Altern und Wein - eine gerontologische Annäherung - in vino sanitas

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Details
Autor: Diplom-Pflegewirtin (FH) Katrin Aust
Fach: Pflegemanagement / Sozialmanagement
Institution/Hochschule: Evangelische Fachhochschule Nürnberg
Jahr: 2006
Seiten: 168
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 74 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 996 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-54931-8
Textauszug (computergeneriert)
Evangelische Fachhochschule Nürnberg
Fachbereich Pflegemanagement
Wissenschaftliche Arbeit zum Erlangen des akademischen Grades
„Diplom-Pflegewirt/ -in (FH)“
Altern und Wein - eine gerontologische Annäherung - in vino sanitas
Katrin Aust
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 6
1.1 Zur Bedeutung des Themas ... 7
1.2 Methodik und Fragestellung ... 8
1.3 Gliederungsansatz ... 8
2. Aspekte des Weins ... 10
2.1 Begriffsannäherung Wein ... 12
2.2 Historische Hintergründe ... 12
2.2.1 Die Ursprünge ... 13
2.2.2 Wein in Ägypten ... 13
2.2.3 Wein in Griechenland ... 13
2.2.4 Wein im römischen Reich ... 14
2.2.5 Weinbau in Europa ... 14
2.3 Wein in den Klöstern ... 15
2.3.1 Die Rolle der Klöster im europäischen Weinbau ... 15
2.3.2 Die Zisterzienser ... 16
2.3.3 Klösterlicher Weinbau in Deutschland ... 17
2.4 Zum Mythos des Weins ... 18
2.4.1 Osiris in Ägypten ... 18
2.4.2 Dionysos in Griechenland ... 18
2.4.3 Bacchus im römischen Reich ... 19
2.4.4 Wein im Christentum ... 20
2.4.5 Wein im Islam ... 21
2.5 Önologische Aspekte ... 23
2.5.1 Zu den Rebstöcken ... 23
2.5.2 Zum Weinberg ... 24
2.5.3 Zur Traube ... 25
2.5.4 Zur Gärung ... 25
2.5.5 Weinarten ... 26
2.6 Zum Weinglas ... 29
2.6.1 Zu den Ursprüngen ... 29
2.6.2 Zum wissenschaftlichen Beweis ... 30
2.6.3 Zu den verschiedenen Weingläsern ... 30
2.7 Wein und Gesundheit ... 36
2.7.1 Wein als Medizin ... 36
2.7.2 Begriffsannäherung Gesundheit ... 36
2.7.3 Gesundheitsfördernde Aspekte des Alkohols ... 37
2.7.4 Gesundheitsfördernde Aspekte weiterer Weininhaltsstoffe ... 41
2.7.5 Zur Wirkung des Weins ... 43
2.7.6 Studien zu den gesundheitsfördernden Aspekten des Weins ... 44
2.8 Zusammenfassung ... 49
3. Alter und Lebensqualität ... 50
3.1 Aspekte des Alterns ... 52
3.1.1 Zum Begriff des Alters ... 52
3.1.2 Begriffsannäherung Alter ... 52
3.1.3 Facetten des Alterns ... 53
3.1.4 Alternsmodelle ... 54
3.2 Zur Lebensqualität ... 55
3.2.1 Zum Begriff Lebensqualität ... 55
3.2.2 Begriffsannäherung Lebensqualität ... 57
3.3 Zur Lebensqualität im Alter ... 58
3.3.1 Zum Lebenslagenkonzept ... 58
3.3.2 Lebenslagen älterer Menschen ... 59
3.3.3 Zum positiven und negativen Alter ... 60
3.3.4 Zum dritten und vierten Alter ... 61
3.3.5 Zur Hochaltrigkeit ... 61
3.4 Zum Konzept des erfolgreichen Alterns ... 63
3.4.1 Historische Grundlagen ... 63
3.4.2 Zum entwicklungspsychologischen Ansatz ... 64
3.4.3 Zum SOK–Modell ... 65
3.4.4 Komponenten erfolgreichen Alterns ... 66
3.4.5 Gesellschaftliche Aufgaben erfolgreichen Alterns ... 67
3.5 Zusammenfassung ... 68
4. Forschungslogische Ansätze ... 69
4.1 Empirische Sozialforschung ... 70
