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Details

Veranstaltung: Volkswirtschaftslehre
Institution/Hochschule: Fachhochschule Stralsund
Tags: Motive, Geldhaltung, Volkswirtschaftslehre
Kategorie: Wissenschaftlicher Aufsatz
Jahr: 2004
Seiten: 20
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 5  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 297 KB
Archivnummer: V60353
ISBN (E-Book): 978-3-638-54054-4
ISBN (Buch): 978-3-638-75282-4
Anmerkungen :
Die Aufgabe dieser Arbeit liegt darin die Geldnachfrage nach Transaktionskasse, nach Vorsichtkassen und nach Spekulationskasse zu erläutern sowie zu zeigen wie sich die Geldnachfrage verändert, wenn sich das Inlandsprodukt, das Preisniveau und der Zinssatz ändern. Weil jedes Land eine andere Devise, Leitzinsen, Inflationsraten und vieles mehr hat wird sich diese Arbeit ausschließlich mit den 15 EU-Ländern, der Europäischen Zentralbank und mit der Gemeinschaftswährung dem Euro beschäftigen.

Zusammenfassung / Abstract

1 Grundlagen 1.1 Geldfunktion Im Laufe der Geschichte wurden verschiedene Güter als Geld verwendet (Muscheln, Salz, Gold, Bier u.v.m.). Diese Güter sollten mindesten vier Eigenschaften besitzen: Knappheit, Teilbarkeit, Gleichwertigkeit und Haltbarkeit. (Herdes H.-D; S.420) Als die Menschen sesshaft wurde begann der Übergang vom Naturaltausch zur Geldwirtschaft, mit der Entwicklung des Handelsverkehrs und der Arbeitsteilung entstand das Medium Geld und zwar in Form von Münzen, private und staatliche Banknoten sowie Giralgeld (D). Zahlungsmittel sind ausschließlich Münzen und Banknoten die von der Europäischen Zentralbank (EZB) emittiert werden. (Arentzen U; S.387) Geld hat drei ökonomische Funktionen zu erfüllen: als Zahlungsmittel, Recheneinheit und Wertaufbewahrung. (Herdes H.-D; S.420) Als heutiges Geld kennen wir: Bargeld (BG) (Münzen und Banknoten), Buch- oder Giralgeld (D) (Sichteinlagen), Quasigeld; sind Vermögensgegenstände, die sich leicht in Bargeld transformieren lassen und die Tendenz geht zu „electronic money“ wie z.B. EC, VISA und MASTER-Card. 1.2 Geldmengen im Euro-Währungsgebiet „Geld übt bestimmte Funktionen aus und Geld hat bestimmte Wirkungen. In diesem Sinn ist die Geldmenge (M) ein analytisches Konzept, ein Konzept, welches zur Erklärung der Wirkung des Geldes und als Zielgröße der Geldpolitik herangezogen wird.“ Diese Geldmenge (M) genau abzugrenzen ist, ist eine Frage der analytischen und geldpolitischen Zweckmäßigkeit, die bislang nicht gültig geklärt ist. (Baßeler U.; S.456) In der Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) werden drei Geldmengenkonzepte abgegrenzt (vgl. Abb.1; S.17), die nach dem Liquiditätsgrad unterschieden werden: • eine eng gefasste Geldmenge M1 (= Bargeld BG + Giralgeld D) • eine mittlere Geldmenge M2 (= M1 + Termineinlagen TE) • eine weit gefasste Geldmenge M3 (= M2 + SE)

Textauszug (computergeneriert)

Motive der Geldhaltung

von: Chris Muszalik

 


Inhaltsverzeichnis

VORWORT 2

1 GRUNDLAGEN 5

1.1 GELDFUNKTION 5
1.2 GELDMENGEN IM EURO-WÄHRUNGSGEBIET 5
1.3 EUROPÄISCHE ZENTRALBANK 6
1.4 BUTTOINLANDSPRODUKT 6

2 DIE GELDNACHFRAGE 7

2.1 GELDNACHFRAGE ZU TRANSAKTIONSZWECKEN 7
2.2 GELDNACHFRAGE NACH VORSICHTKASSE 9
2.3 GELDNACHFRAGE ZU SPEKULATIONSZWECKEN 10

3 VERÄNDERUNG DER GELDNACHFRAGE DURCH 12

3.1 … ÄNDERUNG DES ZINSSATZES 12
3.2 … ÄNDERUNG DES BRUTTOINLANDPRODUKTS 13
3.3 … ÄNDERUNG DES PREISNIVEAUS 14
3.4 DIE LM-KURVE 14

QUELLENNACHWEIS 15

ABBILDUNGSVERZEICHNIS 16

ANHANG 17

ANLAGE 21

 


 

