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Praktikumsbericht Lehramt an Grund- und Hauptschulen

Internship Report, 2006, 67 Pages
Author: Stephanie Müller
Subject: German Studies - Didactics

Details

Category: Internship Report
Year: 2006
Pages: 67
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 18  Entries
Language: German
Archive No.: V60180
ISBN (E-book): 978-3-638-53922-7

File size: 1663 KB


Excerpt (computer-generated)

Praktikumsbericht Lehramt an Grund- und Hauptschulen

von: Stephanie Müller

März 2006

 


Inhaltsverzeichnis

1 VORWORT 1

2 VOR DER SCHULE 3

2.1 PERSÖNLICHE AUSGANGSBEDINGUNGEN 3
2.2 REFLEXION ZUR VORBEREITUNGSZEIT  3
2.3 AUFBAU DES PRAKTIKUMSBERICHTS 4

3 BESCHREIBUNG DER SCHULE 5

3.1 DIE SCHULFORMEN 6

3.1.1 Die Förderstufe der SCHULE 6

3.2 DAS SCHULPROGRAMM 9
3.3 ZUSAMMENSETZUNG DER LEHRERSCHAFT UND DER SCHÜLERSCHAFT  9
3.4 SCHULGEBÄUDE UND AUSSTATTUNG  10
3.5 MEIN STUNDENPLAN AN DER SCHULE 10

4 HOSPITATIONSPROTOKOLLE & REFLEXION 11

4.1 EIN SCHULALLTAG MIT DER KLASSE R7A  11

4.1.1 Zusammensetzung und soziales Klima der Klasse 13

4.2 EINE UNTERRICHTSSTUNDE UNTER BESONDERER BERÜCKSICHTIGUNG DER PHASEN, SOZIALFORMEN UND DER EINGESETZTEN METHODEN 14
4.3 EINE UNTERRICHTSSTUNDE UNTER BESONDERER BERÜCKSICHTIGUNG DER LEHRER-SCHÜLER INTERAKTION 16
4.4 EINE SCHULSTUNDE UNTER BESONDERER BERÜCKSICHTIGUNG DER „ZEHN MERKMALE GUTEN UNTERRICHTS“  18

5 AUSFÜHRLICHER UNTERRICHTSENTWURF 20

5.1 ANALYSE DES DIDAKTISCHEN BEDINGUNGSFELDES  20

5.1.1 Einordnung der Stunde in den curricularen Zusammenhang 20
5.1.2 Handlungsspielräume des Lehrenden  20
5.1.3 Zusammensetzung und soziales Klima der Klasse 21

5.2 FACHWISSENSCHAFTLICHE ANALYSE  21
5.3 FACHDIDAKTISCHE ANALYSE 22
5.4 METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN 23
5.5 VERLAUFSPLANUNG & LERNZIELE  24
5.6 REFLEXION 26

6 WEITERE UNTERRICHTSVERSUCHE  27

6.1 DOKUMENTATION DER UNTERRICHTSEINHEIT „BETRIEBSPRAKTIKUM“ IN EINER 9. REALSCHULKLASSE 27

6.1.1 Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde: „Meine Erwartungen an das Betriebspraktikum“  27
6.1.2 Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde: „Erkundungsbogen“  28
6.1.3 Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde: „Arbeitsplatzbeschreibung I“ 29
6.1.4 Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde: „Arbeitsplatzbeschreibung II“ 30
6.1.5 Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde: „Vorgangsbeschreibung I“31
6.1.6 Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde: „Vorgangsbeschreibung II“32
6.1.7 Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde: „Berichten“  33

6.2 DOKUMENTATION DER UNTERRICHTSEINHEIT ZUR LEKTÜRE „HAU AB, DU FLASCHE!“ IN EINER 8. HAUPTSCHULKLASSE 34

6.2.1 Verlaufsplanung der ersten Unterrichtsstunde zur Ganzheitsschrift: „Hau ab, du Flasche !“  34
6.2.2 Verlaufsplanung der zweiten Unterrichtsstunde zur Ganzheitsschrift „Hau ab, du Flasche !“  34
6.2.3 Verlaufsplanung der dritten Unterrichtsstunde zur Ganzheitsschrift „Hau ab, du Flasche!“  35

