Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Empirische Personalforschung: Die Hawthorne Studien close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Empirische Personalforschung: Die Hawthorne Studien

Scholary Paper (Seminar), 2005, 15 Pages
Author: Patricia Ferreira
Subject: Economics / Business: Personnel and Organisation

Details

Event: Personalwirtschaftliches Seminar
Institution/College: University of Paderborn
Tags: Empirische, Personalforschung, Hawthorne, Studien, Personalwirtschaftliches, Seminar
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2005
Pages: 15
Grade: 2,2
Bibliography: ~ 13  Entries
Language: German
Archive No.: V61824
ISBN (E-book): 978-3-638-55190-8
ISBN (Book): 978-3-638-76683-8
File size: 203 KB

Abstract

Im Rahmen dieser Arbeit werden, die von den damals beteiligten Wissenschaftlern der Hawthorne Studien, angewandten Methoden bezüglich der Vorbereitung des Experiments, genauer genommen der Stichprobenauswahl und der Gruppenzusammensetzung, gründlich analysiert und bewertet. Dabei wird sich diese Ausarbeitung ausschließlich dem zweiten Experiment der Testreihe, nämlich der Relay Assembly Test Room Studie widmen, da eine gesamte Betrachtung der Hawthorne Experimente aufgrund des Umfangs der verschiedenen Einzelstudien im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich ist. Vorab wird ein kurzer Überblick über den gesamten Ablauf der Hawthorne Studie gegeben. Zudem werden die Begriffe empirische Personalforschung, Stichprobe und Hawthorne-Effekt genauer definiert.


Excerpt (computer-generated)

Universität Paderborn, Personalwirtschaftliches Seminar
Seminar „Empirische Personalforschung“
13. Juni 2005

Empirische Personalforschung: Die Hawthorne Studien

von: Patricia Ferreira

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung  1

2. Die Hawthorne-Experimente 2

3. Empirische Personalforschung und Stichprobenauswahl 3

3.1 Begriffsbestimmung 3

3.1.1 Empirische Personalforschung 3
3.1.2 Stichprobe  4

3.2 Hawthorne-Effekt 5

4. Analyse der Relay Assembly Test Room Studie  5

4.1 Stichprobenauswahl  5

4.1.1 Gruppengröße 5
4.1.2 Teilnehmerauswahl  6

4.2. Auswirkungen des Hawthorne-Effekts 10

5. Fazit  12

6. Literaturverzeichnis 13


 


 

1. Einleitung

Die empirische Personalforschung ist nicht nur für Wissenschaftler, sondern auch für Unternehmen und Berater eine wichtige Anwendung zur Datensammlung um die unternehmensinternen Abläufe und die auf die Mitarbeiter einwirkenden Faktoren zu erfassen und diese in einem zweiten Schritt zu optimieren. Leider sehen sie sich jedoch auch einer großen Auswahl an Methoden und Instrumenten (z.B. Beobachtung, Befragung, Laborexperiment, etc.) gegenübergestellt, so dass durch Unkenntnis bezüglich der Methodenanwendung sich schnell Fehler in die Datenerhebung oder Datenanalyse einschleichen und eine geplante Forschungsarbeit wertlos machen können. Schließlich führen Fehler in den gesammelten Daten dazu, dass die Ergebnisse letzten Endes nicht mehr repräsentativ1 und damit unbrauchbar sind. Natürlich kann auch durch Umgehen der Anwendungsregeln ein für die Wissenschaftler wünschenswertes Ergebnis absichtlich herbeigeführt werden und eine Statistik damit gefälscht werden. Beide Fälle führen dazu, dass man zu einem Ergebnis kommt, dass der Realität gar nicht entspricht.

Im Laufe der Jahre haben sich die Methoden der empirischen Personalforschung verbessert und verfestigt, dies ist unter anderem den neuen Technologien (z.B. die Erfassung und Auswertung von Daten mittels elektronischer Datenverarbeitung), aber auch der immer weiter wachsenden Erfahrung zu verdanken. Daher mag uns die Vorgehensweise in manchen älteren Studien teilweise nicht mehr professionell genug erscheinen. Neben der Hawthorne-Studie haben unter anderem auch die Zeit- und Bewegungsstudien TAYLORS einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt.2 Daher kann man sagen, dass diese historischen Forschungen den Grundstein für unsere heutige Form der empirischen Personalforschung und Personalarbeit, wie wir sie kennen, gelegt haben.

