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Internship Report, 2006, 40 Pages
Author: Sabine Smidt
Subject: Mathematics - Didactics
Details
Tags: Allgemeines, Schulpraktikum, Realschule
Year: 2006
Pages: 40
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 27 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-54256-2
File size: 335 KB
Allgemeines Schulpraktikum an einer Realschule (5. Klasse)
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Excerpt (computer-generated)
Allgemeines Schulpraktikum an einer Realschule
von: Sabine Smidt
Inhaltsverzeichnis
1. Die RS xxxschule 3
1.1 Schulort 3
1.2 Die xxxschule/ Rahmenbedingungen 4
1.3 Schulkonzept (Leitvorstellungen) 6
1.3.1 Eigenverantwortliche Schule 6
1.3.2 Gewaltprävention: „Sign-Projekt“ 6
1.3.3 Projekt: „eTwinning“ 7
2. Praktikumsklasse 7
2.1 Zusammensetzung / Leistungsstand der Klasse 5 b 7
2.2 Soziale Beziehungen der Schüler untereinander 9
2.3 Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung und der Größe der Klasse im Bezug auf die vorhergehend gestellte Frage 10
3. Unterrichtsbeobachtung/ Hospitation 10
3.1 Erstes Hospitationsprotokoll einer Unterrichtsstunde 10
3.1.1 Inhalte und Ziele 11
3.1.2 Methodische Gestaltung 11
3.1.3 Eigene Reflexion 12
3.2 Zweites Hospitationsprotokoll mit Beobachtungsschwerpunkt 15
3.2.1 Theoretische Erörterung über ein lernförderliches Unterrichtsklima 15
3.2.2 Detaillierte Darstellung der Beobachtung und des Beobachtungsgegenstandes 16
3.2.3 Eigene Reflexion vor dem Hintergrund der Beobachtungsaufgabe 17
3.3 Schüler-Fallstudie 18
3.3.1 Allgemeine Angaben zum Schüler A 18
3.3.2 Das Verhalten des Schülers A im Unterrichtsverlauf 19
3.3.3 Umstände der Erhebung 20
4. Eigener Unterrichtsversuch 21
4.1 Rahmenbedingungen 21
4.2 Sachanalyse zum Bruchrechnen 23
4.2.1 Definition: Bruch 23
4.3 Lernziele der Unterrichtsstunde 24
4.3.1 Grobziel der Unterrichtsstunde 24
4.3.2 Feinziele der Unterrichtsstunde 24
4.4 Methodische Begründungen 25
4.5 Verlaufsplanung 26
4.6 Durchführung 27
4.7 Auswertung mit kritischer Stellungnahme 29
4.8 Gespräch bzw. Auswertung mit dem Mentor 31
5. Auswertung des Praktikums/ Resümee 32
5.1 Meine Rolle als Lehrerin 32
5.2 Beurteilung der institutionelle Rahmenbedingungen 34
5.3 Erkenntnisleitende Ausblicke auch im Hinblick auf das weitere Studium 36
6. Literaturverzeichnis 38
6.1 Literatur 38
6.2 Internet 39
7. Anhang 40
1. Die RS xxxschule
1.1 Schulort
Leer ist eine Stadt in Ostfriesland im Landkreis Leer in Niedersachsen (Deutschland). Der Landkreis Leer liegt im südlichen Teil Ostfrieslands. Er stößt im Westen an die Niederlande und den Dollart, im Norden. Weiterhin wird er vom Auricher-, im Osten vom Oldenburger- und im Süden vom Emsland begrenzt. Im Kreisgebiet leben rund 162.000 Einwohner und es umfasst eine Fläche von 1.100 Quadratkilometern. Die Hafenstadt Leer mit rund 34.000 Einwohnern ist das Verwaltungszentrum des Landkreises.1
Der Leeraner Stadtteil Loga liegt im Osten der Stadt Leer und gehört zu den größeren Stadtteilen. Dort befindet sich auch die seit dem Schuljahr 2004/2005 bestehende Realschule „xxxschule“, die zuvor eine Orientierungsstufe war. Für eine Stadt dieser Größenordnung verfügt Leer über eine außergewöhnliche Anzahl an sehenswerten Parks und darüber hinaus über reizvolle Landschaften im Stadtrandbereich. Viele dieser Grünflächen befinden sich in unmittelbarer Nähe der xxxschule, zum Beispiel der Phillipsburger Park (50 Meter), der Julianenpark (500 Meter) und der Schlosspark der Evenburg (1,5 km). Sie eignen sich ideal für Waldexkursionen. Als außerschulischer Lernstandort wird auch der ca. 3 km lange LEER-Pfad der Stadt von Schulen, insbesondere der xxxschule, besonders gerne genutzt. Die Themen finden in den unterschiedlichsten Unterrichtsfächern Anklang. Zurzeit befinden sich insgesamt 11 LEER-Pfad- Stationen in der Leeraner Innenstadt, welche nach dem Motto „Staunen - Begreifen - Nachahmen“ aufgebaut sind. Sie sollen den Schülern Informationen über die Natur vermitteln und Handlungsimpulse für eine umweltfreundliche Zukunft auslösen. Des Weiteren liegt im Zentrum der Stadt ein Hallen- und Freibad, welches regelmäßig für den Sportunterricht der Realschule genutzt wird.