6.3 DOKUMENTATION ZUR KURZEINHEIT „ERÖRTERN, DISKUTIEREN UND FORMULIEREN“ IN DER 10. KLASSE 36

6.3.1 Verlaufsplanung: Erörterung  36
6.3.2 Verlaufsplanung: Erörterung  36

7 MIRKOSTUDIE UNTERRICHTSEINSTIEGE  38

7.1 HINFÜHRUNG 38
7.2 FUNKTIONEN VON UNTERRICHTSEINSTIEGEN 38
7.3 DIDAKTISCHE KRITERIEN FÜR UNTERRICHTSEINSTIEGE 39
7.4 VORSTELLUNG EINIGER EINSTIEGSFORMEN 41

7.4.1 Informierender Unterrichtseinstieg  42
7.4.2 Blitzlicht 42
7.4.3 Bluffen 43
7.4.4 Standbild 43
7.4.5 Kopfsalat 43
7.4.6 Expertenbefragung  43

7.5 FAZIT  44

8 GESAMTEINDRUCK DES PRAKTIKUMS 45

8.1 ERFAHRUNGEN WÄHREND DES PRAKTIKUMS 45
8.2 FOLGERUNGEN FÜR DAS WEITERE STUDIUM 45
8.3 EINE KLEINE ANEKDOTE ZUM ABSCHLUSS  46

9 LITERATURVERZEICHNIS IV

10 ABBILDUNGSVERZEICHNIS VI

11 TABELLENVERZEICHNIS VI

12 ANHANG  VII

12.1 MATERIAL ZUR UNTERRICHTSSTUNDE MIT DEM THEMA „FREUNDSCHAFT“ VII
12.2 MATERIAL ZUR GANZHEITSSCHRIFT „HAU AB, DU FLASCHE!“  XV

12.2.1 Stichpunktartige Zusammenfassungen der ersten 40 Seiten der Ganzheitsschrift „Hau ab, du Flasche!“  XV

12.3 MATERIAL ZU DEN UNTERRICHTSTUNDEN „ERÖRTERUNG“ DER 10.KLASSE XVIII
 

 

 


1. Vorwort

„Das Leben der Kinder ist eng verflochten mit
dem der Erwachsenen. Es ist kein idyllisches Paradies.
Kinder bleiben von den großen Klassenkonflikten
nicht unberührt. Sie müssen die tragischen Fehler
der Erwachsenen büßen...“1

Das Eingangszitat von WEDDING mag vielleicht im ersten Moment nicht an den Anfang eines Praktikumsberichtes passen, jedoch denke ich das dieses Zitat nicht nur auf unser Gesellschaftsbild im Allgemeinen bezogen werden kann, sondern auch auf das Lern- und Lehrverhalten der Schüler2 und Lehrer übertragbar ist. Gerade Lehrer haben Schülern gegenüber eine große Verantwortung zu tragen. Sie haben eine Vorbildfunktion, sie sollen Schüler auf die Gesellschaft vorbereiten, einen ansprechenden und leistungsorientierten Unterricht bieten und dabei sollen so wenige Fehler wie möglich auftreten. Schüler sind offen, lenkbar und auch im fortgeschrittenen Alter noch zu begeistern. Sie sind auch in gewisser Hinsicht auf ihre Lehrkörper angewiesen, genauso wie der Lehrer auf seine Schüler. Diese wechselseitige Beziehung erfordert ein gewisses Maß an Empathie und Respekt dem Anderen gegenüber. Zum einen verleiht es dem Schulleben ein gewisses Bewusstsein und zum anderen schafft es eine gesunde Lernbereitschaft. Die Einsicht der Kinder von früher kann somit den Kinder von heute eine große Stütze im Leben sein. Fehler3 werden nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der Zukunft gemacht ! Während meines Praktikums an der SCHULE4 durfte ich eine gute Beziehung zwischen Schülern und Lehrern erleben. Das Verhältnis zwischen Nähe und Distanz war sehr ausgeglichen. Eine nahe oder enge Beziehung beherrschte überwiegend den Schulalltag. Besonders die Nähe sowohl in den Klassenverbänden als auch unter den Lehrern sowie zwischen Schülern und Lehrern war bemerkenswert. Demzufolge wurde auch aufrichtig und ehrlich mit den Fehlern des anderen umgegangen. Gerade diese Art und Weise des „aufeinander zu Gehens“ erleichterte mir enorm den Einstieg in den Schulalltag und bereitete mir große Freude im Umgang mit den Schülern und Kollegen.

