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Termpaper, 2001, 24 Pages
Author: Susan Kulf
Subject: Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Details
Institution/College: Leipzig University of Applied Sciences (Wirtschaftswissenschaften)
Tags: Messe
Year: 2001
Pages: 24
Grade: 2,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-13669-3
File size: 245 KB
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Excerpt (computer-generated)
Die Messe als Instrument
der integrierten Kommunikationspolitik
im Marketing des Unternehmens
Susan Kulf
Inhaltsverzeichnis
Management Summary 2
1. Einleitung 4
2. Das Kommunikations- und Marketinginstrument Messe 5
2.1 Begriffsdefinition Messe 5
2.2 Positionierung der Messe im Kommunikationsmix 5
2.2.1 Anreize für das ausstellende Unternehmen 6
2.2.2 Investitionen für eine Messebeteiligung 8
2.3 Entscheidungskriterien zur Messebeteiligung 8
2.4 Einsatz vielfältiger Kommunikationsinstrumente auf der Messe 9
3. Die integrierte Kommunikationspolitik 10
3.1 Begriffsdefinition der integrierten Kommunikation 10
3.2 Beweggründe für den Einsatz einer integrierten Kommunikation 10
4. Integration der Messe mit anderen Kommunikationsinstrumenten 11
4.1 Mediawerbung 11
4.2 Verkaufsförderung 12
4.3 Sponsoring 12
4.4 Event-Marketing 12
4.5 Persönliche Kommunikation 12
4.6 Direct-Marketing 12
4.7 Public Relations 13
4.8 Multimedia-Kommunikation 13
4.9 Mitarbeiterkommunikation 13
5. Fazit 13
Literaturverzeichnis
Verzeichnis der Abbildungen im Anhang
Anhang
Management Summary
Die Messe war, ist und bleibt eines der wichtigsten Kommunikationsinstrumente der Unternehmen. In der Vergangenheit standen besonders die Darstellung des Produkt- und Leistungsangebotes sowie die Orderfunktion auf Messeveranstaltungen im Mittelpunkt. Doch durch die zunehmende Entwicklung neuer Kommunikations-instrumente verlor die bisherige Funktion von Messen an Bedeutung.
Das heißt jedoch nicht, dass Messen als Kommunikationsinstrument weniger genutzt werden - im Gegenteil. Durch die Kernkompetenz der Messe, die emotionale Kundenbindung, besitzt sie eine herausragende Stellung im Kommunikations-Mix der Unternehmen.
Durch härtere Wettbewerbssituationen auf dem Markt hat sich das Gesicht der Messe gewandelt. Im Mittelpunkt steht nun die persönliche Kommunikation mit dem Kunden. Denn das Hauptziel im Marketing eines jeden Unternehmens ist die langandauernde Kundenbindung, die sich positiv auf den Erfolg des Unternehmens auswirkt.
Da die Messeveranstaltungen immer nur in festgelegten Zeiträumen an einem bestimmten Ort stattfinden, ist das Kommunikationsinstrument Messe nicht permanent einsetzbar. Auch ist die Messebeteiligung mit einem hohen Kostenfaktor verbunden. Diese nachteiligen Begleiterscheinungen des Messeinstrumentes versucht man durch den Einsatz einer integrierten Kommunikationspolitik zu reduzieren bzw. aus dem Weg zu räumen. Das bedeutet, es erfolgt eine Integration der Messe mit den anderen Kommunikationsinstrumenten. Durch diese Abstimmungsprozesse entstehen Synergieeffekte, die die zielkundenorientierte Wirkung des Messeinstrumentes verstärken und das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer Messeveranstaltung optimieren.
Die Messebeteiligung eignet sich sehr gut als integriertes Kommunikations-instrument, da vor, während und nach der Messeveranstaltung eine Vielzahl an Kommunikationsmaßnahmen zum Einsatz kommen und somit eine Integration möglich ist.
Die Messebeteiligung ist ein Folgeinstrument, d.h. andere Kommunikations-instrumente haben einen großen Einfluss auf die Wirkung der Messe, umgekehrt beeinflusst sie nur sehr gering die anderen Kommunikationsinstrumente in ihrer Wirkung.
Durch Integration der Kommunikationsinstrumente wollen die Unternehmen ihren Zielgruppen ein einheitliches Firmenbild vermitteln, so dass eine Marke entsteht, die sich sehr intensiv bei den entsprechenden Zielgruppen einprägt.
Die Unternehmen wissen die Wirkung der Messe als integriertes Kommunikations-instrument zu schätzen, jedoch fehlt es ihnen an der richtigen Umsetzung der integrierten Kommunikationspolitik auf Messen. Die Unternehmen haben bereits erkannt, dass heutzutage der persönliche Kontakt zu Kunden sowie die Vertrauensbildung bei Kunden eines der wichtigsten strategischen Erfolgsfaktoren im Wettbewerb ist und dieser am besten mit Hilfe des Messeinstrumentes zu erzielen ist. Allerdings mangelt es an der Einbindung der Beteiligung von Messen in strategischen kundenorientierten Kommunikationskonzepten, die insbesondere die Integration als Schwerpunkt setzen.
