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Scholary Paper (Seminar), 2005, 24 Pages
Authors: Sebastian Troch, Stephan Ulrich
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance
Details
Institution/College: University of Lüneburg
Tags: Exkurs, Verhalten, Mentalität, US-amerikanischer, Führungskräfte, Vergleich, Deutschland, Europäisches, Managment, Vergleich
Year: 2005
Pages: 24
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 20 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-55398-8
File size: 246 KB
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Excerpt (computer-generated)
Universität Lüneburg
Europäisches Management im Vergleich
Exkurs: Verhalten und Mentalität US-amerikanischer Führungskräfte
im Vergleich mit Deutschland
eingereicht von:
Sebastian Troch und Stephan Ulrich
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,
5. Fach-Semester
WS 2004/2005
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung ... 03
Einführung in den Themenkomplex
Formulierung der Problemstellung
Stereotype - die Rolle der Vorurteile
II. Theoretische Grundlagen in der Kulturforschung ... 05
Das Kulturmodell von Hall
Die Hofstede-Studie
Probleme von Kulturstudien im Allgemeinen
III. Der kulturelle Rahmen – Historie und Mentalitätsentwicklung ... 06
Die Historie der USA – Einwanderungsland und Zentrum des Puritanismus
Deutsche Mentalität im historischen Kontext
IV. Management im Vergleich ... 08
Amerikanische Unternehmensethik
Unternehmensstrukturen im Vergleich – Board vs. Aufsichtsratsmodell
Standards amerikanischer Führungskultur
Charakterisierung deutscher Führungskultur
Mentalitätsausprägung im Vergleich
V. Fallbeispiel: DaimlerChrysler als internationales Unternehmen ... 18
Zusammenprall von Landes- und Unternehmenskultur
Selbstbild und Fremdbild im Konzern, Situationsvergleich „vorher und nachher“
VI. Abschluss und Fazit ... 22
VII. Literaturangaben ... 23
I. Einleitung und Hypothese
In der heutigen Zeit, die von Globalisierung in allen Feldern des Lebens und von international agierenden Großkonzernen geprägt ist, gewinnt das Interkulturelle Management zunehmend an Bedeutung. Nicht nur die Aufgabe der Integration von Mitarbeitern verschiedener Nationen im Unternehmen, sondern auch die Herausforderung des internationalen Einsatzes von Führungskräften gilt es zu bewältigen.
Besonders im Mittelpunkt stehen dabei die essentiellen Unterschiede verschiedener Kulturen. Fast jedes international tätige Unternehmen hat ein Interesse daran, für seine Mitarbeiter entsprechende Richtlinien zu erarbeiten, damit seine Führungskräfte sich optimal und möglichst reibungslos in einem politisch, rechtlich, kulturell oder wirtschaftlich anderen Umfeld bewegen zu können.
Am Anfang jeder Richtlinie steht die Analyse der entsprechenden Kultur – wo liegen die Unterschiede, welche Sitten und Gebräuche gilt es zu beachten, wie kann ich den Kulturschock möglichst gering halten, welche Rolle spielen Vorurteile und Stereotype? Diese Fragen lassen sich nur in einer intensiven Auseinandersetzung mit der fremden Nation beantworten.
Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht der Vergleich der Vereinigten Staaten von Amerika und der Bundesrepublik Deutschland hinsichtlich des Verhaltens von Führungskräften dieser Nationalitäten.
Ziel ist es, ausgehend von theoretischen Grundlagen und der Historie beider Länder, die Kulturstandards herauszustellen und zu vergleichen, den Aufbau von Unternehmen zu analysieren und deren Corporate Governance zu charakterisieren. Des Weiteren wird DaimlerChrysler als ein international tätiges Unternehmen näher beleuchtet. Als Orientierung soll dabei folgendes allgemeines Problem dienen: Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Landes- und ggf. Unternehmenskulturen erzeugt verschiedenste Spannungsfelder.
Dieses Problem bezogen auf den Titel dieser Arbeit lautet als Hypothese formuliert: Unterschiede zwischen der deutschen und der amerikanische Lebens- und Führungskultur sind vorhanden und in der Gesellschaft fest verankert - ihre Existenz ist historisch begründet und empirisch nachweisbar. Sie sind der Ausgangspunkt vieler Probleme im Zusammentreffen deutscher und amerikanischer Kultur und führen zu Störungen im interkulturellen Unternehmensbereich.
Stereotype - die Rolle der Vorurteile
Stereotype sind Komplexe von Eigenschaften oder Verhaltensweisen, die Personen aufgrund ihrer Zuordnung zu bestimmten Gruppen zugeschrieben werden. Stereotype sind dabei vor allem dadurch gekennzeichnet, dass sie bestimmte Eigenschaften karikierend hervorheben und falsch verallgemeinern1.
Diese Problematik findet sich häufig im interkulturellen Bereich. Aufgrund von einem dauerhaften Mangel an Informationen werden partielle Informationen über eine Kultur auf das Ganze bezogen und so unter Umständen in das Denken mit einbezogen und weitervermittelt. Bei der Ausprägung einer eigenen Mentalität wirken dauerhaft auch falsche Fremdbilder und Stereotype mit. Aus diesem Grund werden viele Dinge als typisch deutsch oder typisch amerikanisch bezeichnet, welche es hingegen nicht sind.
Es muss betont werden, dass viele der folgenden Ausführungen allgemein gültig sind, dennoch bedeutet dies nicht, dass sie für jeden Amerikaner oder für jeden Deutschen gelten. Insbesondere in dem von uns gewählten Fallbeispiel spielten Vorurteile auf beiden Seiten eine erhebliche Rolle bei dem Aufeinandertreffen beider Unternehmenskulturen. Im Kapitel V wird dieser Aspekt näher diskutiert.
[...]
1 Definition nach Enzyklopädie www.wikipedia.de/stereotype, vom 25.03.2005
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