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Thema: Projektarbeit in der Schule - Kariesprophylaxe

Autor: Maja Tintor
Fach: Gesundheitswissenschaften

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Details

Veranstaltung: Spezielle Schulpraktische Studien
Institution/Hochschule: Universität Osnabrück (Gesundheitswissenschaften)
Tags: Thema, Projektarbeit, Schule, Kariesprophylaxe, Spezielle, Schulpraktische, Studien
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2006
Seiten: 16
Literaturverzeichnis: ~ 17  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 177 KB
Archivnummer: V61445
ISBN (E-Book): 978-3-638-54902-8
ISBN (Buch): 978-3-640-23802-6
Anmerkungen :
Prinzipiell auch geeignet für den Biologieunterricht

Zusammenfassung / Abstract

Mittlerweile wird an nahezu jeder Schule Projektarbeit praktiziert. Dabei gibt es verschiedene Formen: von Projektwochen über AG's bis hin zu Praktika ist so gut wie alles vertreten. Es stellt sich die Frage, was genau Projektarbeit bedeutet, welche Unterschiede es hierbei etwa zum gängigen Frontalunterricht gibt und wo dabei die Grenzen anzutreffen sind. Anhand eines konkreten Beispiels aus der praktischen Anwendung (Thema „Kariesprophylaxe“ im Unterricht) soll in dieser Hausarbeit daher die Projektarbeit als Unterrichtsmethode vorgestellt und gleichzeitig neue Möglichkeiten in Hinblick auf Kompetenzerwerb dargestellt werden. Da es unterschiedliche Vorstellungen von Projektarbeit gibt, ist zu erfragen, welche konkreten Ziele vorhanden sind und vor allem: wie erfolgsversprechend ist die Projektmethode überhaupt im Unterricht anwendbar? Um dieser Fragestellung nachzugehen, wird zunächst eine begriffliche Auseinandersetzung vorangestellt und anschließend der Projektablauf anhand von Freys und Gudjons Ideen aufgezeigt. Dann erfolgt die Darstellung einer möglichen Unterrichtseinheit, in der ein Projekt abläuft. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass diese nur grob theoretisch umrissen wird, da ein kompletter Unterrichtsentwurf den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde. Im Anschluss daran erfolgt eine Auseinandersetzung mit der Lehrerrolle innerhalb der Projektarbeit. Diese Hausarbeit endet schließlich mit einem Fazit, in dem die Ziele und Grenzen der Projektarbeit aufgeführt werden, um im Resümee abschließend auch mit eigenen Erfahrungen innerhalb einer kritischen Auseinandersetzung/Reflexion verglichen zu werden.

Textauszug (computergeneriert)

Universität Osnabrück
Fachbereich Humanwissenschaften
Fachrichtung Gesundheitswissenschaften
Seminararbeit: angefertigt im Fach Fachdidaktik III

Thema: Projektarbeit in der Schule
Kariesprophylaxe

eingereicht von:
Maja Tintor
Unterrichtsfach: Biologie
Fachrichtung: Gesundheitswissenschaften

WS2005/06

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 1

2. Das Projekt – Begriffsklärung ... 2

3. Der Projektablauf  ... 3
1. nach Karl Frey ... 3
2. nach Herbert Gudjons ... 4

4. Ein Beispiel zur Projektarbeit ... 6
1. Klärung der Thematik „Kariesprophylaxe“ ... 6
2. Projektablauf in Anlehnung an Frey ... 7

5. Die Lehrerrolle ... 9

6. Fazit ... 10
1. Ziele  ... 10
2. Grenzen und Kritik ... 11
3. Resümee ... 12

7. Literaturverzeichnis ... 14

 

1. Einleitung

Mittlerweile wird an nahezu jeder Schule Projektarbeit praktiziert. Dabei gibt es verschiedene Formen: von Projektwochen über AG′s bis hin zu Praktika ist so gut wie alles vertreten. Es stellt sich die Frage, was genau Projektarbeit bedeutet, welche Unterschiede es hierbei etwa zum gängigen Frontalunterricht gibt und wo  dabei die Grenzen anzutreffen sind. Anhand eines konkreten Beispiels aus der praktischen Anwendung (Thema „Kariesprophylaxe“ im Unterricht) soll in dieser Hausarbeit daher die Projektarbeit als Unterrichtsmethode vorgestellt und gleichzeitig neue Möglichkeiten in Hinblick auf Kompetenzerwerb dargestellt werden.

Da es unterschiedliche Vorstellungen von Projektarbeit gibt, ist zu erfragen, welche konkreten Ziele vorhanden sind und vor allem: wie erfolgsversprechend ist die Projektmethode überhaupt im Unterricht anwendbar? Um dieser Fragestellung nachzugehen, wird zunächst eine begriffliche Auseinandersetzung vorangestellt und anschließend der Projektablauf anhand von Freys und Gudjons Ideen aufgezeigt.

Dann erfolgt die Darstellung einer möglichen Unterrichtseinheit, in der ein Projekt abläuft. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass diese nur grob theoretisch umrissen wird, da ein kompletter Unterrichtsentwurf den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde.

Im Anschluss daran erfolgt eine Auseinandersetzung mit der Lehrerrolle innerhalb der Projektarbeit.

Diese Hausarbeit endet schließlich mit einem Fazit, in dem die Ziele und Grenzen der Projektarbeit aufgeführt werden, um im Resümee abschließend auch mit eigenen Erfahrungen innerhalb einer kritischen Auseinandersetzung/Reflexion verglichen zu werden.

2. Das Projekt - Begriffsklärung

Der Begriff „Projektunterricht“ stammt aus Frankreich. Einen eindeutigen Erfinder gibt es nicht. Das Wort „Projekt“ kommt ursprünglich vom lateinischen ′projicere′, was soviel bedeutet wie entwerfen, planen. Anfang des 18. Jahrhunderts entwickelten Studenten der Akademie Royale d′Architecture ein Chateau, was Teil ihrer Ausbildung darstellte (vgl. Aebli 1989, S. 218). Über Bauakademien und technische Hochschulen gelangte die Methode nach Deutschland. Dank der amerikanischen Reformpädagogik am Anfang des 20. Jahrhunderts entstand das Verständnis von Projektunterricht nach Dewey und Kilpatrick. In Deutschland entwickelte sich die Projektidee besonders in den 20er und 30er Jahren (damals aufgrund großer Kritik am Schulsystem; Forderung nach neuen Lehr-Lernformen gab es schon zu dieser Zeit). In den 60ern und 70ern wurde der Projektgedanke durch den Ruf nach Reformen bekannter. Es galt als innovatives Bildungsangebot (vgl. Boutemard 1978, S. 63 f.). Seit den 80er Jahren steht die Projektmethode als Alternative zum Frontalunterricht. Durch ein neues Verständnis von Zielen (weg vom reinen Fachwissen einschließlich Grob- und Feinlernzielen, hin zu Kompetenzen), d.h. durch die Entwicklung von Lernfeldern, gewinnen neue Methoden wie etwa die Projektarbeit an Bedeutung, um beispielsweise Handlungskompetenz zu fördern.

Zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen eignet sich die Projektmethode deshalb, weil komplexe Abläufe wie Planen, Durchführen und Kontrolle selbständig von Schülern erarbeitet und durchgeführt werden (vgl. Magnor 1976, S. 5).

[...]

Kommentare

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