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Scholarly Research Paper, 2005, 46 Pages
Author: Juliane Kästner
Subject: Musicology
Details
Institution/College: University of Kassel
Tags: Wirkung, Musik, Eine, Bestandsaufnahme, Erhebungen, Seminar, Pädagogische, Musiktherapie, Menschen, Behinderung
Year: 2005
Pages: 46
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 26 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-54673-7
ISBN (Book): 978-3-640-20837-1
File size: 2001 KB
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Abstract
Diese Arbeit handelt von Musik und ihrer Wirkung auf uns. Musik gehört in unserer Kultur zum Alltag. Sie umgibt uns von morgens bis abends, erwünscht oder unerwünscht, bewusst oder unbewusst, im Vordergrund oder als akustischer Hintergrund. Jeder weiß, oder hat es zumindest schon einmal gehört, dass Musik uns beeinflussen kann und teilweise auch soll. Doch Genaueres wissen die Wenigsten und zu diesen gehörte einst auch ich. Allerdings hatte ich bereits zu meiner Schulzeit die Gelegenheit, in meiner Seminarfacharbeit darzustellen, inwieweit uns Musik im Fühlen, Denken und Handeln beeinflussen kann. Dieses Wissen konnte ich in einem Referat zum Thema Musikrezeption während des Studiums weiter ausbauen. In beiden Arbeiten fiel mir auf, wie wenig wissenschaftliche Literatur es zu diesem Thema gibt. Viele Bücher handeln von Musikästhetik, Musikgeschichte und Phänomene im Zusammenhang mit Musik. Doch nur sehr wenige Autoren beziehen sich hierbei auf tatsächliche Untersuchungen. Diese Lücke gab mir den Anreiz zu dieser Studienarbeit. Denn nur solche wissenschaftlichen Studien beweisen letztlich die umstrittene Wirkung von Musik. Deswegen sollen sie in dieser Arbeit zusammengefasst werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, tatsächliche Untersuchungen zu finden, die von wissenschaftlichem Wert sind, stellte ich dann langsam fest, dass es sehr viele unterschiedliche Studien gibt. Um den Rahmen der Arbeit nicht zu überschreiten, beziehe ich mich ausschließlich auf bisher veröffentlichte Untersuchungen, die die Wirkung von Musik auf unseren Organismus thematisieren. Andere Experimente und Studien über Hintergrundmusik (Kaufhäuser, Auto, Warteräume etc.), Werbung oder Politik, die ich sehr interessant finde, müssen aus diesem Grund entfallen. Um den Leser zunächst mit der Materie vertraut zu machen, beginne ich mit der Definition von Musik, ihrer physikalischen Entstehung und wie wir Musik wahrnehmen. Danach werde ich beschreiben, wie und wann Musik täglich auf uns wirkt. Schließlich gebe ich im fünften Kapitel einen kurzen historischen Überblick über die Erforschung von Musikwirkung bevor ich beginne, sämtliche Studien, Experimente und Untersuchungen aufzulisten, die ab dem frühen 19. Jahrhundert die Wirkung von Musik nachweisen. Zum Abschluss werde ich drei Experimente aussuchen um aufzuzeigen, wie diese angeordnet sind und welcher Hilfsmittel es dabei bedarf.
Excerpt (computer-generated)
Universität Kassel
Seminar: Pädagogische Musiktherapie bei Menschen mit geistiger Behinderung
Studienarbeit
Wirkung von Musik –
Eine Bestandsaufnahme bisher vorliegender wissenschaftlicher Erhebungen
Eingereicht von:
Juliane Kästner
FB 04 Sozialwesen
05. Fachsemester
WS 04/05
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 04
2. Der Begriff der Musik ... 06
2.1 Definition von Musik ... 06
2.2 Entstehung von Musik ... 07
3. Wahrnehmung von Musik ... 08
3.1 Das Hör- und Gleichgewichtsorgan ... 08
3.2 Aufbau des Ohres ... 08
3.2.1 Das äußere Ohr ... 08
3.2.2 Das Mittelohr ... 09
3.2.3 Das Innenohr ... 09
3.3 Die Hörfunktion ... 10
4. Wirkung von Musik im täglichen Leben ... 11
4.1 Wirkung auf den Organismus ... 11
4.2 Musik und Emotionen ... 13
4.3 Einsatz von Musik ... 15
5. Untersuchungen ... 16
5.1 1000 v.u.Z. bis zum 19. Jahrhundert ... 16
5.2 Frühes 19. Jahrhundert bis heute ... 19
5.3 Darstellung ausgewählter Studien ... 28
5.3.1 Untersuchung von G. und H. Harrer 1974 ... 28
5.3.2 Studie von Spintge und Droh 1975 ... 30
5.3.3 Experiment von Gerassimowitsch/ Sidorenko/ Kuptschina/ Teterkina/ Korotkow 2001 ... 32
6. Resümee ... 34
7. Anhang ... IV
8. Glossar ... XI
8. Literaturverzeichnis ... XII
8.1 Bücher ... XII
8.2 Zeitschriften ... XIV
8.3 Elektronische Informationen ... XIV
8.4 Weiterführende Literatur ... XIV
1. Einleitung
Diese Arbeit handelt von Musik und ihrer Wirkung auf uns. Musik gehört in unserer Kultur zum Alltag. Sie umgibt uns von morgens bis abends, erwünscht oder unerwünscht, bewusst oder unbewusst, im Vordergrund oder als akustischer Hintergrund.