Vorwort

Die Aufgabe dieser Arbeit liegt darin die Geldnachfrage nach Transaktionskasse, nach Vorsichtkassen und nach Spekulationskasse zu erläutern sowie zu zeigen wie sich die Geldnachfrage verändert (Ceteris paribus), wenn sich das Inlandsprodukt, das Preisniveau und der Zinssatz ändert. Jedoch liegt der höhere Vorteil darin sich mit einem neuen Wirtschaftsthema, in diesem Fall der Geldnachfrage, auseinanderzusetzen und durch die tiefgründige Recherche einen höheren Bildungsgrad zu erlangen, welcher zukünftig von Nutzen sein soll um schnell, flexibel und überlegt auf Marktwirtschaftliche Elastizitäten reagieren zu können. Weil jedes Land eine andere Devise, Leitzinsen, Inflationsraten u.v.m. hat wird sich diese Arbeit ausschließlich mit den 15 EU-Ländern (EUR15), der Europäischen Zentralbank (EZB) und mit der Gemeinschaftswährung dem Euro beschäftigen. Wir danken Frau Prof Dr. D.für hilfreiche Anmerkungen und Dankesworte gehen weiterhin an Herrn D. B. für das Korrekturlesen. Dieses Exemplar widme ich der Familie H., besonders E. T. und W. B.

1 Grundlagen

1.1 Geldfunktion

Im Laufe der Geschichte wurden verschiedene Güter als Geld verwendet (Muscheln, Salz, Gold, Bier u.v.m.). Diese Güter sollten mindesten vier Eigenschaften besitzen: Knappheit, Teilbarkeit, Gleichwertigkeit und Haltbarkeit. (Herdes H.-D; S.420) Als die Menschen sesshaft wurde begann der Übergang vom Naturaltausch zur Geldwirtschaft, mit der Entwicklung des Handelsverkehrs und der Arbeitsteilung entstand das Medium Geld und zwar in Form von Münzen, private und staatliche Banknoten sowie Giralgeld (D). Zahlungsmittel sind ausschließlich Münzen und Banknoten die von der Europäischen Zentralbank (EZB) emittiert werden. (Arentzen U; S.387) Geld hat drei ökonomische Funktionen zu erfüllen:

als Zahlungsmittel, Recheneinheit und Wertaufbewahrung. (Herdes H.-D; S.420) Als heutiges Geld kennen wir: Bargeld (BG) (Münzen und Banknoten), Buch- oder Giralgeld (D) (Sichteinlagen), Quasigeld; sind Vermögensgegenstände, die sich leicht in Bargeld transformieren lassen und die Tendenz geht zu „electronic money“ wie z.B. EC, VISA und MASTER-Card.

1.2 Geldmengen im Euro-Währungsgebiet

„Geld übt bestimmte Funktionen aus und Geld hat bestimmte Wirkungen. In diesem Sinn ist die Geldmenge (M) ein analytisches Konzept, ein Konzept, welches zur Erklärung der Wirkung des Geldes und als Zielgröße der Geldpolitik herangezogen wird.“ Diese Geldmenge (M) genau abzugrenzen ist, ist eine Frage der analytischen und geldpolitischen Zweckmäßigkeit, die bislang nicht gültig geklärt ist. (Baßeler U.; S.456) In der Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) werden drei Geldmengenkonzepte abgegrenzt (vgl. Abb.1; S.17), die nach dem Liquiditätsgrad unterschieden werden:

• eine eng gefasste Geldmenge M1 (= Bargeld BG + Giralgeld D)
• eine mittlere Geldmenge M2 (= M1 + Termineinlagen TE)
• eine weit gefasste Geldmenge M3 (= M2 + SE)

1.3 Europäische Zentralbank

Mit Einführung des Eurosystems, bildete sich die EZB aus den nationalen Zentralbanken des Euro-Währungsraums zusammen. Zum 1.Juli 1998 würde sie, in Frankfurt am Main gegründet und ist Nachfolgerin des Europäischen Währungsinstitutes (EWI). Sie trägt die Gesamtverantwortung das alle Aufgaben im Eurosystem erfüllt werden und handelt wie die Deutsche Bundesbank die schon als Modell diente; politisch unabhänig, Wirtschaftspolitik unterstützen, jedoch vorrangig die Ziele der Geldpolitik zuverfolgen zur Gewährleistung der Preisstabilität, d.h., den Wert des Euros zu sichern. Am 31. Dezember 1998 wurde mit dem Euro eine eigenständige Währung, mit festen Wechselkursen für aller Teilnehmerstaaten eingeführt. Seit dem 1. Januar 1999 sind eigenständige nationale Währungen nur eine Untereinheit des Euro. Bis zum 31.Dezember 2001 war der Euro nur als Buchgeld verfügbar und erst ab dem 1. Januar 2002 ist er als Bargeld verfügbar und damit alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel im Euroraum. Die geldpolitische Strategie für die Preisstabilität besteht aus drei Elementen: Quantitatve Definition von Preisstabilität, Publizierter Referenzwert für die Geldmengenentwicklung und einer auf breiter Basis beruhenden Beurteilung der Preisentwicklung. (Heertje, A.; S.224)

Abweichend werden Beschlüsse über Erhöhung des Kapitals der EZB, Veränderung der Kapitalanteile, Übertragung von Währungsreserven auf die EZB, Verteilung der Einkünfte der EZB durch Vermögenswerte u.a. nach den Anteilen der nationalen Zentalbanken am gezeichneten Kapital der EZB gewichtet. (Baßeler U.; S.460)

1.4 Buttoinlandsprodukt

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