Die Messe als Instrument der Integrierten Kommunikationspolitik ist für die Unternehmen sehr bedeutend, jedoch sind noch einige Hürden zu überwinden, um effektive Wirkungseffekte durch den Messeeinsatz zu erzielen.
1. Einleitung
Aufgrund der sich veränderten Wettbewerbsdimensionen hat die Kommuni-kationspolitik im Marketing-Mix der Unternehmen mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Die Kommunikationspolitik ist gewissermaßen "das Sprachrohr des Unternehmens, der Bereich, der die Inhalte der anderen Marketing-Bereiche nach außen hin bekannt machen muss"1. "Denn Informationen, die ein Unternehmen über verschiedene Kanäle an die Öffentlichkeit bringt, beeinflussen (...) sich entwickelnde Meinungs- und Verhaltensstrukturen."2
Die zunehmende Globalisierung und die Sättigung der Märkte, die Substituierbarkeit bzw. Ähnlichkeit der Produkte auf dem Markt sowie der schnelle technologische Fortschritt üben einen immensen Wettbewerbsdruck auf die Unternehmen aus. Diese Gründe haben dazu geführt, dass sich die Marketingstrategien der Unternehmen wesentlich auf die Kommunikationspolitik stützen.
Durch die wachsende Medienvielfalt und die fortschreitende Differenzierung der Kommunikationsinstrumente entwickeln die Kunden ein Ablehnungsverhalten gegenüber der Werbung, so dass es immer schwieriger wird, sie vom Leistungsangebot sowie vom Unternehmen selbst so zu überzeugen, dass eine langandauernde Kundenbindung bestehen bleibt.3 Deshalb erachten die Unternehmen es als notwendig, eine Vorzugsstellung, eine Unique Selling Proposition im Markt sowie einen eigenständigen Kommunikationsauftritt mit Hilfe kommunikations-politischer Instrumente anzustreben4.
Insbesondere die Messe als Spezialinstrument der Kommunikationspolitik5 spielt dabei eine große Rolle, da sie eine direkte persönliche Kundenansprache ermöglicht. "Der persönliche Kontakt zu Kunden (sowie die Vertrauensbildung bei den Kunden) wird immer mehr zum strategischen Erfolgsfaktor im nationalen und internationalen Wettbewerb"6.
Das Kommunikationsinstrument Messe gilt es jedoch, mit anderen kommunikations-politischen Instrumenten abzustimmen, um die Unternehmenszielsetzungen so effektiv und optimal wie möglich zu erreichen.
2. Das Kommunikations- und Marketinginstrument Messe
Die Messe als das traditionellste aller Marketinginstrumente, muss sich in Zukunft gegenüber neuen Kommunikationsinstrumenten behaupten und seine Position im Kommunikations-Mix ausbauen7. Seine Stärke ist dabei die Möglichkeit der "sinnlich-emotionalen Wahrnehmung, Dinge anzufassen, Düfte zu riechen, Menschen zu sehen und mit ihnen zu sprechen"8 - das macht den Erfolg der Messe aus.
2.1 Begriffsdefinition Messe
"Eine Messe ist eine zeitlich begrenzte, im allgemeinen regelmäßig wiederkehrende Veranstaltung, auf der eine Vielzahl von Ausstellern das wesentliche Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige ausstellt und überwiegend nach Muster an gewerbliche Wiederverkäufer, gewerbliche Verbraucher oder Großabnehmer vertreibt.
Der Veranstalter kann in beschränktem Umfang an einzelnen Tagen während bestimmter Öffnungszeiten Letztverbraucher zum Kauf zulassen."9
2.2 Positionierung der Messe im Kommunikationsmix
[...]
1 Heigl, N. J./Scheinert, M.: Schnellkurs Marketing, Würzburg 1999, S. 86; siehe Anhang, Abb. 1.
2 Trautwein, R.: Kommunikationsmanagement, Glienicke/Berlin 1999, S. 34.
3 Vgl. auch Bruhn, M.: Integrierte Kommunikation, Entwicklungsstand in Unternehmen, Wiesbaden 1999, S. 3.
4 Vgl. auch Becker, J.: Marketing-Strategien, Systematische Kursbestimmung in schwierigen Märkten, München 2000, S. 68; Meffert, H.: Marketing, Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung, 9. Auflage, Wiesbaden 2000, S. 682.
5 Siehe Anhang, Abb. 2.
6 Pepels, W.: Kommunikations-Management, 4. Auflage, Stuttgart 2001, S. 576.
7 Vgl. Spies, Th.: Mission: Messe der Zukunft, in: acquisa, 2001, 49. Jg., Nr. 11, S. 10.
8 Ebenda, S. 10.
9 Stober, R.: § 64 Gewerbeordnung, in: Wichtige Wirtschaftsverwaltungs- und Gewerbegesetze, 11. Auflage, Herne/Berlin 1999, S. 296.
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