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Wissensmanagement - Instrumente zur Bewertung von Wissen in Unternehmen

Autor: Fabian Kurz
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik

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Details

Veranstaltung: Studiengang Diplom-Wirtschaftsinformatiker
Institut: Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technick (FHWT) Vechta / Diepholz / Oldenburg
Tags: Wissensmanagement, Instrumente, Bewertung, Wissen, Unternehmen, Studiengang, Diplom-Wirtschaftsinformatiker
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 22
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 9  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 193 KB
Archivnummer: V59715
ISBN (E-Book): 978-3-638-53576-2
ISBN (Buch): 978-3-638-73571-1
Anmerkungen :
Da der Marktwert eines börsennotierten Unternehmens verglichen mit den bilanziell erfassten Vermögensposten gerade bei wissensintensiven Organisationen weit auseinander fällt, drängt sich eine Analyse und eine Bewertung intellektuellen Kapitals auf. In der kennzahlenorientierten Welt des Managements gibt es erste Ansätze dieses Wissen auch bilanziell zu erfassen. Mitarbeiterkenntnisse, Image und die IT-Infrastruktur sind einige Indikatoren, die in einer solchen Bilanz ausgewiesen werden können.

Zusammenfassung / Abstract

Das Thema Wissensmanagement wird heutzutage vielfach diskutiert. Wissen wird neben den klassischen Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital und Boden) nicht nur als fundamentale Einflussgröße bezeichnet, es ist zudem „die einzige Ressource, welche sich durch Gebrauch vermehrt.“ Die sich abzeichnenden Trends stellen hohe Herausforderungen für Wissensmanager dar. Das zur Verfügung stehende Volumen an Informationsmedien verdoppelt sich mittlerweile alle fünf Jahre, die damit eingehende Spezialisierung schreitet weiter voran und die Zentren wissenschaftlichen und technischen Fortschritts verteilen sich über die ganze Welt. Verbunden mit der Frage, warum der Marktwert eines börsennotierten Unternehmens verglichen mit den bilanziell erfassten Vermögensposten gerade bei wissensintensiven Organisationen weit auseinander fällt, drängt sich eine Analyse und eine Bewertung intellektuellen Kapitals auf. In der heutzutage kennzahlenorientierten Welt des Managements gibt es erste Ansätze dieses Wissen auch bilanziell zu erfassen. Kenntnisse und Fähigkeiten von hochqualifizierten Mitarbeitern sowie Kundenbeziehungen, Image des Unternehmens und die informationstechnologische Infrastruktur sind einige Indikatoren, die in einer solchen Bilanz ausgewiesen werden können. Welche Instrumente stehen zur Identifikation dieses verborgenen Kapitals zur Verfügung? Sind die hieraus zu gewinnenden Informationen nur für das eigene Unternehmen von Bedeutung oder existieren weitere Anspruchsgruppen?

Textauszug (computergeneriert)

Wissensmanagement - Instrumente zur
Bewertung von Wissen in Unternehmen

von: Fabian Kurz

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 1

1.1 Einführung in die Thematik 1
1.2 Ziel und Struktur der Arbeit  1

2 Wissen  2

2.1 Zeichen, Daten, Informationen und Wissen  2
2.2 Arten von Wissen  3

3 Wissensmanagement nach Probst, Raub, Romhardt  4

3.1 Wissensziele definieren 4
3.2 Wissen identifizieren  5
3.3 Wissen erwerben 5
3.4 Wissen entwickeln 6
3.5 Wissen (ver)teilen 7
3.6 Wissen nutzen 7
3.7 Wissen bewahren 8
3.8 Wissen bewerten 8

4 Bewertungsmethoden von Wissen  10

4.1 Deduktiv summarische Ansätze  10

4.1.1 Marktwert-Buchwert-Relation  10
4.1.2 Tobin’s q 10
4.1.3 Calculated Intangible Value 11

4.2 Induktiv analytische Ansätze  12

4.2.1 Balanced Scorecard  12
4.2.2 Intangible Asset Monitor  12
4.2.3 Intellectual Capital Navigator  14

5 Fazit 15

Literaturverzeichnis  17


 


Abkürzungsverzeichnis

BSC = Balanced Scorecard
CIV = Calculated Intangible Value
IAM = Intangible Asset Monitor
IC = Intellectual Capital
IT = Informationstechnologie
 

 

