Sport als Mittel zur Sozialisation, Gewaltprävention und die praktische Umsetzung in dem Projekt "Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit"

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Details

Titel: Sport als Mittel zur Sozialisation, Gewaltprävention und die praktische Umsetzung in dem Projekt "Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit"
Autor: Jan Altendorf
Fach: Sport - Sportsoziologie
Institution/Hochschule: Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Sport und Sportwissenschaften)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2001
Seiten: 24
Note: keine Note (bestanden)
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 191 KB
Archivnummer: V6177
ISBN (E-Book): 978-3-638-13810-9
ISBN (Buch): 978-3-638-90843-6

Zusammenfassung / Abstract

In der folgenden Hausarbeit „Sport als Mittel zur Sozialisation, Gewaltprävention und die praktische Umsetzung in dem Projekt „Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit“ geht es hauptsächlich um die Möglichkeiten des Sports, der zunehmenden Gewalt vorzubeugen und die Sozialisationsfunktionen des Sports aufzuzeigen. Daneben gehe ich auf die heutige Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen ein, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten enorm verändert hat. Schließlich stelle ich das Projekt „Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit“ vor, in dem das sogenannte sozialpädagogische Sportmodell umgesetzt wird.

Textauszug (computergeneriert)

Sport als Mittel zur Sozialisation, Gewaltprävention
und die praktische Umsetzung in dem Projekt Sport
gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit

von Jan Altendorf


INHALTSVERZEICHNIS:

1. EINLEITUNG S.3

2. HAUPTTEIL S.3

2.1 Begriffe und Definitionen S.3
2.1.1 Gewalt und Aggression S.3
2.1.2 Prävention S.4
2.1.3 Sozialisation S.5

2.2 Lebenssituation von heutigen Kindern und Heranwachsenden S.6
2.2.1 veränderte Familienformen S.6
2.2.2 Funktionalisierung und Terminierung S.7
2.2.3 Mediatisierung S.8
2.2.4 Wandlungen in der Jugendphase S.9
2.2.5 Situation in sozialen Brennpunkten S.10

2.3 Sport und Sozialisation S.11
2.3.1 Legitimation des Sports S.11
2.3.1.1 Funktionen des Sports S.11
2.3.1.1.1 sozio- emotionale Funktion S.12
2.3.1.1.2 Sozialisationsfunktion S.12
2.3.1.1.3 sozial- integrative Funktion S.13
2.3.1.1.4 politische Funktion S.13
2.3.1.1.5 Sport als Instrument sozialer Mobilität S.14
2.3.2 Sport als Spiegelbild der Gesellschaft S.14
2.3.3 Eigenweltcharakter des Sports S.15

2.4 Gewaltprävention durch Sport S.15
2.4.1 Einleitung S.15
2.4.2 Möglichkeiten einer Gewaltprävention S.16
2.4.2.1 Präventionsmöglichkeiten S.16
2.4.2.1.1 Primärprävention S.17
2.4.2.1.2 Sekundärprävention S.17
2.4.2.2 sozialpädagogisches Sportmodell S.18
2.4.3 Grenzen von Sport S.18

2.5 Das Projekt "Sport gegen Gewalt, Intoleranz und
Fremdenfeindlichkeit" als Beispiel zur Gewaltprävention durch Sport S.19
2.5.1 Geschichte und Kooperationspartner des Projekts S.19
2.5.2 Ziele und Zielgruppen S.20
2.5.3 Umsetzung S.21

3. ZUSAMMENFASSUNG S.22

LITERATURVERZEICHNIS S.23

 

 

1. Einleitung

In der folgenden Hausarbeit "Sport als Mittel zur Sozialisation, Gewaltprävention und die praktische Umsetzung in dem Projekt "Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit" geht es hauptsächlich um die Möglichkeiten des Sports, der zunehmenden Gewalt vorzubeugen und die Sozialisationsfunktionen des Sports aufzuzeigen. Daneben gehe ich auf die heutige Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen ein, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten enorm verändert hat. Schließlich stelle ich das Projekt "Sport gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit" vor, in dem das sogenannte sozialpädagogische Sportmodell umgesetzt wird.

2. Hauptteil

2.1 Begriffe und Definitionen:

2.1.1 Gewalt und Aggression:

Es ist schwierig eine eindeutige Definition von Gewalt und Aggression zu geben, da es in der Literatur verschiedene Auffassungen darüber gibt, wie weit diese Begriffe greifen. Oft wird Gewalt mit dem Begriff "Aggression" gleichgesetzt, eine klare Abgrenzung findet nicht statt.

Unter Aggression versteht Janssen "...eine absichtliche Schädigung (materiell, körperlich, seelisch) einer anderen Person oder auch die Androhung von Schäden, Verletzungen, Beeinträchtigungen" (JANSSEN 1995, 287). Aggression kann sich aber auch gegen ein sog. Organismussurrogat (Photo, Sache) richten. Weiterhin unterscheidet man offene (physisch oder verbal) von verdeckten (phantasierten) und positive (von der Kultur gebilligte) von negativen (von der Kultur missbilligte) Aggressionen.

Während Aggression die Realisierung oder das Ausleben von aggressivem Verhalten meint, bezeichnet Aggressivität die Bereitschaft zu aggressivem Verhalten und zur Provokation.

Gewalt wird als Mittel dazu ge- und missbraucht, eigene Ziele auch gegen den Willen anderer durchzusetzen. Im Vordergrund steht dabei vor allem die körperliche Gewalt gegen Personen, die auch als manifestierte Aggression bezeichnet wird. Grundsätzlich lassen sich physische (gegen Personen oder gegen Sachen, auch Vandalismus genannt) und psychische Gewalt (Beleidigung, Erpressung, Bloßstellen) unterscheiden. Daneben gibt es auch noch die strukturelle Gewalt und die Gewalt gegen sich selber.

Der Landessportverband Schleswig- Holstein (LSV) geht von einem "umfassenden" Gewaltbegriff aus, wonach Gewalt "...jegliche Handlungen von Personen gegen Personen und Sachen, die in aggressiver, destruktiver Intention angelegt sind, um den Menschen gegenüber oder auch Sachen (Umwelt) zu verletzen oder zu zerstören [bedeutet]"(LSV 2000, 3). Gewalt kann dabei in psychischer und physischer Form geäußert werden. Charakteristisch sind hierbei vorsätzliches Verhalten und Schädigungsabsicht.

2.1.2 Prävention

Der Begriff Prävention wird häufig im Zusammenhang mit Gesundheit oder Strafrecht verwandt. Allgemein sind darunter vorbeugende Maßnahmen zu verstehen, um künftige schädliche Faktoren, Straftaten oder Missstände auszuschalten (primär- präventiv). Es soll gehandelt werden, bevor etwas passiert. Bezogen auf Gewalt, soll also Gewalt verhindert werden, bevor sie entsteht.

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