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Scholary Paper (Seminar), 2006, 10 Pages
Author: Margret Jonas
Subject: Romance Languages - French Literature
Details
Institution/College: University of Mannheim (Romanistik 2)
Tags: Semiotik, Kommunikation, Einführung, Literaturwissenschaft
Year: 2006
Pages: 10
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 9 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-54325-5
ISBN (Book): 978-3-638-75288-6
File size: 197 KB
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Abstract
Kommunikation spielt heutzutage in vielen verschiedenen Bereichen eine bedeutsame Rolle. Auch werden Kommunikationsmedien in diversen Gebieten, wie z.B. in der Werbung, es geht darum das Denken, Fühlen und Handeln von Mitmenschen zu beeinflussen (vgl. R. Keller, 1995: 253). In den jeweiligen Kulturräumen wenden Menschen die symbolisch festgelegte Sprache und die erlernten Gestiken und Mimiken unbewusst an. Dieses unbewusste Wissen soll im Folgenden externalisiert und dem Bewusstsein zugänglich gemacht werden. Anhand der Zeichentheorie von Charles S. Peirce und dem Kommunikationsmodell von Roman Jakobson soll dies theoretisch erklärt werden. Eine praktische Anwendung erfolgt anschließend durch die Analyse von Werbung. Zeichen- und Kommunikationsmodelle versuchen, die komplexe Wirklichkeit des Kommunikationsprozesses in ihren wesentlichen Faktoren zu erfassen und darzustellen. Sie sind damit nur vereinfachende Modelle der Wirklichkeit, nicht die Wirklichkeit selbst.
Excerpt (computer-generated)
Universität Mannheim, Lehrstuhl Romanistik III, SS 2006
EPS: „Einführung in die französische Literaturwissenschaft
Diplom-Wirtschaftspädagogik: 6. FS; Französisch: 2. FS
Semiotik und Kommunikation
von: Margret Jonas
INHALT
1 EINLEITUNG 2
2 SEMIOSE NACH PEIRCE 2
2.1 DIE TRIADISCHE RELATION DER ZEICHEN 2
2.2 ZEICHENTYPEN NACH PEIRCE 2
3 DAS KOMMUNIKATIONSMODELL VON JAKOBSON 3
3.1 JAKOBSONS MODELL 3
3.2 FUNKTION UND GELTUNGSANSPRUCH 3
3.3 DAS PRINZIP DER RELATIVEN DOMINANZ 5
4 ANALYSE VON WERBUNG ANHAND DES KOMMUNIKATIONSMODELLS VON JAKOBSON 5
4.1 ERGEBNISSE DER ERSTEN WERBUNGSANALYSE 5
4.2 ERGEBNISSE DER ZWEITEN WERBUNGSANALYSE 6
4.3 ERGEBNISSE DER DRITTEN WERBUNGSANALYSE 7
5 FAZIT 8
6 BIBLIOGRAPHIE 8
7 ANHANG
1 Einleitung
Kommunikation spielt heutzutage in vielen verschiedenen Bereichen eine bedeutsame Rolle. Auch werden Kommunikationsmedien in diversen Gebieten, wie z.B. in der Werbung, es geht darum das Denken, Fühlen und Handeln von Mitmenschen zu beeinflussen (vgl. R. Keller, 1995: 253). In den jeweiligen Kulturräumen wenden Menschen die symbolisch festgelegte Sprache und die erlernten Gestiken und Mimiken unbewusst an. Dieses unbewusste Wissen soll im Folgenden externalisiert und dem Bewusstsein zugänglich gemacht werden.
Anhand der Zeichentheorie von Charles S. Peirce und dem Kommunikationsmodell von Roman Jakobson soll dies theoretisch erklärt werden. Eine praktische Anwendung erfolgt anschließend durch die Analyse von Werbung. Zeichen- und Kommunikationsmodelle versuchen, die komplexe Wirklichkeit des Kommunikationsprozesses in ihren wesentlichen Faktoren zu erfassen und darzustellen. Sie sind damit nur vereinfachende Modelle der Wirklichkeit, nicht die Wirklichkeit selbst.
2 Semiose nach Peirce
2.1 Die triadische Relation der Zeichen
Charles S. Peirce ist einer der Begründer der Semiotik, wobei sein Zeichenbegriff ganzheitlich ist. Er enthält neben der Repräsentationsfunktion ebenfalls eine Erkenntnisfunktion der Zeichen. Ein Repräsentamen (Zeichen) nach Peirce ist etwas, das für etwas anderes, beziehungsweise für einen Gegenstand oder Sachverhalt steht. Dabei sind Zeichen nicht zwangsläufig Gegenstände, sondern können etwas Willkürliches beschreiben. Wichtig ist nur die Deutung durch einen kompetenten Interpretanten, was Peirce der Fähigkeit des menschlichen Geistes zuschreibt. Das Objekt beschreibt das in dem Interpretanten hervorgerufene Bild über das Repräsentamen (vgl. W. Nöth, 2000: 62f).
2.2 Zeichentypen nach Peirce
Peirce unterscheidet drei Arten von Zeichentypen, wobei Zeichentypen einer Klassifizierung der Zeichen aufgrund deren Funktionsweise entsprechen. Die drei Zeichentypen nennen sich Ikon, Index und Symbol. Ikonische Zeichen liegen dann vor, wenn eine Ähnlichkeitsbeziehung zwischen Zeichenkörper (Signifikant) und Zeicheninhalt (Signifikat) vorliegt. Bilder, Landkarten oder ägyptische Hieroglyphen können ikonisch sein, wenn sie die Wirklichkeit ähnlich abbilden, genauso sind Onomatopöien wie ‚muhen’ oder ‚miauen’ ikonisch (vgl. T. Klinkert, 2002: 49). Der Index beschreibt die ursächliche Beziehung bzw. Interpretant Objekt Repräsentamen den räumlichen Zusammenhang zwischen Signifikant und Signifikat, d. h. es existiert eine Realbeziehung zwischen den Zeichen. Das Indexzeichen steht also als Folge des Bezeichneten: wenn ein Zeichen etwas indiziert, kann man aus dem Auftreten dieses Zeichens eine Ursache erschließen. Spuren und Abdrücke sind Indizes, da ein Kausalzusammenhang besteht (vgl. U. Volli, 2002: 36). Symbole stehen zwar ebenfalls in einer Beziehung zum Gegenstand, im Unterschied zum Index oder Ikon ist diese Beziehung jedoch durch Konventionen geprägt, weshalb das Symbol, im Gegensatz zu Index und Ikon, auch als arbiträrer Zeichentyp anzusehen ist. Die im Straßenverkehr gebrauchten Zeichen haben überwiegend symbolischen Charakter, da es beispielsweise nur auf einer Konvention beruht, bei der Farbe rot anzuhalten (vgl. U. Volli, 2002: 39f).
3 Das Kommunikationsmodell von Jakobson
3.1 Jakobsons Modell
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