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Frauen in den Medien

Hauptseminararbeit, 2006, 17 Seiten
Autor: Andreas Berkenkamp
Fach: Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter

Details

Institution/Hochschule: Universität Duisburg-Essen
Tags: Frauen, Medien
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2006
Seiten: 17
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 13  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V61365
ISBN (E-Book): 978-3-638-54836-6

Dateigröße: 195 KB
Anmerkungen :
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema: "Frauen in den Medien". Dabei soll die Fragestellung berücksichtigt werden, welche Darstellung und Präsenz der Frau sich in den Medien zeigt. Zu Beginn wird ein allgemeines Frauenbild unserer Gesellschaft skizziert und im Anschluss auf den gesellschaftlichen Wandel der Frau eingegangen. Weiterer Inhalt ist das Frauenbild in den Medien, speziell im Fernsehen und in den Printmedien.



Textauszug (computergeneriert)

Universität Duisburg-Essen, 7. Semester
Hauptseminar: Frauen und Männer in Arbeit und Beruf

Frauen in den Medien

von: Andreas Berkenkamp

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung  1

2. Allgemeines Frauenbild in unserer Gesellschaft  2

3. Gesellschaftlicher Wandel der Frau  3

4. Das Frauenbild in den Medien  4

4.1 Das Frauenbild in den Printmedien  5
4.2 Das Frauenbild in den Frauenzeitschriften  7
4.3 Das Frauenbild im Fernsehen  9

5. Schluss  12

6. Literaturverzeichnis  15

7. Internetverzeichnis  15

8. Aufsätze  15

9. Statistiken  15




 

1. Einleitung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Frauen in den Medien und deren Darstellung in Bezug zur Realität. Der Schwerpunkt ist hierbei besonders auf die Printmedien und das Fernsehen gelegt. Ein weiterer wichtiger Unterpunkt ist das Format der Frauenzeitschriften, welche als eher spezifisch betrachtet werden müssen. In unserer Gesellschaft zeigt sich heute noch immer ein sexistisches Frauenbild, was trotz der Emanzipationswelle nicht ausgeräumt werden konnte. Stereotypes Rollenverhalten findet sich in fiktionalen und non-fiktionalen Medien wieder. Besonders die Werbung bewirbt diverse Produkte mit dem ästhetischen Erscheinungsbild einer Frau. Zudem ist es ein Irrglaube, Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Das Gesetzt gibt dieses zwar formal wieder, jedoch sieht die Realität anders aus. Nur wenige Frauen sind in Führungspositionen und die mediale Berichterstattung ist vor allem männlich geprägt. Dies hat vorwiegend mit den relevanten Themen zu tun, die primär in den Medien behandelt werden, die nämlich den politischen und wirtschaftlichen Bereich betreffen. In diesen Bereichen sind Frauen nur selten anzutreffen und Männer überwiegen in diesen Nachrichtenteilen stark. Überhaupt gibt es nur einen Nachrichtenteil, der die Präsenz von Männern und Frauen relativ ähnlich darstellt, und das ist der Bereich Gesundheit und Bildung. Die wesentliche Literatur auf die ich mich beziehe ist von Röser, Jutta: Frauenzeitschriften und weiblicher Lebenszusammenhang; Westdt. Verlag, Opladen, 1992, Velte, Jutta: Die Darstellung von Frauen in den Medien in Frauen und Medien; Westdeutscher Verlag, Opladen, 1995, sowie 1 Artikel von Dorer, Johanna / Marschik, Matthias: Wie die Medien „Frauen“ konstruieren in Medienimpulse - Beiträge zur Medienpädagogik, Heft Nr. 29, September 1999 und einer von Hensel, Jana: Schön schwach, zu finden unter http://www.zeit.de/2005/10/Titel_2fFrauen_10 von Hensel, Jana: Schön Schwach (Letzter Zugriff: 07.04.2005) . Zu Beginn der Arbeit soll ein allgemeines Frauenbild skizziert werden, welches darstellt, wie die allgemeine Situation der Frau heute noch zum Teil aussieht. Im Anschluss gehe ich auf den gesellschaftlichen Wandel und die Fortschritte der Frauen ein. Das größte Kapitel dieser Arbeit hat den Bereich der Medien zum Gegenstand. Hier werden die Bereiche der Printmedien, der Frauenzeitschriften und des Fernsehens analysiert und deren Darstellungen von Frauen in Bezug zur Realität gesetzt. Der Schluss gibt eine kurze Zusammenfassung der bearbeiteten Kapitel wieder und beinhaltet eine kurze persönliche Stellungnahme

2. Allgemeines Frauenbild in unserer Gesellschaft

Sexistische Unterdrückung von Frauen findet sich in unserer Gesellschaft in den verschiedensten Bereichen wieder. Besonders ist dies in der Arbeitswelt erkennbar, in der Frauen weniger Lohn erhalten, für gleiche, bzw. gleichwertige Arbeit. Sexismus ist oft die Grundlage für männliche Gewalt gegen Frauen. Dazu gehören Vergewaltigung, schlagen von Frauen und das „Anmachen“ von Frauen auf der Straße.1 Kaum eine Zeitung oder eine Illustrierte, egal welcher Art, verzichtet heute auf weibliche Nacktaufnahmen. Aber auch in Filmen kann man wenigstens eine Nacktszene oder eine Liebesszene beobachten. Dieser Aspekt ist eng verbunden mit den gesellschaftlichen Normen, die in Bezug auf Frauen existieren. Sexismus ist aber auch die Reduzierung der Frau auf sogenannte weibliche Tugenden. Dazu gehören Unterordnung (vor allem unter Männern), Neigung zum Gehorsam, Demut, Bescheidenheit, Schutzbedürftigkeit, Naivität, Emotionalität, Passivität, Abhängigkeit, Mütterlichkeit, Unselbständigkeit, Geringere Körperkraft, und Schwächlichkeit.2 Wenn diese Tugenden als Grundlage gelten würden, dann könnten Männer demnach alles viel besser als Frauen, aber dass dies nicht so ist, zeigt sich heute in vielen Berufszweigen. Frauen besetzen heute ebenso Führungspositionen wie Männer, jedoch sind es nur 3,7%.3 Trotz einer vermeintlich geglückten Emanzipation, und der daraus resultierenden Gleichberechtigung, kann heute immer noch ein klassisches Rollemuster beobachtet werden, nach dem auch junge Paare leben.4 Heute sind mehr Frauen berufstätig, mehr Frauen in Führungspositionen, mehr Frauen finanziell unabhängig und mehr Männer übernehmen auch den Erziehungsurlaub, als vor 25 Jahren, jedoch kann von einer Gleichberechtigung noch immer nicht gesprochen werden, weil diese Frauen noch immer zu den Ausnahmen zählen.5

3. Der gesellschaftliche Wandel der Frau

[...]


1 siehe Digel, Helmut, Sport und Berichterstattung, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek, 1983 (S.149)

2 vergl. Digel, Helmut, Sport und Berichterstattung, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek, 1983 (S. 149)

3 aus http://www.zeit.de/2005/10/Titel_2fFrauen_10 von Hensel, Jana: Schön Schwach (Letzter Zugriff: 07.04.2006)

4 siehe http://www.zeit.de/2005/10/Titel_2fFrauen_10 von Hensel, Jana: Schön Schwach (Letzter Zugriff: 07.04.2006)

5 vergl. http://www.zeit.de/2005/10/Titel_2fFrauen_10 von Hensel, Jana: Schön Schwach (Letzter Zugriff: 07.04.2006)


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