1 Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

Das Thema Wissensmanagement wird heutzutage vielfach diskutiert. Wissen wird neben den klassischen Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital und Boden) nicht nur als fundamentale Einflussgröße bezeichnet, es ist zudem „die einzige Ressource, welche sich durch Gebrauch vermehrt.“1 Die sich abzeichnenden Trends stellen hohe Herausforderungen für Wissensmanager dar. Das zur Verfügung stehende Volumen an Informationsmedien verdoppelt sich mittlerweile alle fünf Jahre, die damit eingehende Spezialisierung schreitet weiter voran und die Zentren wissenschaftlichen und technischen Fortschritts verteilen sich über die ganze Welt.2

Verbunden mit der Frage, warum der Marktwert eines börsennotierten Unternehmens verglichen mit den bilanziell erfassten Vermögensposten gerade bei wissensintensiven Organisationen weit auseinander fällt, drängt sich eine Analyse und eine Bewertung intellektuellen Kapitals auf. In der heutzutage kennzahlenorientierten Welt des Managements gibt es erste Ansätze dieses Wissen auch bilanziell zu erfassen. Kenntnisse und Fähigkeiten von hochqualifizierten Mitarbeitern sowie Kundenbeziehungen, Image des Unternehmens und die informationstechnologische Infrastruktur sind einige Indikatoren, die in einer solchen Bilanz ausgewiesen werden können.3 Welche Instrumente stehen zur Identifikation dieses verborgenen Kapitals zur Verfügung? Sind die hieraus zu gewinnenden Informationen nur für das eigene Unternehmen von Bedeutung oder existieren weitere Anspruchsgruppen?

1.2 Ziel und Struktur der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, zunächst konzeptionelle Grundlagen zu vermitteln, um dann anschließend auf die unterschiedlichen Instrumente zur Identifikation und Bewertung der Ressource Wissen eingehen zu können. Abschnitt 2 beschäftigt sich zum einen mit der Abgrenzung von Wissen und Informationen und zum anderen mit verschiedenen Wissensarten. Im Abschnitt 3 wird ausschließlich auf den weitverbreiteten Wissensmanagementansatz von Probst, Raum und Romhardt eingegangen. Der Verzicht auf das Modell der Wissensschaffung von Nonaka und Takeuchi oder den technischorientierten Ansatz von Laudon und Laudon stellt keine Wertung dar. Mit den unterschiedlichen Instrumenten zur Identifikation und Bewertung der Ressource Wissen wird sich in Abschnitt 4 auseinander gesetzt. Abschließend erfolgt ein Fazit

2 Wissen

2.1 Zeichen, Daten, Informationen und Wissen

Die Vorstellungen über den Kernbegriff Wissen gehen bei Praktikern und Wissenschaftlern weit auseinander. Zur Schaffung einer gemeinsamen Basis werden die unterschiedlichen Elemente, die in Abbildung 1 aufgeführt sind nachfolgend erläutert.

Abbildung 1: Zeichen, Daten, Information und Wissen [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

Einzelne ungeordnete Zeichen stellen die Basis dar. Durch die Anwendung von Syntaxregeln werden diese zu Daten.4 Als Informationen können Daten bezeichnet werden, wenn sie in einen Problembezug eingeordnet werden können und dem Empfänger zum Erreichen eines Zieles dienen.5 Erst die Verknüpfung von Informationen mit Erfahrungen, Gefühlen, Werten und Ahnungen zu einem Sinnzusammenhang ermöglicht deren Nutzung.6 Wissen ergibt sich erst durch Interpretation und Kombination verschiedener Informationen, mit dem sich konkrete Aufgaben und Probleme lösen lassen.7

Der Wert der Ressource Wissen wird erst durch die Interpretation von Daten und die Transformation in Wissen deutlich.8 Diese „Fähigkeit, Daten in Wissen zu transformieren und dieses für das Unternehmen vorteilhaft einzusetzen, macht das Individuum zum zentralen Träger der organisationalen Wissenbasis.“9

2.2 Arten von Wissen

[...]


1 PROBST, G. / RAUB, S. / ROMHARDT, K. (2003), S. 1.

2 Vgl.: PROBST, G. / RAUB, S. / ROMHARDT, K. (2003), S. 6-7.

3 Vgl.: PROBST, G. / RAUB, S. / ROMHARDT, K. (2003), S. 4.

4 Vgl.: PROBST, G. / RAUB, S. / ROMHARDT, K. (2003), S. 16.

5 Vgl.: BAUMGART, K. (2002), S. 22.

6 Vgl.: LUCKO, S. / TRAUNER, B. (2002), S. 7.

7 Vgl.: AL-LAHAM, A. (2003), S. 28.

8 Vgl.: PROBST, G. / RAUB, S. / ROMHARDT, K. (2003), S. 16-17.

9 PROBST, G. / RAUB, S. / ROMHARDT, K. (2003), S. 18.

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