4.1.1 Zum Forschungsablauf ... 71
4.1.2 Zum Forschungsprozess ... 72
4.2 Quantitative Sozialforschung ... 74
4.3 Qualitative Sozialforschung ... 75
4.4 Ausgewählte Methoden der qualitativen Sozialforschung ... 77
4.4.1 Befragung ... 79
4.4.2 Teilstandardisiertes Interview ... 81
4.5 Zusammenfassung ... 82
5. Forschungsprojekt: Wein im Alter ... 84
5.1 Forschungsziel und Fragestellung ... 85
5.2 Forschungsfeld und Forschungsgruppe ... 85
5.3 Erhebungsinstrument und Methodik ... 86
5.4 Datenerhebung ... 86
5.5 Zu erwartende Ergebnisse und Probleme ... 86
5.6 Datenerfassung, -auswertung, Präsentation ... 87
5.7 Kritische Würdigung ... 87
6. Ergebnisse und Schlussfolgerungen ... 89
6.1 Ergebnisse der Interviews ... 90
6.2 Soziodemographische Daten ... 90
6.3 Zusammenfassung der Ergebnisse von Forschungsgruppe B ... 91
6.4 Zusammenfassung der Ergebnisse von Forschungsgruppe A ... 99
6.5 Zusammenfassung der Ergebnisse ... 102
6.6 Ableiten von Schlussfolgerungen und Beantworten der Forschungsfrage ... 103
7. Interpretation der Ergebnisse ... 107
7.1 Interpretationsansatz ... 108
7.2 Soziale Beziehungen im Alter ... 109
7.3 Freizeit im Alter ... 110
7.4 Ernährung und Gesundheit im Alter ... 111
7.5 Zusammenfassung ... 113
8. Gerontologie und Önologie ... 114
8.1 Zur Gerontologie ... 115
8.2 Zur Önologie ... 115
8.3 Gewagte Interdisziplinarität ... 117
Ausblick ... 118
Zum Abschluss ... 124
Literaturverzeichnis ... 127
Anhang ... 133
Ein Mädchen und ein Gläschen Wein,
sind die Retter in der Not,
denn wer nicht trinkt und wer nicht küsst,
der ist so gut wie tot.
- J. W. von Goethe -
1.1 Zur Bedeutung des Themas
Wein wird in Deutschland immer beliebter, vor allem bei jungen Menschen. Weg von der ´McDonaldisierung` entwickelt sich eine neue Genusskultur. Dazu gehört sowohl gutes, hochwertiges Essen, als auch der passende Wein. Wein ist wieder Trend und entwickelt sich gerade zu einem neuen Kult der jüngeren Generation. Natürlich wird auch von älteren Menschen gerne Wein getrunken, ein Phänomen des Alters ist er aber nicht (mehr).
In den Supermärkten gibt es mittlerweile ein schier unüberschaubares Angebot an Weinen aus allen Teilen der Erde. Gerade Weine aus der ´Neuen Welt` (Kalifornien, Südafrika oder Chile) scheinen sich großer Beliebtheit zu erfreuen. Aber auch Weine aus der ´Alten Welt` (Italien, Österreich oder Deutschland) werden gerne gekauft und getrunken. Das Preisspektrum hat ebenfalls eine enorme Spannbreite. Beim Discounter sind bereits Weine für 1,99 Euro zu erhalten. Dagegen können Spitzenweine weit über 1.000 Euro kosten. Ein ´Château Mouton Rothschild Pauillac 1-er Cru Classe` von 1936 soll bis zu 50.000 Euro wert sein. Hier zeigt sich, dass Wein nicht einfach nur ein Getränk ist. Er kann auch eine Geldanlage sein. Moldawien hat zum Beispiel einen Großteil seines Staatsvermögens in Wein angelegt. Dort lagern in den zwei größten Weinkellern der Welt, in Milesti Mici und in Cricova, drei bis vier Millionen Flaschen Wein, unter anderem Raritäten wie der oben genannte Rothschild, der übrigens aus der Sammlung von Hermann Göring stammt. Dazu kommen noch unzählige Weinfässer.
