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Internship Report, 2006, 23 Pages
Author: Katharina Korff
Subject: Economics / Business: Didactics, Economic Pedagogy
Details
Institution/College: University of Paderborn (Institut für Wirtschaftspädagogik)
Tags: Zahlungsverkehr, Unterrichtsentwurf, Schulpraktische, Studien
Year: 2006
Pages: 23
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 7 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-55610-1
File size: 1509 KB
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Excerpt (computer-generated)
Universität Paderborn, SS 2006
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Department 5: „Business and Human Resource Education”
Zahlungsverkehr / Überweisung - Unterrichtsentwurf
von: Katharina Korff
Inhaltsverzeichnis
1 Lehr- und Lernvoraussetzungen 1
1.1 Kennzeichen der Lerngruppe 1
1.1.1 Sozialkompetenz 2
1.1.2 Fachkompetenz 3
1.1.3 Humankompetenz 3
1.1.4 Methodenkompetenz 4
1.2 Situative Voraussetzungen 4
2 Fachwissenschaftliche Grundlagen der Unterrichtsstunde 5
3 Didaktisch- methodische Strukturierung 6
3.1 Einordnung der Thematik in die Unterrichtsreihe 6
3.2 Akzentuierung und Reduktion der Sachstruktur 7
3.3 Lernziele und Kompetenzen 8
3.3.1 Stundenziel 8
3.3.2 Lernziele zur Förderung der Fachkompetenz 8
3.3.3 Lernziele zur Förderung der Sozialkompetenz 8
3.3.4 Lernziele zur Förderung der Humankompetenz 9
3.3.5 Lernziele zur Förderung der Methodenkompetenz 9
3.4 Methodische Vorgehensweise und Medieneinsatz 9
3.5 Angaben zur Lernerfolgskontrolle und Hausaufgaben 10
4 Verlaufsplanung- Synoptische Darstellung 11
5 Reflexion der Unterrichtsstunde 11
5.1 Verlauf der Unterrichtsstunde und Veränderungen in der Durchführung zukünftiger Unterrichtsstunden 11
6. Fazit 14
Literaturverzeichnis
1 Lehr- und Lernvoraussetzungen
1.1 Kennzeichen der Lerngruppe
Die Schulklasse X., in der ich von April bis Juni 2006 hospitiert habe, ist eine Handelsschule in der Unterstufe, die eine zweijährige vollzeitschulische Ausbildung absolviert. Die meisten Schüler1 besuchen diesen Bildungsgang mit dem Ziel betriebswirtschaftliche Kenntnisse zu erwerben, des Weiteren erlangen Sie die Fachoberschulreife. Wenn sie nach Abschluss der Unterstufe in Mathe, Deutsch und Englisch einen Durchschnitt von 3,0 oder besser haben, bekommen sie den Qualifikationsvermerk. Dies hat zur Folge, dass im zweiten Jahr der Handelsschule die Klassenstärke abnimmt. Außerdem ist es möglich, dass Schüler, die die Handelsschule nur besuchen, um die FOS- Reife zu erlangen, die für die benötigte Note irrelevanten Fächer (z.B. BWR, IW und VWL) vernachlässigen.
Die Klasse besteht aus 13 Schülern und 10 Schülerinnen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren (Stand April 2006). Zur Veranschaulichung der Geschlechts und Alterstruktur soll folgende Tabelle dienen:
Tabelle 1: Alters- und Geschlechtsstrukturen in der X. (Stand April 2006) [Tabelle in der Downloaddatei vorhanden]
Der Geschlechteranteil in der Klasse ist fast ausgewogen, aber die heterogene Alterstruktur geht aus der Tabelle hervor. Die meisten Schüler sind 17 oder 18 Jahre alt, es gibt aber sogar eine Schülerin, die schon 20 Jahre alt ist. Die für mich unerwartete Alterspanne hat aber m.E. keinen Einfluss auf den Umgang mit den Schülern.
Die meisten Schüler dieser Klasse haben zuvor den Hauptschulabschluss (HS) nach Klasse 10 erlangt, drei haben auch den Hauptschulabschluss und die erforderlichen 10 Jahre schulische Ausbildung schon erfüllt und zwei Schülerinnen haben sogar die Fachoberschulreife, aber ohne Qualifikation (FOS ohne Qual.). Das Diagramm auf der folgenden Seite soll die relativ homogene Vorbildung der Schüler verdeutlichen. Es wird deutlich, dass die Zugangs-voraussetzung Hauptschulabschluss von allen Schülern erfüllt wird, und einige sie sogar übertreffen.
Außerdem ist zu erwähnen, dass die meisten Schüler vorher die Hauptschule besucht haben, nur drei waren vorher auf der Realschule, zwei Schüler haben die Gesamtschule besucht. Nur ein Schüler war vorher auf der Sonderschule und zwei weitere haben ihren Abschluss schon im Berufsgrundschuljahr erlangt. Mit fünf unterschiedlichen Schulformen wurde vorher also ein und dieselbe Qualifikation erreicht.
Abbildung 1: Vorbildung der Schüler der X. [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Die relativ homogen dargestellte Lerngruppe lässt erkennen, dass bezüglich der Geschlechterverteilung, der Altersstruktur und der Vorbildung der Schüler keine besonderen Aspekte bei der Vorbereitung und Durchführung des Unterrichts zu berücksichtigen sind. Für mich ist es aber schwierig zu erkennen, welche Leistungsbereitschaft und Leistungsvermögen in der Gruppe gegeben ist. Das Lerntempo und das Lernniveau sowie dessen Grenzen gilt es zu erkunden.
1.1.1 Sozialkompetenz
Sozialkompetenz bezeichnet die Bereitschaft und Fähigkeit soziale Beziehungen zu gestalten, sie zu verstehen, sich mit anderen auseinanderzusetzen und zu verständigen2. Während der Hospitation war sofort ein angenehmes Klassenklima zu erkennen. Obwohl ca. ein Viertel der Schüler Migrationshintergrund aufweisen, wird deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler sich untereinander gut verstehen und eine angenehme Lehr- und Lernatmosphäre herrscht. Soziale Konflikte sind unter den Schülern nicht zu spüren, es macht sich auch keiner über den anderen lustig, wenn es Probleme bei der Aufgabenbearbeitung gibt. Vielmehr helfen Sie untereinander. Die Schüler akzeptieren sich gegenseitig, sowie die immer wieder wechselnde Lehrperson. Einige Schüler drängen sich manchmal im Unterrichtsgespräch in den Vordergrund, was aber von den anderen geduldet wird. Die Schüler können sich in Partner- oder Gruppenarbeit gut organisieren, aber durch das angenehme Klima in der Klasse kann sich schnell ein hoher Geräuschpegel entwickeln, da das Mitteilungsbedürfnis der Schüler untereinander sehr hoch ist. Auch bei zufälliger Gruppenzusammensetzung finden sie schnell zueinander und respektieren sich gegenseitig. Sie können gemeinsam Lösungen finden und diese anschließend der Klasse präsentieren, obwohl sich einige Schüler im Gruppenprozess eher passiv verhalten. Auch gegenüber uns Studierenden sind die Schüler positiv eingestellt und lassen keine Anpassungsschwierigkeiten gegenüber der jede Woche wechselnden Lehrperson erkennen.
1.1.2 Fachkompetenz
[...]
1 Zugunsten des Leseflusses wird hier im Folgenden der Begriff „Schüler“, sowohl für die männliche als auch die weibliche Form verwendet.
2 vgl. KMK (2000), S. 9
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