Strategische Grundlagen des Beschaffungsmanagements

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Details

Titel: Strategische Grundlagen des Beschaffungsmanagements
Autor: Diplom-Betriebswirtin (FH) Claudia Körber
Fach: Wirtschaft - Beschaffung, Produktion, Logistik
Veranstaltung: Vorlesung Beschaffungs- und Produktionslogistik
Institution/Hochschule: Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 15
Note: keine
Literaturverzeichnis: ~ 9  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 185 KB
Archivnummer: V60348
ISBN (E-Book): 978-3-638-54049-0
ISBN (Buch): 978-3-638-77954-8

Zusammenfassung / Abstract

Bisher standen Erfolge in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion, Marketing und Vertrieb im Vordergrund. Der Einkauf und somit das Beschaffungsmanagement wurden weitgehend vernachlässigt und als notwendiges Übel betrachtet. Jedoch wurde festgestellt, dass mit einem fundierten Beschaffungsmanagement die Möglichkeit besteht 10 % oder mehr der Einkaufskosten einzusparen. Dies kann dann zu Ertragssteigerungen in Milliardenhöhe führen. Laut einer Studie sind die Probleme des Beschaffungsmanagements zu 60% interner Natur und „nur“ zu 40% externen Faktoren zuzuordnen. Die interne Organisation konnte sich bisher noch nicht auf die zunehmende Globalisierung der Märkte ausrichten. Häufig besteht ein internes Problem in der unzureichenden globalen Qualifikation der Beschaffungsmanager. Ein weiteres wichtiges Problem sind die Kosten. Auf Grund der heutigen Situation gibt es häufig den Drang zur Kostenreduzierung oftmals trotz bereits erfolgter Reorganisation mit dem Fokus auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Als einer der bekanntesten Probleme gilt die Organisation bzw. die Integration des Beschaffungsmanagements in den gesamten Wertschöpfungsprozess. Der Einkauf gilt zwar als gleichberechtigte Organisation gegenüber Vertrieb, Marketing usw. wird aber dennoch häufig belächelt. Daraus können Kommunikationsprobleme resultieren, die es gilt zu überwinden. Wie zu Beginn erwähnt sind 40% der Probleme externer Natur. Meist begründen sich diese Probleme aus dem Kontakt zum Lieferanten.

Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule Konstanz, Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Strategische Grundlagen des Beschaffungsmanagements
im Rahmen der Vorlesung Beschaffungs- und Produktionslogistik
Wintersemester 2004 / 2005

Strategische Grundlagen des Beschaffungsmanagements

von: Claudia Körber

 


Gliederung

1. Einführende Betrachtung 1

1.1. Problemstellung 1
1.2. Trends 2

2. Die Bedeutung der strategischen Beschaffung 3

3. Das strategische Beschaffungsmanagement 4

4. Aufgaben des strategischen Beschaffungsmanagements 5

5. Bedeutung von Zielen innerhalb der strategischen Beschaffung 7

5.1. Mögliche Zielarten innerhalb der Beschaffung 7

5.1.1. Strukturziele 7
5.1.2. Qualitätsziele 8
5.1.3. Versorgungsziele 8
5.1.4. Kostenziele 8

5.2. Strategien und Instrumente der strategischen Beschaffung 8

5.2.1. wesentliche Strategien der Beschaffung 8
5.2.2. Die Instrumente des Lieferantenmanagements 9
5.2.3. 3 Beispiele für Versorgungsstrategien 9
5.2.4. 3 Beispiele für Beschaffungsstrategien 10

6. Single & Multiple Sourcing 10

6.1. Vorteile des Single Sourcing 10
6.2. Vorteile des Multiple Sourcing 10
6.3. Definition und Gründe für den Einsatz von Local Sourcig 11
6.4. Definition und Gründe für den Einsatz von Global Sourcing 11

7. Fazit & Ausblick 11

8. Literaturverzeichnis 12
 

 


 

1. Einführende Betrachtung

Bisher standen Erfolge in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion, Marketing und Vertrieb im Vordergrund. Der Einkauf und somit das Beschaffungsmanagement wurden weitgehend vernachlässigt und als notwendiges Übel betrachtet. Jedoch wurde festgestellt, dass mit einem fundierten Beschaffungsmanagement die Möglichkeit besteht 10 % oder mehr der Einkaufskosten einzusparen. Dies kann dann zu Ertragssteigerungen in Milliardenhöhe führen.1

