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eBusinessentwicklung in einer Region mittels virtueller Communities und regionaler Internetangebote

Autoren: Oliver Schneider, Tobias Kling
Fach: Informatik - Internet, neue Technologien

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Details

Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 217
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 133  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 10321 KB
Archivnummer: V61220
ISBN (E-Book): 978-3-638-54721-5
Anmerkungen :
Die Diplomarbeit soll ein Modell als flexible Handlungsgrundlage für die Realisierung digitaler Städte entwickeln. Die Problemstellung der Arbeit besteht in der Frage, wie man eBusiness in einer Region so gestaltet, dass sie zur Förderung des eBusiness in der Region beitragen und sich aus sich selbst heraus weiterentwickeln. Teil A behandelt die theoretischen Grundlagen In Teil B wird ein Umsetzungsbeispiel für die Stadt Bremerhaven beschrieben.

Textauszug (computergeneriert)

Hochschule Bremen

eBusinessentwicklung in einer Region mittels virtueller Communities und regionaler Internetangebote

Oliver Schneider und Tobias Kling

 

Teil A


Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung ... 1

1.1 Problemstellung und Ziel ... 1
1.2 Aufbau ... 1

2 Internet ... 3

2.1 Eigenschaften ... 3
2.2 Verbreitung ... 4
2.3 Nutzerstruktur ... 6

3 eBusiness ... 8

3.1 Einführung und Definitionen ... 8
3.2 Kategorien ... 9
3.2.1 eCommerce ... 10
3.2.2 eLogistic ... 11
3.2.3 eLearning ... 11
3.2.4 eBanking ... 12
3.2.5 ePayment ... 12
3.3 Elektronisches Regieren und Verwalten - eGovernment ... 16
3.3.1 Definition ... 16
3.3.2 Anwendungsfelder von eGovernment ... 17
3.3.3 Regierungsmaßnahmen zur Ausweitung von eGovernment Angeboten ... 19
3.3.4 Erfolgsvoraussetzungen ... 21
3.4 Elektronische Marktplätze ... 22
3.4.1 Differenzierung von Märkten ... 23
3.4.2 Ausbaustufen ... 26
3.4.3 Einnahmenquellen ... 27
3.4.4 Kommunikation auf den Märkten ... 27
3.5 mBusiness Entwicklungen ... 29
3.5.1 Mobile Datenübertragung ... 30
3.5.1.1 GSM ... 30
3.5.1.2 HSCSD ... 30
3.5.1.3 GPRS ... 31
3.5.1.4 UMTS ... 31
3.5.2 Grafische Darstellung ... 32
3.5.2.1 WAP ... 32
3.5.2.2 i-mode ... 32

4 Regionale Angebote im Internet ... 33

4.1 Definition ‚Region’ ... 33
4.2 Stadtportale ... 33
4.3 Bürgernetze ... 35
4.4 Nutzer regionaler Angebote ... 36
4.4.1 Die Verwaltung ... 36
4.4.2 Unternehmen, Bürger und Touristen ... 38

5 Virtuelle Communities ... 40

5.1 Grundlagen ... 40
5.1.1 Defintionen und Ansätze ... 40
5.1.2 Beteiligte in virtuellen Communities ... 42
5.2 Geschichte der virtuellen Communities ... 42
5.2.1 Vorläufer ... 43
5.2.2 Von der sozial-motivierten Community zur Business Community ... 44
5.3 Typisierung und Ziele ... 45
5.3.1 Community of Interest ... 46
5.3.2 Freizeitcommunities ... 46
5.3.3 Business Communities ... 46
5.3.3.1 Erscheinungsformen ... 47
5.3.3.2 Ausprägungen von Business-Communities ... 48
5.3.4 Forschungs Community ... 48
5.3.5 Ziele virtueller Communities ... 49
5.4 Geschäftspotentiale virtueller Communities ... 50
5.4.1 Informationen ... 50
5.4.2 Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen ... 52
5.4.3 Umwandlung des Teilnehmers zum Kunden ... 53
5.5 Zusammenfassung – virtuelle Communities ... 54