Ein weiterer wichtiger und auch aktueller Punkt ist das Thema Wein und Gesundheit. Schon im Altertum galt Wein als Heilmittel. Diesen Status konnte der Wein Jahrhunderte lang aufrechterhalten. Bis heute konnte die gesundheitsfördernde Wirkung des Weins nicht widerlegt werden. Im Gegenteil, in vielen Studien wurde sie sogar bestätigt. In den letzten Monaten sind allerdings neue Diskussionen entfacht. Einige Wissenschaftler bezweifeln die positiven Wirkungen des Weins, und weisen auf die Schädlichkeit des Alkohols hin. Andere zweifeln an der Aussagekraft der Studien, die die positiven Wirkungen des Weins bestätigen. Eindeutige Beweise gibt es aber nicht.
1.2 Methodik und Fragestellung
In der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich die Autorin mit der Frage, warum ältere Menschen gerne Wein trinken. Zur Beantwortung verwendet sie Methoden der empirischen Sozialforschung. Für die Forschungsstudie, aufgezeigt in den Kapiteln fünf bis sieben, verwendet sie die Methode des mündlichen Interviews. Es sollen zwei Forschungsgruppen befragt werden. Zum einen sollen Weinhändler als Experten, und zum anderen Weinkonsumenten interviewt werden. Als Grundlage soll der Autorin jeweils ein teilstrukturiertes Frageraster dienen. Dieses gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil werden soziodemographische Daten erfasst. In Teil zwei werden offene Fragen zum Thema gestellt. Zur Interpretation der Ergebnisse bedient sich die Autorin vorwiegend folgender Literatur: Kruse/Martin: Enzyklopädie der Gerontologie (vgl. 2004), Wahl/Tesch– Römer: Angewandte Gerontologie in Schlüsselbegriffen (vgl. 2000) und Scheidgen: Die allerbesten Jahre (vgl. 1988).
1.3 Gliederungsansatz
Im Anschluss an die Einleitung wird die Autorin das Thema Wein näher betrachten. Dabei sollen historische Aspekte genauso beleuchtet werden, wie die aktuellen Forschungen zum Zusammenhang zwischen Wein und Gesundheit. Im dritten Kapitel wird sich die Autorin mit Alter und Lebensqualität auseinandersetzen, wobei das Lebenslagenkonzept und das Konzept des erfolgreichen Alterns vorgestellt werden sollen. In Kapitel vier wird sie die forschungslogischen Ansätze aufzeigen. Im Anschluss, in Kapitel fünf, stellt sie das Forschungsprojekt Wein im Alter näher vor. Dabei stellt sie das Forschungsfeld und die Forschungsgruppe vor, geht auf das Erhebungsinstrument, auf die Methodik und auf die Auswertung ein. In Kapitel sechs fasst die Autorin die Ergebnisse der Interviews zusammen, leitet Schlussfolgerungen ab und beantwortet die Forschungsfrage. Im anschließenden Kapitel sieben wählt sie stellvertretend drei Schlussfol-gerungen aus und interpretiert diese. In Kapitel acht will die Autorin versuchen interdisziplinäre Zusammenhänge zwischen der Gerontologie und der Önologie zu erarbeiten. Den Abschluss dieser Arbeit bilden eine Weinfabel und ein Ausblick.
2. Aspekte des Weins
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