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Details

Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 91
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 70  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 451 KB
Archivnummer: V60594
ISBN (E-Book): 978-3-638-54234-0
Anmerkungen :
Diese Diplomarbeit bietet Einsichten in die Standortplanung in globalen Wertschöpfungsketten aus theoretischer und praktischer Sicht. Dabei wird mi Hilfe der grundlegenden Erkenntnisse der Standortplanung ein Übergang zu einem praxisbezogenen Anwendungsfall in der Automobilindustrie geschaffen. Unteranderem wird am Beispiel der DaimlerChrysler AG mit ihrem Produktionasstandort in Tuscaloosa, der konkrete Praxisfall einer Standortplanung skizziert.

Textauszug (computergeneriert)

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Standortplanung in globalen Wertschöpfungsketten

Heiko Schulze

 

Inhaltsverzeichnis


1. Einleitung ... 4

1.1. Problemstellung ... 4
1.2. Zielsetzung ... 4
1.3. Methodik ... 5
1.4. Abgrenzung ... 6

2. Strategischen Standortplanung ... 6

2.1. Definitionen ... 6
2.1.2. Standortfaktoren ... 6
2.1.3. Standortanforderungen ... 7
2.1.4. Standortbedingungen ... 8
2.1.5. Standortspaltung ... 9
2.1.6. Internationale Standortverlagerung ... 9
2.2. Standortstrategien ... 10
2.3. Motive für Standortverlagerungen ... 11
2.4. Problemfelder der Standortwahl ... 13
2.5. Ansätze nationaler und internationaler Standortlehren ... 14
2.5.1. Die traditionelle Theorie von Weber ... 14
2.5.2. Der Ansatz von Sabathil ... 16
2.5.3. Der Ansatz von Tesch ... 16
2.6. Traditionelle Standortbewertungsverfahren ... 17
2.6.1. Quantitative Verfahren ... 17
2.6.2. Qualitative Verfahren ... 18
2.6.3. Fazit ... 20
2.7. Neue Instrumente der Standortbewertung ... 21

3. Wertschöpfungsketten und Netzwerke im Blickpunkt der Standortplanung ... 23

3.1. Wertschöpfungsketten als moderne Ausprägung grenzenloser Unternehmen ... 23
3.2. Der Kunde als Wertschöpfungspartner ... 25
3.3. Die wachsende Bedeutung der Netzwerke ... 26
3.4. Netzwerke in der Automobilindustrie ... 28
3.5. Risiken und Gefahren der bestehenden Strukturen ... 33
3.6. Fazit ... 34

4. Einfluss der Globalisierung auf die Standortwahl ... 34

4.1. Zentrale Merkmale der Globalisierung ... 35
4.2. Ursachen der Globalisierung ... 35
4.3. Globalisierungsstrategien ... 36
4.4. Globalisierung und Standortwettbewerb ... 38

5. Die Automobilindustrie im Zeichen der Standortplanung ... 39

5.1. Die Automobilhersteller ... 40
5.1.1. Strategien der Automobilhersteller ... 40
5.1.2. Chancen und Risiken für die Automobilhersteller ... 42
5.2. Die Zuliefererindustrie ... 43
5.2.1. Strategien der Zuliefererindustrie ... 44
5.2.2. Chancen und Risiken für die Zuliefererindustrie ... 45
5.3. Zielrichtung der automobilen Globalisierung ... 47
5.3.1. Westeuropa als Produktionsstandort ... 47
5.3.2. Osteuropa als Produktionsstandort ... 49
5.3.3. Asien als Produktionsstandort ... 49
5.3.4. Nordamerika als Produktionsstandort ... 52
5.3.5. Südamerika als Produktionsstandort ... 53

6. Fallstudie ... 54

6.1. Grundsätzlicher Aufbau von Fallstudien ... 54
6.2. Das Unternehmen DaimlerChrysler AG ... 56
6.3. Standortplanung am Beispiel Tuscaloosa ... 59
6.3.1. Allgemeiner Überblick ... 59
6.3.2. Motive ... 60
6.3.3. Projektteams ... 61
6.3.4. Standortauswahl ... 62
6.3.5. Heutige und zukünftige Situation ... 67
6.3.6. Zusammenfassung ... 69

7. Schlussbetrachtung ... 70

8. Quellenverzeichnis ... 71

 

 