6 eTropolis - Die regionale virtuelle Community ... 55

6.1 Bedürfnisse der Zielgruppen ... 55
6.2 Aufbau ... 56
6.2.1 Grundmodul ... 57
6.2.2 eCommunication-Modul ... 58
6.2.2.1 Virtuelle Community ... 58
6.2.2.2 Messages ... 66
6.2.2.3 Digitale Signatur ... 67
6.2.2.4 SMS Gateway ... 69
6.2.2.5 Voice over IP ... 70
6.2.3 eCommerce-Modul ... 71
6.2.3.1 Begriffsdefinitionen ... 72
6.2.3.2 Anwendungen ... 72
6.2.3.3 Umsetzung mit eMarket Software ... 73
6.2.4 ePayment-Modul ... 73
6.2.4.1 Paybox ... 74
6.2.4.2 net900tm ... 75
6.2.5 eBenefit-Modul ... 75
6.2.6 Mobil – Modul ... 76

7 Nutzen durch eTropolis ... 77

7.1 Bürger ... 77
7.2 Unternehmen ... 78
7.3 Touristen ... 78
7.4 Behörde ... 78
7.5 Zusammenfassung ... 79

Literaturverzeichnis ... 81

 

 

1 Einleitung

Die Diplomarbeit ist Teil einer von der Firma Briteline Bremen durchzuführenden Machbarkeitsstudie, die von der ‚Deutsche Telekom AG’ und dem Magistrat von Bremerhaven in Auftrag gegeben wurde.


1.1 Problemstellung und Ziel

Die Diplomarbeit soll ein Modell als flexible Handlungsgrundlage für die Realisierung digitaler Städte entwickeln. Dieses Modell soll zunächst auf die Stadt Bremerhaven angewendet und später auch in anderen Regionen eingeführt werden.

Die Problemstellung der Arbeit besteht in der Frage, wie man regionale Internetangebote für die Entwicklung des eBusiness in einer Region so gestaltet, dass sie zur Förderung des eBusiness in der Region beitragen und sich aus sich selbst heraus weiterentwickeln.

Wichtig für die breite Akzeptanz der elektronischen Geschäftsabwicklung ist das Vertrauen in die Sicherheit des Mediums, in den (nicht physisch vorhandenen) Geschäftspartner und in die durch Technologie unterstützen Geschäftsprozesse. Ein weiteres Ziel ist es somit, aufzuzeigen wie Vertrauen durch die Integration virtueller Communities (virtueller Gemeinschaften) in regionale Internetangebote und den Einsatz neuer Technologien geschaffen wird.

Da Individuen und Organisationen neue Technologien in der Regel nur dann einsetzen, wenn Sie darin auch einen direkten Nutzen sehen, müssen die Ziele und ein erkennbarer Nutzen für die Zielgruppen solcher Angebote aufgezeigt werden.


1.2 Aufbau

Im Rahmen der Diplomarbeit sollen zunächst die Grundlagen zum Internet, eBusiness, regionalen Stadtangeboten, virtuellen Communities und Möglichkeiten der Kopplung regionaler Internetangebote mit virtuellen Gemeinschaften erläutert werden. Die daraus resultierenden Ergebnisse sollen zur regionalen virtuellen Community (eTropolis) führen.

Die Arbeit ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil der Arbeit werden die Grundlagen aufgearbeitet. Dabei wird kurz auf die für diese Arbeit wichtigen Eigenschaften des Internets eingegangen. Des weiteren wird ein Überblick über die heute verbreiteten Definitionen des eBusiness gegeben und regionale Internetangebote unterschieden. Ausführlich wird im Anschluss daran auf virtuelle Communities (auch virtuelle Gemeinschaften) eingegangen. Die Erkenntnisse daraus bilden die Grundlage späterer Abschnitte.

Abschließend wird das Grundgerüst für eine regionale virtuelle Community und die damit verbundenen Möglichkeiten beschrieben.

Da die Annahme der digitalen Stadt durch die Bürger, Unternehmen, Touristen und Institutionen mit der Attraktivität der angebotenen Leistungen korreliert, ist es wichtig, die ‚Plattform’ mit attraktiven Inhalten zu füllen. Unter anderem werden Anreize für Bürger beschrieben, regelmäßig die Angebote in der digitalen Stadt zu nutzen. Ebenfalls werden im zweiten Teil die geeigneten lokalen Anbieter von kommerziellen sowie sozialen Produkten und Dienstleistungen für Projekte innerhalb der digitalen Stadt ermittelt.

Abbildung 1: Aufbau der Arbeit - Teil A und B (nur in der Download-Version verfügbar)


2 Internet

Auf eine detaillierte Beschreibung der Entwicklung des Internets soll in dieser Arbeit verzichtet werden. Zunächst sollen nur bestimmte Eigenschaften des Internets beschrieben werden. Diese sind Grundlagen für die in der Arbeit entwickelten Theorien und das Umsetzungsbeispiel im Teil B der Arbeit.


