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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 17
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 13  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 187 KB
Archivnummer: V6034
ISBN (E-Book): 978-3-638-13726-3

Textauszug (computergeneriert)

Hausarbeit im Teilgebiet Allgemeine Pädagogik

Die Deutsche Landerziehungsheimbewegung

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Reformpädagogische Bewegung und die Landerziehungsheime

3. Die Gründer
3.1. Hermann Lietz
3.2. Gustav Wyneken
3.3. Paul Geheeb

4. Die ländliche Umgebung

5. Der Familiencharakter der Heime

6. Die erzieherische Aufgabe
6.1. Naturgemäße Erziehung der Jugend
6.2. Das Lehrer-Schüler-Verhältnis
6.3. Der Gemeinschaftsgedanke: Schulgemeinde und Schülermitwirkung

7. Besondere erzieherische Elemente
7.1. Die Koedukation
7.2. Die körperliche Arbeit
7.3. Die künstlerische Erziehung
7.4. Die religiös-sittliche Arbeit

8. Abschließende Zusammenfassung

9. Literaturverzeichnis



1. Einleitung

Zweck dieser Arbeit ist es, basierend auf der Originalliteratur von Hermann Lietz die fundamentalen Erziehungsgrundsätze der deutschen Landerziehungsheim- bewegung darzustellen. Dabei sollen auch unterschiedliche Positionen innerhalb der Bewegung Berücksichtigung finden.
Die deutsche Landerziehungsheimbewegung entstand an der Wende zum 20. Jahrhundert. Der Begründer der modernen Landerziehungsheime war Hermann Lietz. Im Jahre 1898 gründete Hermann Lietz bei Ilsenburg im Harz sein erstes Landerziehungsheim. Es kam in der darauffolgenden Zeit zu weiteren Gründungen, zunächst wiederum durch Leitz, später durch Abspaltungen von Lietz vor allem durch Gustav Wyneken (Freie Schulgemeinde Wickersdorf) und Paul Geheeb (Odenwaldschule).
Bei einer Betrachtung der Landerziehungsheimidee auf der Grundlage ihrer verschiedenen Gründungen bleibt es nicht aus, auch die Unterschiede der Heime in pädagogischen Fragen deutlich zu machen. Man muß dabei aber feststellen, daß, obwohl in einigen Bereichen verschiedene pädagogische Akzente gesetzt wurden, alle Heimgründungen in ihren wesentlichen Erziehungsgrundsätzen von gleicher Gestalt waren.
Aufgrund der gemeinsamen und in den essentiellen Fragen der Erziehung einheitlichen Absicht kann man sie somit in ihrer Gesamtheit unter der Sammelbezeichnung "Landerziehungsheimbewegung" zusammenfassen. Als Land- erziehungsheime lassen sich generell all jene Heime bezeichnen, die die drei fundamentalen pädagogischen Leitgedanken, welche bereits in dem Wort enthalten sind, verwirklichen wollten: ländliche Umwelt, Familiencharakter und Vorrangstellung des Erzieherischen.
Grundlegend gilt für alle Heimtypen, daß sie einen aktiven, schöpferischen, gemeinschaftsverbundenen und selbstverantwortlichen Menschen erziehen wollten. Bei dieser Forderung stimmen die Landerziehungsheime mit anderen Reformbestre-bungen überein, die in ihrer Gesamtheit auch als reformpädagogische Bewegung bezeichnet werden.

2. Die Reformpädagogische Bewegung und die Landerziehungsheime

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