1.1 Problemstellung

Laut einer Studie sind die Probleme des Beschaffungsmanagements zu 60% interner Natur und „nur“ zu 40% externen Faktoren zuzuordnen. Die interne Organisation konnte sich bisher noch nicht auf die zunehmende Globalisierung der Märkte ausrichten. Häufig besteht ein internes Problem in der unzureichenden globalen Qualifikation der Beschaffungsmanager. Ein weiteres wichtiges Problem sind die Kosten. Auf Grund der heutigen Situation gibt es häufig den Drang zur Kostenreduzierung oftmals trotz bereits erfolgter Reorganisation mit dem Fokus auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Als einer der bekanntesten Probleme gilt die Organisation bzw. die Integration des Beschaffungsmanagements in den gesamten Wertschöpfungsprozess. Der Einkauf gilt zwar als gleichberechtigte Organisation gegenüber Vertrieb, Marketing usw. wird aber dennoch häufig belächelt. Daraus können Kommunikationsprobleme resultieren, die es gilt zu überwinden.

Wie zu Beginn erwähnt sind 40% der Probleme externer Natur. Meist begründen sich diese Probleme aus dem Kontakt zum Lieferanten. Es wird von den Lieferanten folgendes gefordert: Systemkompetenz Sehr gute Lieferqualität Globale und zentrale Ausrichtung EDV – technische Vernetzung Internationales Preisniveau Lieferzuverlässigkeit Einhaltung von Lieferterminen2

1.2 Trends

Ein Trend liegt darin die Anzahl der Lieferanten zu reduzieren. Dies soll zum einen weiter Kosten reduzieren zum anderen wird die Vertrauensbasis zwischen Hersteller und Zulieferer immer wichtiger. Denn das Lean Management fordert eine Verringerung der Fertigungstiefe was wiederum dazu führt, dass das Outsourcing verschiedener Aktivitäten unumgänglich wird. Dies trägt dazu bei, dass die Wertschöpfung von Zulieferern am Gesamtprodukt zunimmt, worauf sich die zunehmende Wichtigkeit einer vertrauensvollen Hersteller- Zuliefererbeziehung begründet. 3 Ein weiterer Trend auf den schon zu Beginn schon eingegangen wurde, spiegelt sich in der Globalisierung der Märkte wieder. Deshalb führen viele Unternehmen das Global Sourcing ein. Global Sourcing bedeutet, dass eine weltweite Ausschreibung eines Auftrages erfolgt. Jedoch gibt es im Zusammenhang mit Global Sourcing einige Risiken und Probleme.

Zum Beispiel:
Einhaltung von Terminen
Währungsschwankungen
Unsicherheiten in Bezug auf Qualität
Koordination der weltweiten Beschaffung
Entfernung der Lieferanten
Unterschiedliche Rechtssysteme

Des Weiteren stellen sich einige Unternehmen auf Systembeschaffung um. In diesem Zusammenhang wird sich wohl ein neues Beschaffungsgefüge entwickeln, in dem die Zulieferer an Systemlieferanten liefern und diese dann an die Unternehmen. Dies führt wie schon beschrieben zu einer Reduktion der Lieferanten seitens der Unternehmen. Hierbei können Probleme auf Grund der Abhängigkeit von wenigen Lieferanten entstehen. Diese können Preis-, Technologie-, Mengen- und Lieferrisiken sein. Außerdem wenden sich einige Unternehmen der Single – Source - Strategie zu in der sie sich auf einen Hauptlieferanten konzentrieren. Dies birgt dieselben Gefahren, die bereits in Bezug auf Systembeschaffung erwähnt wurden.4

2. Die Bedeutung der strategischen Beschaffung zu ordnen.

[...]


1 Kerkhoff (2003), S. 11 ff

2 Sebastian / Niederdrenk (1999), S. 383 ff

3 Aberle / Eisenkopf (1999), S. 137

4 Sebastian / Niederdrenk (1999), S. 388 ff

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