2.1 Eigenschaften

Die Eigenschaften des Internet als Informations- und Kommunikationsmedium werden im Folgenden kurz beschrieben.

Zunächst muss zwischen der asynchronen und synchronen Kommunikation unterschieden werden. Dem Begriff der asynchronen Kommunikation (nicht zeitgleiche Kommunikation) werden dabei z.B. Emails zugeordnet. Das sind elektronische Nachrichten, die an einen bestimmten Empfänger übermittelt werden. Letzterer kann die Nachricht speichern, ausdrucken, verändern, weiterleiten und zurücksenden.

Newsgroups und Listserver fallen ebenfalls in den Bereich der asynchronen Kommunikation. Die Newsgroups können mit einem schwarzen Brett verglichen werden. Bei ihnen erhalten die Empfänger Textnachrichten zu einem bestimmten Thema. Beim Listserver muss man sich zuerst anmelden, um dann Nachrichten zu erhalten.

Eine zweite Kategorie stellt die synchrone Kommunikation dar. Hierzu gehören zum Beispiel das Internet Relay Chat (IRC) oder Internettelefonie, bei dem eine Kommunikation in Echtzeit stattfindet.

Das world wide web (www) stellt den wichtigsten Teil des Internet dar. Folgende Merkmale charakterisieren das www:

  • Ständige Verfügbarkeit der Informationen
    Informationen, die im www abgespeichert sind, können zu jedem beliebigen Zeitpunkt abgerufen werden. Dies ist insbesondere zur Überbrückung von Zeitunterschieden von Bedeutung. Da die Informationen in elektronischer, nicht jedoch in physischer Form vorliegen, können sie darüber hinaus innerhalb von Sekunden über weltweit vernetzte Datenleitungen in jedes beliebige Land der Erde übermittelt werden.
     
  • Direkte Adressierbarkeit der Informationen
    Das Internet ermöglicht es, dass unabhängig von der räumlichen oder zeitlichen Distanz direkt miteinander kommuniziert werden kann.
     
  • Interaktivität
    Interaktivität bezeichnet aufeinander bezogenes Handeln mehrerer Parteien. Dabei sind die Informationen, die der Benutzer erhält, von dessen vorangegangenen Eingaben abhängig. Beispielsweise ermöglicht das www, sich schnell durch eine Vielzahl von verknüpften Informationen zu arbeiten. Die dabei eingesetzten Hyperlinks sind durch hervorgehobenen Text gekennzeichnet. Je nach ausgewählter Verknüpfung, werden dem Nutzer Daten zur Verfügung gestellt.
     
  • Multimedialität
    Die Informationen können ständig kostengünstig aktualisiert, verändert und ergänzt werden. Außerdem besitzt das www auch Multimedia-Fähigkeiten, mit denen Produkte und Dienstleistungen nicht nur beschrieben, sondern auch visuell und akustisch dargestellt werden können. Bei digitalisierten Produkten besteht darüber hinaus die Möglichkeit der Lieferung über das Internet direkt auf den Kundenrechner.
     
  • Individualität
    Die Interaktivität ermöglicht eine Individualisierung der Kommunikation. Zum einen erlaubt das www die individuelle Selektion der Informationen durch den Nutzer. In gewisser Weise werden hier die Vorteile von Massenmedien genutzt. Dabei wird insbesondere ihre leichte Verfügbarkeit, mit denen der individuellen Direktkommunikation, Relevanz und Aktualität der Information, vereint. Zum anderen ermöglichen moderne Data- Mining Methoden eine individuelle Gestaltung von Informationen gemäß den Wünschen der Kunden. Diese Kombination führt zu optimalen und individuellen Informationsangeboten.
     
  • Integration von Kommunikation und Transaktion
    Das www bietet die Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen direkt zu bestellen. Allerdings bestehen bei der elektronischen Übertragung des Geldes derzeit noch Sicherheits- bzw. Vertrauensprobleme, so dass von dieser Möglichkeit bisher nur begrenzt Gebrauch gemacht wird.1

 

[...]


1 Vgl. Bauer, H.H. / Leach, M. / Grether, M. [Der Beitrag des Internet zum Relationship Marketing, 1998], S. 23.

Kommentare

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