2. Vor der Schule

2.1 Persönliche Ausgangsbedingungen

Während meines Studiums „Lehramt an Grund- & Hauptschulen“, mit den Fächern Sport, Mathematik, Deutsch und ev. Theologie, wuchs in mir zunehmend das Interesse auch „ältere Schüler“ unterrichten zu können. Demzufolge entschied ich mich, das Nebenfach Deutsch zu einem weiteren Hauptfach hinzu zunehmen. Generell wählte ich die Ausbildung zur Lehrerin, weil ich zum einen diesen Beruf von Grunde auf schon immer ausführen wollte und zum anderen es mir große Freude bereitet Menschen etwas auf ihren Lebensweg mitgeben zu können. Bisherige Unterrichtserfahrungen sammelte ich in drei unterschiedlichen Praktika an Grundschulen und sammle sie noch. Meine ersten Erfahrungen machte ich vor meinen Studium, indem ich für einige Zeit freiwillig an einer Grundschule im Schulalltag teilnahm und mitwirken durfte. Weitere Praktika gewährten mir den Einblick in das Lehrerdaseins und in den Alltag des Unterrichtens sowie des Vorbereitens des Unterrichts. Mit „Lernen“ verbinde ich „Aha-Erlebnisse“, über komplizierte Gedankenvorgänge nachdenken zu müssen, mit Konflikten, Kritik und vielseitigen Charakteren von Menschen umgehen zu können. Meine Erwartung an die vorbereitende Praktikumsveranstaltung ist die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen. Zum Praktikumsende möchte ich Klarheit über meinen weiteren Schritt, auch als „Haupt- und Realschullehrerin“ tätig sein zu können, geschaffen haben. Sozusagen einen erweiterten Ausblick in das spätere Berufbild zu erlangen und mehr Freude am Unterrichtsfach Deutsch zu entwickeln.

2.2 Reflexion zur Vorbereitungszeit

Die Vorbereitungszeit hat mir persönlich sehr gut gefallen, sie war strukturiert, humor- und anspruchsvoll, methodisch wie auch inhaltlich gut vorbereitet. Die Veranstaltung hat mich angesteckt, sich mit dem Thema Unterricht5 intensiver zu befassen und auseinanderzusetzen. Auch wurde meine Freude an dem Fach Deutsch geweckt. Die Zeit der Vorbereitung hat mir die Unlust genommen, Deutsch nur als „Lese- und Schreibförderungsmaßnahme“ zu sehen. In diesem Sinne bin ich sehr dankbar für diese Veranstaltung, zumal ich in der Vergangenheit während meines ersten Praktikums nicht so intensive Unterstützung erfahren habe. Demzufolge blicke ich auf eine gute Zeit zurück und auf eine gespannte Praktikumszeit voraus.

2.3 Aufbau des Praktikumsberichts

Der vorliegende Bericht gliedert sich in vier wesentliche Teilbereiche auf.

Unterrichtsgeschehen
Praktikumsschule
Mikrostudie
Resümee

Im ersten Teil erhält der Leser grundsätzliche Informationen über die Schule. Einen Einblick in den Schulalltag und in die Unterrichtsvor- und -nachbereitung werden im Hauptteil ab Kapitel 4, 5 und 6 gewährt. Daran schließt sich eine Mikrostudie zum Thema „Unterrichtseinstiege“ an und der Bericht endet im Anschluss mit einem Resümee über die gesamte Praktikumszeit.

3 Beschreibung der Schule

[...]


1 Wedding, A. (1967), S.6

2 Die leidige Gretchenfrage, in welcher geschlechtlichen Form geschriebene Werke verfasst werden sollen, werde ich in meinem Bericht so handhaben, dass die maskuline Bezeichnung sowohl für die Schüler als auch für die Schülerinnen gilt. Jedes Mal „Schülerinnen und Schüler“ zu schreiben, ist mir zu aufwändig, „SchülerInnen“ zu ideologisch und künstlich; neutral wäre das „Schülerlein“, aber das erinnert mich zu stark an das „Urmel“ und trifft nicht den ernsten Sachverhalt. Für die Kolleginnen und Kollegen, Lehrerinnen und Lehrer etc. trifft meine nachlässige Bequemlichkeit auch zu.

3 Der Fehler, ist überwiegend negativ in unserer Gesellschaft besetzt. Im Schulalltag sollte mit dem Fehler sowohl von Seiten der Schüler wie auch von Seiten der Lehrer aus konstruktiv umgegangen werden.

4 siehe Kapitel 1

5 Mit dem Thema „Unterricht“ meine ich: anregende Einstiegsformen, methodische Aufarbeitung des jeweiligen Themas und Zielformulierung, um einige nenne zu wollen.


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