Jeder weiß, oder hat es zumindest schon einmal gehört, dass Musik uns beeinflussen kann und teilweise auch soll. Doch Genaueres wissen die Wenigsten und zu diesen gehörte einst auch ich. Allerdings hatte ich bereits zu meiner Schulzeit die Gelegenheit, in meiner Seminarfacharbeit darzustellen, inwieweit uns Musik im Fühlen, Denken und Handeln beeinflussen kann. Dieses Wissen konnte ich in einem Referat zum Thema Musikrezeption während des Studiums weiter ausbauen. In beiden Arbeiten fiel mir auf, wie wenig wissenschaftliche Literatur es zu diesem Thema gibt. Viele Bücher handeln von Musikästhetik, Musikgeschichte und Phänomene im Zusammenhang mit Musik. Doch nur sehr wenige Autoren beziehen sich hierbei auf tatsächliche Untersuchungen.
Diese Lücke gab mir den Anreiz zu dieser Studienarbeit. Denn nur solche wissenschaftlichen Studien beweisen letztlich die umstrittene Wirkung von Musik. Deswegen sollen sie in dieser Arbeit zusammengefasst werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, tatsächliche Untersuchungen zu finden, die von wissenschaftlichem Wert sind, stellte ich dann langsam fest, dass es sehr viele unterschiedliche Studien gibt. Um den Rahmen der Arbeit nicht zu überschreiten, beziehe ich mich ausschließlich auf bisher veröffentlichte Untersuchungen, die die Wirkung von Musik auf unseren Organismus thematisieren. Andere Experimente und Studien über Hintergrundmusik (Kaufhäuser, Auto, Warteräume etc.), Werbung oder Politik, die ich sehr interessant finde, müssen aus diesem Grund entfallen.
Um den Leser zunächst mit der Materie vertraut zu machen, beginne ich mit der Definition von Musik, ihrer physikalischen Entstehung und wie wir Musik wahrnehmen.
Danach werde ich beschreiben, wie und wann Musik täglich auf uns wirkt.
Schließlich gebe ich im fünften Kapitel einen kurzen historischen Überblick über die Erforschung von Musikwirkung bevor ich beginne, sämtliche Studien, Experimente und Untersuchungen aufzulisten, die ab dem frühen 19. Jahrhundert die Wirkung von Musik nachweisen. Zum Abschluss werde ich drei Experimente aussuchen um aufzuzeigen, wie diese angeordnet sind und welcher Hilfsmittel es dabei bedarf.
2. Der Begriff der Musik
2.1 Definition von Musik
Musik ist ein sehr alter Begriff, der in unterschiedlichen Kulturen für verschiedene Dinge steht. An dieser Stelle seien einige Definitionen genannt: „Die Musik ist eine Zufluchtsstätte für individuelles Erleben und zugleich eine Form der Kommunikation.“1
„Musik ist ein Phänomen, das sich in wechselseitiger Beeinflussung von Individuum und Gesellschaft bildet und definiert. Sowohl als Prozess als auch als Produkt manifestiert sich Musik in der Kultur, die das Medium und die Rahmenbedingung für Individuum und Gesellschaft darstellt.“2
„Musik ist eine symbolische Sprache. Sie ist begründet auf einer spezifischen, nichtinhaltlichen, formalen, konnotativen Beziehung zwischen Musik und dem subjektiven Erleben und Fühlen. Musik klingt in der Art und Weise, wie man erlebt und fühlt.“3
[...]
1 Van Deest, H.: Heilen mit Musik, 1997, S. 20, zweiter Abschnitt.
2 Bruhn/Oerter/Rösing: Musikpsychologie, 1985, S. 4, zweiter Abschnitt.
3 Bruhn/Oerter/Rösing: Musikpsychologie, 1985, S. 260, erster Abschnitt.
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