Die Hawthorne-Studie3 ist allerdings nicht nur aufgrund ihrer revolutionären Ergebnisse bekannt geworden, sondern auch infolge der starken Kritik an ihrer Durchführungsweise, die z.B. CAREY sehr ausführlich beschreibt und anhand methodischer Fehler, die Ergebnisse der Studie anzweifelt.

Im Rahmen dieser Arbeit sollen daher die von den damals beteiligten Wissenschaftlern, wie z.B. MAYO und ROETHLISBERGER, angewandten Methoden bezüglich der Vorbereitung des Experiments, genauer genommen der Stichprobenauswahl und der Gruppenzusammensetzung, gründlich analysiert und bewertet werden. Dabei wird sich diese Ausarbeitung ausschließlich dem zweiten Experiment der Testreihe, nämlich der Relay Assembly Test Room Studie [im folgenden RATR genannt] widmen, da eine gesamte Betrachtung der Hawthorne Experimente aufgrund des Umfangs der verschiedenen Einzelstudien im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich ist. Vorab soll ein kurzer Überblick über den gesamten Ablauf der Hawthorne Studie gegeben werden, sowie die Begriffe empirische Personalforschung, Stichprobe und Hawthorne- Effekt genauer definiert werden.

2. Die Hawthorne-Experimente

Die Hawthorne Experimente, wurden von 1924 bis 1932 in dem damals größten Produktionsbetrieb der Western Electric Company in Chicago, einer Tochtergesellschaft der American Telephone & Telegraph Company (AT&T) durchgeführt. Sie setzten sich aus vier Teilstudien zusammen. Anfangs sollten die Hawthorne-Experimente nur aus der Beleuchtungsstudie, die von 1924 bis 1927 durchgeführt wurde, bestehen. Bei diesem Experiment wurden die Wirkungen von Qualität und Quantität der Beleuchtung am Arbeitsplatz ermittelt, wobei festgestellt wurde, dass weniger die Beleuchtung, sondern vielmehr psychische Faktoren einen Einfluss auf die Arbeitsleistung haben. Dieses Ergebnis war für die Vorgesetzten so überraschend, dass daraufhin weitere Studien folgten. Beim RATR (1927 – 1932) wurden die Auswirkungen unterschiedlicher Arbeitsbedingungen erforscht.

[...]


1 Repräsentativität heißt in diesem Zusammenhang: Es besteht Kongruenz zwischen theoretisch definierter Gesamtheit und tatsächlich durch die Stichprobe repräsentierter Gesamtheit; oder: Die Stichprobe ist ein „verkleinertes Abbild“ einer angebbaren Grundgesamtheit, aus Kromrey (2002), S. 269.

2 Die Zeit- und Bewegungsstudien beschreibt Taylor in dem Buch „Principles of scientific management“ (1911) in dem es darum geht optimale Verfahren und Organisation für die Arbeiter zu finden.

3 Aus den Ergebnissen der Hawthorne-Studie wurde der Human-Relations-Ansatz generiert, der heute in fast jedem personalwirtschaftlichen Lehrbuch thematisiert wird.


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Die Hawthorne-Experimente

Authors: Andreas Bauer, Daniela Böhm, Harald Greinstetter, Christa Klausner
Sociology - Work, Profession, Education, Organisation, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

Was wird unter dem Shareholder Value verstanden und wie wird er gemessen?

Author: Kathrin Alt
Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2001 Download as PDF-file for 6,99 EUR

Teilautonome Arbeitsgruppen in kritischer Sicht

Author: Stefan Lorenz
Economics / Business: Personnel and Organisation, 2002 Download as PDF-file for 10,99 EUR

Informationsbeschaffung im internationalen Marketing

Author: Karola Schmelzer
Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2004 Download as PDF-file for 6,99 EUR

Armut im Wohlfahrtsstaat Deutschland

Author: Petra Jung
Sociology - Social System, Social Structure, Class, Social Stratification, 2003 Download as PDF-file for 6,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/61824/empirische-personalforschung-die-hawthorne-studien
please wait Please wait