Einzugsbereich der xxxschule ist das Gebiet der Grundschulen Logabirum, Loga (Daalerschule) und Heisfelde (Eichenwallschule) für das Gebiet östlich der Bahnlinie Münster/Norddeich.2 Die Schule liegt in einem gut situierten Stadtteil, in dem viele Ärzte und Lehrer wohnen. Die Quote der Nichtmuttersprachler fällt in diesem Gebiet und demnach auch an der xxxschule sehr niedrig aus. Ebenso bleibt der Anteil der Busfahrschüler gering. Für die Vielzahl der Fahrradfahrer steht jedem einzelnen Schüler ein fester Platz im Fahrradstand zur Verfügung. Um die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen zu bewahren, werden die verschiedenen Schulwege mit ihren Gefahrenstellen im Unterricht Jugendlichen durchgesprochen. Im Laufe der Schulzeit erhält jede Klasse zusätzlich Besuch von der Verkehrs- und Bahnpolizei, die die Fahrräder der Schüler kontrollieren und deren Kenntnisse der Verkehrsregeln auffrischen.3
1.2 Die xxxschule/ Rahmenbedingungen
Schulträger der xxxschule ist der Landkreis Leer im norddeutschen Bundesland Niedersachsen. Schulleiter ist Realschulrektor xxx. Vertreten wird er von der Realschulkonrektorin xxx. Beide sind neben den Rektor- bzw. Konrektoraufgaben zusätzlich als aktive Lehrkräfte tätig und gehören neben der Sekretärin und dem Hausmeister zu den wichtigsten Personen der Schule. Insgesamt zählt die Realschule im Schuljahr 2005/2006 242 Schülerinnen und Schüler und 21 Lehrerinnen und Lehrer, sowie eine Referendarin. Der Altersdurchschnitt des Lehrerkollegiums liegt bei 55 bis 60 Jahren. Nur vier Lehrer sind im Alter zwischen 20 und 45 Jahren. Grund dafür ist die Umstrukturierung der Orientierungsstufe zu einer Realschule. Viele junge Gymnasiallehrer haben sich bei diesem Wechsel für eine andere Schulform entschieden, so dass daraus der nun existierende hohe Altersdurchschnitt resultierte. Für das Sekretariat ist die Sekretärin, Frau xxx, und für das Hausmanagement der Hausmeister, Herr xxx, zuständig. Bei Problemen der Schüler können sie sich an den Vertrauenslehrer, Herrn xxx, oder den Beratungslehrer, Herrn xxx, wenden.
