuert und ein Motiv kann unterschiedliches Verhalten auslösen.4 Der Wertebegriff ist hier abzugrenzen. Wertvorstellungen oder kurz Werte sind Vorstellungen über Eigenschaften von Einzelnen oder von sozialen Gruppen von Menschen oder von einer Gesellschaft beigelegt werden, und die den Wertenden wichtig und wünschenswert sind. Die tatsächlichen Wertevorstellungen hängen von der konkreten Situation und den Individuen ab.5

2.2 Anreize

Volker Schulze definierte die Anreize als stellen das Bindeglied zwischen Motiven und Motivation dar. Er ist der Auffassung, dass Anreize das Verhalten der Menschen beeinflussen. Des Weiteren aktivieren Anreize die Bedürfnisse und führen zu motiviertem Verhalten.6 Man unterscheidet extrinsische monetäre Anreize von intrinsischen nicht monetären. Anreize werden nur dann wirksam, wenn sie vom Menschen wahrgenommen werden.

In der Praxis können insbesondere monetäre Anreize in fixe und variable Anreize unterteilt werden. Variable Anreize sind von der Leistung eines Mitarbeiters in veränderlicher Höhe abhängig. „Sie dienen dazu, Mitarbeiter zu motivieren, Leistungen im Unternehmensinteresse zu erbringen“.7 Fixe Anreize sind von der Leistung unabhängig und orientieren sich an den Marktbediengungen und den Anforderungen einer bestimmten Tätigkeit.8

Abbildung 2-1: Materielle Anreizarten in einem Anreizsystem9 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

2.3 Motivation

Der Motivationsbegriff ist höchst abstrakt, da man Motivation i. e. S. nicht beobachten kann; konkret sichtbar sind nur die einzelnen Bewegungsabläufe, die sich unterscheiden lassen, wenn man sie als sinnvolle Handlungen interpretiert. „Dieses Handeln kann vielfach zerlegt oder analysiert werden: Es kann z.B. ermittelt werden, welche Fähigkeiten (motorische, sensorische, intellektuelle) zum Erfolg nötig sind, welche situativen Bedingungen eingewirkt haben, welche Erfahrungen, Erwartungen und Ziele eine Rolle gespielt haben […].“10 Einer diese Aspekte ist die „Motivation“.

[...]


1 Vgl. Hungenberg, Harald/ Wulf, Torsten: Grundlagen der Unternehmensführung, Berlin/ Heidelberg: Springer Verlag, 2. Auflage, 2004, S. 260

2 In Anlehnung an: Hungenberg, Harald/ Wulf, Torsten: Grundlagen der Unternehmensführung, Berlin/ Heidelberg: Springer Verlag, 2. Auflage, 2004, S. 290

3 Vgl. Holtbrügge, Dirk: Personalmanagement, Berlin / Heidelberg: Springer Verlag, 2004, S. 11f

4 Vgl. Drumm, Hans Jürgen: Personalwirtschaft, Berlin / Heidelberg / New York: Springer Verlag, 5 Auflage, 2005, S. 471

5 Vgl. Holtbrügge, Dirk: Personalmanagement, Berlin / Heidelberg: Springer Verlag, 2004, S. 11 f

6 Vgl. Schulze, Volker: Nichtmaterielle Anreize als Instrument der Unternehmensführung. Gestaltungsansätze und Wirkungen, Wiesbaden: Deutsche Universitätsverlag, 2000, S. 20

7 Hungenberg, Harald/ Wulf, Torsten: Grundlagen der Unternehmensführung, Berlin/ Heidelberg: Springer Verlag, 2. Auflage, 2004, S. 289

8 Vgl. Hungenberg, Harald/ Wulf, Torsten: Grundlagen der Unternehmensführung, Berlin/ Heidelberg: Springer Verlag, 2. Auflage, 2004, S. 290

9 In Anlehnung an: Hungenberg, Harald/ Wulf, Torsten: Grundlagen der Unternehmensführung, Berlin/ Heidelberg: Springer Verlag, 2. Auflage, 2004, S. 290

10 Neuberger, Oswald: Arbeit. Begriff - Gestaltung - Motivation – Zufriedenheit, Stuttgart: Ferdinand Enke Verlag, 1985, S. 128


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