Baumwolle

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Details

Titel: Baumwolle
Autor: Ole Möhlmann
Fach: Textil, Druck, Werken

Kategorie: Anderes
Jahr: 2002
Seiten: 28
Note: keine
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 408 KB
Archivnummer: V5967
ISBN (E-Book): 978-3-638-13672-3
Anmerkungen :
Freie Arbeit. Der Autor ist Textil-Betriebswirt BTE.

Textauszug (computergeneriert)

 

Faserstoffe Baumwolle
BAUMWOLLE

von
Ole Möhlmann

GLIEDERUNG SEITE

1. Die Definition nach dem Textilkennzeichnungsgesetz 3

2. Allgemeines und Anbauländer 3

3. Das internationale Baumwollzeichen & Kurzzeichen 3

4. Die Historie 3

5. Die innere Struktur der Baumwollfaser 4


5.1. Die inneren Schichten der Baumwolle

6. Verschiedene Querschnitte 5


6.1 Tote Baumwolle 5
6.2 Unreife Baumwolle 5
6.3 Reife Baumwolle 5
6.4 Merzerisierte Baumwolle 5

7. Die Baumwollpflanze 6

8. Eigenschaften 7


8.01 Feuchtigkeitsaufnahme 7
8.02 Farbe 7
8.03 Länge 7
8.04 Festigkeit 8
8.05 Elastizität 8
8.06 Dehnung 8
8.07 Feinheit 8
8.08 Wärmehaltung / Wärmeleitung 8
8.09 Reinheit 8
8.10 Glanz 8
8.11 Hitzebeständigkeit 9
8.12 Chemikalieneinwirkung 9
8.13 Elektrostatische Aufladung 9
8.14 Baumwolle in Zahlen 9

9. Verarbeitung von Baumwolle 9

10. Verwendung 10

11. Baumwollsorten 10

12. Baumwoll – Handelsarten 10

13. Die Spinnverfahren 10


13.1 Das Dreizylinderspinnverfahren 10
13.2 Das Rotorspinnverfahren 11

14. Die negativen Aspekte der Baumwolle 11

15. Beispiele für Baumwollstoffe 11

16. Ausrüstungsverfahren 11


16.1 Einlauf Schutz (Krumpfarm-Ausrüstung) 11
16.2 Merzerisieren 12
16.3 Pflegeleicht-Ausrüstung 12
16.4 rauen 12

17. Pflege von Baumwolle 13


17.1 Wäsche 13
17.2 Bügeln 13
17.3 Reinigung 13
17.4 Trocknen 13

18. Fasererkennung 13


18.1 Brennprobe 13
18.2 Reißprobe 13
18.3 Löslichkeitsprobe 13

19. Handelsplätze 14

20. Zusammenfassung 14


21. Lernzielkontrolle 19
21.1 Fragen 19
21.2 Antworten 21

22. Einordnung in die Gruppe der textilen Faserstoffe 23

23. Glossar 24

24. Adressen 26

25. Literaturverzeichnis 27

26. Abbildungsverzeichnis 28

 

1. DIE DEFINITION NACH DEM TEXTILKENNZEICHNUNGSGESETZ

Nach dem Textilkennzeichnungsgesetz besteht Baumwolle ausschließlich aus Fasern aus dem Samen der Baumwollpflanze (Gossypium herbaceum).

2. ALLGEMEINES & ANBAULÄNDER

Baumwolle ist eine pflanzliche Naturfaser und einer der bedeutendsten Textilrohstoffe der Welt. Er nimmt einen Anteil von 50-60% an der gesamten Textilproduktion ein. Die Baumwollpflanze wächst in den tropischen bis subtropischen Gebieten der Erde (Baumwollgürtel der Erde). Die Hauptanbauländer sind die USA, Indien, Ägypten, China, Russland, Pakistan, Brasilien, Türkei und Argentinien. Wilde Baumwolle kann man in Afrika, Asien, Australien & Amerika finden.
Die Kapselfrüchte der Pflanze platzen auf und es quellen weiße bis gelbliche Samenhaare der Baumwollfrucht heraus. Die Samenhaare werden später zu Baumwollgarn versponnen. Neben den verspinnbaren Samenhaaren (bis zu 5cm lang) gibt es außerdem noch wenige Millimeter lange Haare an den Samen, die so  genannten Linters. Diese sind nicht verspinnbar und werden für die Herstellung von Watte, Zellstoff, Papier, o. Ä. verarbeitet.

3. DAS INTERNATIONALE BAUMWOLLZEICHEN & KURZZEICHEN

Abb. 1 [in dieser Online-Vorschau nicht enthalten]

Dies ist das internationale Baumwollzeichen. Es ist gesetzlich geschützt und gibt dem Verbraucher Sicherheit im Bereich „reine Baumwolle“ und hoher Qualität. Aus diesem Grund darf das internationale Baumwollzeichen nicht eingesetzt werden, wenn Baumwolle mit anderen Fasern gemischt wird. Das Kurzeichen für Baumwolle ist CO (vom englischen Wort: Cotton).

4. DIE HISTORIE

Die älteste Baumwollkultur wurde in Indien für das 3. Jahrtausend vor Chr. nachgewiesen. Von Indien aus gelangte die Baumwolle nach China. Gleichzeitig wurde Baumwolle auch von den Inkas in Mittelamerika angebaut. Im 8.-10. Jahrhundert führten die Araber die Kultur der Baumwolle von Persien aus in Nord-Afrika, Sizilien und Süd-Spanien ein.
In Deutschland hielt Baumwolle erst im 14. Jahrhundert n. Chr. Einzug. Die allgemein vorherrschende Faser Leinen bekam durch die Baumwolle eine ernsthafte Konkurrenz und so wurde Leinen später durch die Baumwolle von Platz 1 der verwendeten Faserstoffe verdrängt. Vor der Erfindung der Egreniermaschine (1792) mussten Baumwollfasern noch von Hand von den Samen getrennt werden.
Das verursachte einen sehr hohen Preis und brachte Baumwolle in die Preisklasse von Seide. Im Zuge der Industrialisierung wurde Baumwolle durch die Preissenkung der Massenproduktion zur Faser für das Volk.

5. DIE INNERE STRUKTUR DER BAUMWOLLFASER

Baumwolle besteht wie alle pflanzlichen Fasern aus Zellulose mit dem Grundstoff Kohlenstoff. Der Zellulose-Anteil beträgt etwa 80-90%.

[...]

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