1. Einleitung


1.1. Problemstellung

Die Globalisierung der Weltwirtschaft erfordert von Unternehmen die Nutzung der Vorteile der internationalen Standorte um den Herausforderungen der internationalen Konkurrenz begegnen zu können und den differenzierten Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Daher ist die Problematik der Standortplanung eine Fragestellung, die immer größere Bedeutung erlangt.
Gerade auch die Automobilindustrie, als einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands, entdeckte in der ersten Hälfte der 1990er Jahre die Globalisierung. Dadurch stand sie vor der Entscheidung zukünftige Produktionsstandorte den geänderten Anforderungen abzupassen.
Es hat sich auch gezeigt, dass verschiedene Länder weltweit unterschiedliche Vorteile für einzelne Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette haben. Das Unternehmen muss die maßgeblichen Investitionen auf den einzelnen Stufen betrachten, um dann zu bewerten, ob es sich lohnt, verschiedenen Aktivitäten an unterschiedlichen Orten nachzugehen.
Die Verlegung von Standorten bzw. die Errichtung von neuen Standorten im Ausland ist ein strategischer Entscheidungsprozess und erfordert eine detaillierte Planung und eine Auseinandersetzung mit den zukünftigen Zielen des Unternehmens.
Auch werden die zunehmenden Produktionsverlagerungen deutscher Unternehmen ins Ausland mit der Verschlechterung inländischen Standortfaktoren1 in Verbindung gebracht.
Für den Erfolg des Unternehmens ist es daher entscheidend sich ständig mit der Frage der richtigen Produktionsstandorte auseinanderzusetzen.


1.2. Zielsetzung

Ziel dieser Diplomarbeit ist es die Standortplanung2 in ihren theoretischen Gründzügen und einer praktischen Fallstudie darzustellen. Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit wird daher die Standortentscheidung als betriebliches Entscheidungsproblem der international tätigen

Industrieunternehmung sein. Dabei wird die Automobilindustrie eine entscheidende Rolle spielen. Die deutsche Automobilindustrie ist für diese Untersuchung prädestiniert. Sie ist einerseits ein Paradebeispiel für eine globale Branche, was sich an zahlreichen Auslandsstandorten der Unternehmen deutlich zeigt. Andererseits gilt sie als eine der Schlüsselbranchen der deutschen Volkswirtschaft.
Mit der Automobilindustrie und speziell mit dem Beispiel DaimlerChrysler in Tuscaloosa soll die praktische Umsetzung der Standortplanung aufgezeigt werden.
Dabei werden auch die globalen Einflüsse, die auf das Unternehmen als Teil einer Wertschöpfungskette bzw. eines Netzwerkes wirken, betrachtet.


1.3. Methodik

Die Diplomarbeit wird auf eine Literaturrecherche aufbauen und zusammenfassend die wichtigste Elemente einer Standortplanung in einer globalen Wertschöpfungskette darstellen.

Nach der Einleitung, in welcher neben der Zielsetzung auch die Abgrenzung der Arbeit skizziert wird, werden im Kapitel 2 zunächst die theoretischen Grundlagen der strategischen Standortplanung erarbeitet und abgebildet.
Das Kapitel 3 beschreibt den Einfluss von modernen Wertschöpfungsketten und Netzwerken auf den Prozess der Standortplanung.
Im vierten Teil wird die Bedeutung der Globalisierung auf die Standortwahl abgebildet.
Die Automobilindustrie und deren Standortplanungen, als einen der wichtigsten Bereiche der inländischen Industrie, unterliegen einer speziellen Betrachtung im 5. Kapitel.
Das 6. Kapitel beschäftigt sich mit Standortplanung in der Praxis. Die Fallstudie zeigt am Beispiel der DaimlerChrysler AG eine detaillierte Standortplanung des Produktionswerks in Tuscaloosa/Alabama (USA).
Das abschließende 7. Kapitel fasst noch einmal alle bearbeiteten Themenbereiche zusammen.


1.4. Abgrenzung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der (industrie-)betrieblichen Standortplanung. Davon abzugrenzen ist die volkswirtschaftliche Standortplanung und die innerbetriebliche Standortplanung. In der vorliegenden Arbeit werden daher auch keine volkswirtschaftlichen Grundlagen und keine Wirtschaftsgeographie (beispielsweise Rohstoffvorkommen) behandelt. Eigentumsformen, Finanzierung, Rechtsformwahl oder Beziehungen zwischen Mutter und Tochter sind, soweit sie die Standortwahl nicht direkt beeinflussen, nicht Gegenstand dieser vorliegenden Untersuchung.
Die Aufgaben der physischen Distribution und das Problemfeld der innerbetrieblichen Standorts3 werden ebenfalls nicht in die Betrachtung mit einbezogen.


2. Strategischen Standortplanung

 

[...]


1 Vgl. Kapitel 2.1.2
2 Vgl. Zahn, Erich; Schmid, Uwe, 1996, S. 292f
3 Vgl. Gassert, Herbert; Horváth, Péter, 1995, 72

Kommentare

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