Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Autor: Marc Zimmermann
Fach: Medien / Kommunikation - Sonstiges
Details
Institution/Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München (Kommunikationswissenschaften)
Tags: Jugend, Popkultur, Punk
Jahr: 1998
Seiten: 23
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 236 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-13697-6
Textauszug (computergeneriert)
Jugend und Popkultur
in Europa
Eine Studie am Beispiel Punk
Fachsemester: 11 (BWL)
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Hauptteil 4
2.1 Pop- und Subkultur an Sich 4
2.2 Die Amerikanisierung Europas und das Phänomen >Teenager< 6
2.3 Amerikanische Musik 7
2.4 Punk 8
2.4.1 Die Entstehung des Punk 8
2.4.2 Intentionen des Punk 9
2.4.3 Auftreten der Punks 10
2.4.4 Punkkonzerte 11
2.4.5 Punkmusik 12
2.4.6 Punk-Fanzines 12
2.4.7 Wirkung des Punk auf Europa und die USA 13
2.4.8 Ausläufer von Punk 14
2.4.9 "Punk′s dead" 15
2.5 Die deutsche Musikszene 16
3 Schlußteil 18
3.1 Zusammenfassung 18
3.2 Ausblick: Das Ende der traditionellen Jugend- bzw. Popkultur? 18
Literaturverzeichnis 20
Zeitschriftenartikel: 20
Anhang:
Discographie 22
1 Einleitung
Seit vielen Jahren ist der Begriff "Pop" aus der Diskussion über Kultur nicht mehr wegzudenken. Obwohl die lautmalerische Bezeichnung Pop ursprünglich eine Kurzform für populär darstellte war Pop in den sechziger Jahren noch als Gegenbegriff zum etablierten Kunstbegriff verwendet worden. Seine Daseinsberechtigung im genannten Umfeld stand jedoch spätestens seit Künstler wie Andy Warhol oder Roy Lichtenstein mit der Kunstform Pop Art für Schlagzeilen sorgten, außer Frage. Vor allem in jüngster Zeit scheint die Verwendung des Begriffs Pop geradezu inflationär. So kritisiert Diedrich Diederichsen:
"...heute scheint schier alles Pop zu sein oder will Pop sein: vom Theatertreffen bis zur Theorie, von der sozialdemokratischen Kandidatenkür bis zur Kulturkatastrophe."
und
" Seit Guido Westerwelle Guildo Horn und Gerhard Schröder als ‚Pop-Phänomene′ parallelisiert hat, geht selbst dem gestandensten Intellektuellen beim Begriff ‚Pop′ völlig das Hirn auf Grundeis. Mittlerweile steht das Kurzwort für eine abendlandverschlingende Verblendungsmelange, in der Guildo Horn, Helge Schneider und Harald Schmidt alle dasselbe meinen."
In meinen Untersuchungen möchte ich mich allgemein auf Pop im musikalischen Sinne mit den dazugehörenden jugendkulturellen Eigenheiten beschränken und im Speziellen auf die Rolle der Sub- oder Minderheitenkulturen näher eingehen, denn "der Mainstream lebt von der Kraft der Minderheiten und nutzt sie für sich" . Außerdem entsprangen "...die Wurzeln und vor allem die Erneuerungen und Revolutionen der Popmusik (...) dem Umfeld von Minderheitenkulturen." Selbst der Rock′n′Roll hatte "...seine Vorfahren im schwarzen R&B, also einer Minderheitenkultur" . Dies zeigt außerdem ein weiteres Problem auf, welches es in der vorliegenden Arbeit zu untersuchen gilt: Inwieweit kann von einer eigenständigen europäischen Entwicklung in Sachen Pop ausgegangen werden, wo doch Jazz und Rock′n′Roll die musikalischen Vorfahren jedweder U-Musik, welche gemeinhin als Popmusik bezeichnet wird, zu sein scheinen. Volks- oder volkstümliche Musik mit ihren regionalen Besonderheiten können nicht Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit sein, da Pop- in Zusammenhang mit Jugendkultur untersucht werden soll, und Jugendkultur nahezu keine Schnittmenge mit Volksmusik bildet.
Bei der Auswahl einer bestimmten europäischen Popkultur zur näheren Untersuchung bieten sich zwei bis drei Ausprägungen an: Techno, als jüngste Bewegung, jedoch lassen sich hierbei Trennungen zu US-amerikanischen Einflüssen oder Ausläufern am schwierigsten ziehen, nicht zuletzt aufgrund der Massenwirkung; Beat, als älteste, mit Ausgangspunkt Liverpool und einer Wirkungsdauer von 1962-1967 ; und Punk, die aufsehenerregende Protestbewegung und der Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit. Baacke würdigt:
"Der Punk ist der eigentliche kulturelle Beitrag der siebziger und achtziger Jahre"
2 Hauptteil
2.1 Pop- und Subkultur an Sich
[...]
Kommentare
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: