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Autor: Katharina Korff
Fach: Theologie - Biblische Theologie
Details
Institution/Hochschule: Universität Paderborn (Katholische Theologie)
Tags: Schöpfung, Psalm, Seminar, Schöpfung, Mythos
Jahr: 2006
Seiten: 14
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 9 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 189 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-55607-1
Textauszug (computergeneriert)
Universität Paderborn, Fakultät für Kulturwissenschaften
Fachbereich Katholische Theologie, Altes Testament
Seminar: Schöpfung oder Mythos
WS 2005/06, 5. Semester
Die Schöpfung in Psalm 115
von: Katharina Korff
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Analyse zu Psalm 115 3
2.1 Formelle Analyse 3
2.2 Inhaltliche Struktur 4
3. Das Wirken und Handeln Gottes (Jahwes) nach Psalm 115 6
3.1 Theologischer Teil 6
3.2 Liturgischer Teil 7
4. Das Handeln Jahwes für die Menschen 8
5. Das Verhalten der Menschen gegenüber Jahwe 9
6. Psalm 115- Lesetext oder liturgischer Vollzug 11
7. Schlusswort 13
Literaturverzeichnis 14
1. Einleitung
Der Psalter ist eine Sammlung von Trost, Hoffnung und Erbauung, wobei der Gesamtaufbau von der Klage zum Jubel überleitet.1 Im Gegensatz zum alttestamentlichen Schriftgut, welches als von Gott gegeben angesehen wird, ist die Sammlung von Psalmen als Gedankengut der Menschen zu sehen. Jeder einzelne Psalm hat seinen eigenen Sitz im Leben, wodurch die damalige Situation der Menschen verdeutlicht wird. Die Psalmensammlung ist dasjenige Buch des Alten Testaments, zu dem die christliche Gemeinde am ehesten einen unmittelbaren und persönlichen Zugang gehabt hat. Es dient neben der gottesdienstlichen Verwendung als Kirchenlied auch als Grundlage häuslicher Andacht, als Trost- und Gebetbuch, als Wegführer zu Gott in den Stunden der Freude und der Not.2
2. Analyse zu Psalm 115
2.1 Formelle Analyse
KRAUS sieht in Ps 115 „in jeder Hinsicht ein selbstständiges Lied“3, wobei von einer inhaltlichen Verknüpfung zu anderen Psalmen nicht auszugehen ist. SEYBOLD bemerkt aber, dass der Text handschriftlich an Ps 114 und z.T. auch an Ps 116 angeschlossen ist.4 Das Metrum des Psalms ist unregelmäßig. In Vers 1a, 4, 8- 11, 13- 15, 17 und 18 dominiert das Versmaß 3+ 3, aber in Vers 5 und 6 liegt das Metrum 4+ 4 vor. In Vers 2 findet man das Metrum 3+ 2. Den metrischen Rhythmus 2+3 erkennt man in Vers 3. In Vers 7 ist sogar ein dreigliedriges Metrum zu identifizieren.5 Auch die Gattung ist nicht einheitlich festzulegen.
Durch die unterschiedlichen Stimmen und Adressaten wird deutlich, dass ein Teil des Psalms ein Gebet ist, der andere Teil ist direkt an die Gemeinde gerichtet. Einige Exegeten sehen den Text als „liturgisch“ (Klage- Liturgie), andere stellen die „theologische“ Auffassung in den Vordergrund (Götzenpolemik). Übereinstimmend wird die Abfassungszeit aber als nachexilisch angesehen. 6
2.2 Inhaltliche Struktur
[...]
1 vgl. Staubli, Thomas: Begleiter durch das Erste Testament. S. 309
2 vgl. Weiser, Artur: Die Psalmen. S 11
3 Kraus, Hans-Joachim: Psalmen. 2. Teilband. S. 961
4 vgl. Seybold, Klaus: Die Psalmen. Handbuch zum Alten Testament. S. 450
5 vgl. Kraus, Hans-Joachim: Psalmen. 2. Teilband. 19785. S. 961
6 vgl. Weber, Beat: Werkbuch Psalmen II. Die Psalmen 73- 150. S. 241
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