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Existentielle künstlerische Problematik in Thomas Manns -Der Tod in Venedig- - Sieg des Dionysos über Apollon

Autor: Heike Simons
Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 25
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 227 KB
Archivnummer: V5993
ISBN (E-Book): 978-3-638-13694-5

Textauszug (computergeneriert)

 

Existentielle künstlerische Problematik in Thomas Manns
"Der Tod in Venedig"

Sieg des Dionysos über Apollon


Inhalt

Einleitung 3

1. Zur Leitmotivik, Tektonik, Thematik, Entstehungsgeschichte
und zu den autobiographischen Zügen der Novelle 3

2. Zeit-, Literatur- und Geistesgeschichte 5

3. Darstellung der Künstlerproblematik 12

4. Untergang des Künstlers - Sieg des Dionysos über Apollon 16

Schlussbetrachtung 20

Literaturverzeichnis 23



Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der existentiellen Künstlerproblematik in Thomas Manns Novelle ‚Der Tod in Venedig′. Im Hauptteil der Hausarbeit werden folgende zentrale Fragestellungen erörtert: Wie gestaltet Thomas Mann die Künstlerproblematik im Text? Welche Aspekte der Künstlerproblematik sind aus zeitgenössischen, literarischen und philosophischen Strömungen herzuleiten? Wie vergegenwärtigt Thomas Mann die Problematik der Existenz des Künstlers? Wie kann es zu einem Einbruch in eine scheinbar gesicherte Künstler-Existenz kommen? In welcher Weise stellt Thomas Mann das Dasein einer künstlerischen Existenz dar? Welches Verhältnis verkörpert Gustav von Aschenbach zur Kunst und zum Leben? Welche Gründe führen letztlich zum Scheitern und Untergang des Künstlers? Bei der Ausführung richtet sich der Blick vor allem auf die literarischen und philosophischen Aspekte und Einflüsse, mit deren Hilfe der Autor die Entwürdigung und den Untergang des Künstlers gestaltet.
Aus dem reichhaltigen Angebot an Forschungsliteratur, welche zu Thomas Mann und der Novelle "Der Tod in Venedig" veröffentlicht wurde, habe ich mich, soweit es möglich war, auf Veröffentlichungen der letzten 20 Jahre konzentriert. Unter ihnen befinden sich sowohl einige Bücher, die einen Gesamtüberblick über das Leben und Werk von Thomas Mann geben, als auch andere, die sich speziell mit der Auslegung der Novelle beschäftigen.
Die Gliederung des Hauptteils, der sich aus vier Abschnitten zusammensetzt, ist folgendermaßen gestaltet: Im ersten Kapitel werden autobiographische Züge, Entstehungsgeschichte, Tektonik, Leitmotive und Thematik der Novelle, die für das Thema der vorliegenden Arbeit von besonderem Interesse sind, angesprochen werden. Im daran anschließenden zweiten Absatz finden wichtige zeit-, literatur- und geistesgeschichtliche Aspekte Erwähnung. Das dritte Kapitel befasst sich dann ausschließlich mit der Darstellung der Künstlerproblematik, des Ästhetizismus, der Bürgerlichkeit, mit dem Verhältnis von Leben und Kunst, von Würde und Entwürdigung sowie mit dem Gegensatz zwischen Leben und Tod. Begriffe wie Maß, Form, Pflicht, Kultur, Kunst, Moral, ästhetisches Asketentum und Selbstbestimmung werden, wo sie in direkte Beziehung zur Existenz des Künstlers treten, vorgestellt. Das abschließende Kapitel behandelt den Untergang des Künstlers Aschenbach im Angesicht des Rausches. Gegensatzpaare wie Ordnung - Zerfall, Kunst - Chaos, Schönheit - Tod sowie der Sieg des Chaos über die Ordnung, der Formlosigkeit über die Würde, der Todesfaszination über die Bürgerlichkeit, des Traums über die Wirklichkeit, des Dionysos über Apollon werden erörtert. Im dritten und vierten Kapitel wird dem Leser die Möglichkeit gegeben, die Inhalte der vorangegangenen Kapitel in der Darstellung der Existenz und dem Scheitern des Künstlers wiederzufinden.

1. Zur Leitmotivik, Tektonik, Thematik, Entstehungsgeschichte und zu den autobiographischen Zügen der Novelle

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