Mein Mentor ist der 49 jährige Herr xxx, der an der xxxschule die Fächer Englisch, Religion, Kunst und Musik unterrichtet. Um auch einen Einblick in mein Studienfach Mathematik zu erhalten, habe ich einen zweiten Mentor, Herrn xxx, 54 Jahre alt, zugeteilt bekommen. Zur Zeit des Praktikums befinden sich insgesamt fünf Praktikanten an der Schule. Drei von ihnen leisten ihr Fachpraktikum ab und kommen von der Universität Oldenburg. Der Praktikan xxx und ich werden zusammen von den o.g. Mentoren betreut, da wir beide an der Hochschule Vechta studieren und das Fach Mathematik belegen. Die folgende Tabelle zeigt die Anzahl der Klassen in den entsprechenden Jahrgängen:4
[Tabelle in der Downloaddatei vorhanden]
Für die entsprechenden Klassen werden folgende Fächer durch die Lehrkräfte der xxxschule unterrichtet: Arbeit/Wirtschaft, Deutsch, Französisch, Niederländisch, Plattdeutsch, Erdkunde, Geschichte, Informatik (Informations- und Kommunikationstechnologien), Musik, Naturwissenschaften (Mathematik, Biologie, Physik), textiles Gestalten, Werken, Kunst, Werte und Normen, Religion und Sport. Im Nachmittagsunterricht finden zusätzlich AGs und Wahlpflichtkurse statt, wie z. B. Gitarren- AG, Tastaturkurs-AG, Theater-AG, Kunst-AG, Cello-AG, Schulband – „Let´s fetz“, Chor-AG, Fußball-AG, AG Kajak (teilweise im Kanuclub), AG Lauftraining, Gitarrenunterricht, Methodentraining, Streitschlichter-AG, Sport und WPK Hauswirtschaft. Wenn die Schüler Schwierigkeiten bei der Anfertigung von Hausaufgaben haben, steht ihnen täglich eine Hausaufgabenhilfe, die von einer Lehrkraft betreut wird, zur Verfügung. Um die Schüler auf die informations- und kommunikationstechnologisch geleitete Zukunft vorzubereiten, müssen sie ab der Klasse 6 einen Informatik-Grundkurs belegen, in dem einfache Computerkenntnisse vermittelt werden. In Klasse 8 und 9 folgen dann die Excel- und Powerpoint-Grundkurse. Für die Integration der geringen Anzahl der Nichtmuttersprachler finden in Abstimmung mit den Eltern der jeweiligen Schüler Einzelförderunterrichtsstunden und Kooperationen der verschiedenen Mitbürger untereinander statt.
Ziel dieser zusätzlichen und zum Teil freiwilligen Angebote ist die Stärkung der Persönlichkeit und des Selbstbewusstseins der Kinder und die Weiterentwicklung ihrer visuellen, auditiven und psychomotorischen Fähigkeiten. Außerdem soll es ihnen ermöglicht werden, individuelle Schwerpunkte in ihrem Freizeitbereich zu bilden, die keiner Gebührenpflicht unterliegen. Die xxxschule arbeitet mit der RS xxx zusammen, da dort ein einzügiges System (eine Klasse pro Jahrgang) besteht und sich zum Vergleich der Arbeitsweise der Schüler als auch der Lehrer, die Parallelklassen der xxxschule eignen. Die Realschule ist zurzeit keine Ganztagsschule, dieses soll aber in den nächsten Jahren noch folgen. Die Schüler der 5. Klassen erhalten 29 Unterrichtsstunden pro Woche und die höheren Klassen 30.
1.3 Schulkonzept (Leitvorstellungen)
Die Schulordnung der RS xxxschule weist die Schüler darauf hin, dass ein angenehmes Schulklima nur durch die Hilfsbereitschaft, Rücksichtsnahme und Ordnung jedes einzelnen Schülers erreicht werden kann. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben sie bestimmten Verhaltensregeln, die sich auf das Benehmen auf dem Schulgelände, sowie im Schulgebäude und in den Pausen beziehen, Folge zu leisten. Das Mitbringen von Waffen o.ä. ist untersagt. Die RS xxxschule legt viel Wert auf außerunterrichtliche schulische Aktionen. Dazu gehören u.a. die Teilnahme an Lesewettbewerben, Veranstaltung von Basaren, deren Erlöse in die Klassenkasse eingezahlt werden, um Klassenausflüge zu vergünstigen, sowie Spiel- und Sportfeste. Schüleraustausche mit Partnerschule sind noch im Aufbau.
1.3.1 Eigenverantwortliche Schule
[...]
1 http://www.landkreis-leer.de/
2 http://www.presse-service.de/static/57/570765.html
3 In dem gesamten Praktikumsbericht sind mit den Begriffen Schüler und Lehrer, auch die weiblichen Geschlechter, wie Schülerinnen und Lehrerinnen, gemeint.
4 http://nibis.ni.schule.de/~moerken/klassen.htm
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