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Autor: Marjan Rosetz
Fach: Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten
Details
Institution/Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen (Institut für Soziologie)
Tags: Hooligans, Gewalt, Fußballstadien, Seminar, Abweichendes, Verhalten, Kriminalität
Jahr: 1999
Seiten: 20
Literaturverzeichnis: ~ 4 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 117 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-10410-4
ISBN (Buch): 978-3-638-75595-5
Zusammenfassung / Abstract
Gerade durch die schrecklichen Ereignisse am Rande der Fußballweltmeisterschaft in Frankreich , ist die Gewalt der Hooligans wieder zunehmend in den Fokus der gesellschaftlichen Diskussion gelangt. Jedoch die oft sehr einseitige und emotional hochstilisierte Darstellung der Fußballrowdies in den Medien kann keinem, der ernsthaft wissen will, was diese für Menschen sind, oder woher diese Gewaltbereitschaft kommt, eine realistische Antwort geben. Diese wissenschaftliche Arbeit versucht ein möglichst realistisches Bild über jene Jugendlichen zu liefern und eine plausible Erklärung des Hooligan-Phänomens zu geben, basierend auf einigen der zahlreichen Studien, die schon über dieses Thema erstellt wurden. Hierbei werden auch gesamtgesellschaftliche Faktoren beleuchtet, die wesentlich zur Entstehung der Hooligankultur beigetragen haben. Hooligan, dieses Wort kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und heißt soviel wie Randalierer. Aber sind diese Jugendlichen einfach nur Gewalttäter, die Lust daran verspüren andere Menschen schwer zu verletzen, oder gibt es doch differenzierte Gründe für dieses Verhalten? Die nachfolgenden Seiten werden Aufschluß darüber geben.
Textauszug (computergeneriert)
SS 1999
Seminar : Abweichendes Verhalten und Kriminalität
Hausarbeit : Hooligans - Gewalt in Fußballstadien
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Bill Buford "Geil auf Gewalt" - Teilnehmende Beobachtung eines Schriftstellers unter englischenHooligans 3
2.1. Der Autor 4
2.2. Innere Struktur 4
2.3. Woher kommt die Gewalt? 5
2.4. Identitätsbildung 6
2.5. Zusammenfassung des Buches 7
3. Die Entwicklung der Fankultur in Deutschland 7
3.1. Die erste Phase - Milieuspezifische Sozialisation des Fußballfans 7
3.2. Die zweite Phase - Individualisierungstendenzen und Kommerzialisierung 8
3.3. Die 3. Phase - Entstehung der Hooligangruppen 9
4. Der Hooligan von heute 10
4.1. Gruppeninterne Strukturen und Motivation der Hooligans 10
4.2. Das Streben nach Respekt und Bedeutung 11
4.3. Kameradschaft und episodale Schicksalsgemeinschaft 13
4.4. Gesellschaft als totale Institution und der totale Druck 13
4.5. Identitätssuche und Nationalstolz 15
4.6. Der besondere Fall der ,,Ost-Hools" und die Veränderungen durch die Wende 15
5. Resümee 16
6. Literaturverzeichnis 19
1. Einleitung
Gerade durch die schrecklichen Ereignisse am Rande der Fußballweltmeisterschaft in Frankreich , ist die Gewalt der Hooligans wieder zunehmend in den Fokus der gesellschaftlichen Diskussion gelangt. Die doch oft sehr einseitige und emotional hochstilisierte Darstellung der Fußballrowdies in den Medien kann keinem, der ernsthaft wissen will, was diese für Menschen sind, oder woher diese Gewaltbereitschaft kommt, eine realistische Antwort geben.
Dieses Referat versucht ein möglichst realistisches Bild über diese Jugendlichen zu liefern und eine plausible Erklärung des Hooligan-Phänomens zu geben, basierend auf einigen der zahlreichen Studien, die schon über dieses Thema erstellt wurden.
Hierbei werden auch gesamtgesellschaftliche Faktoren beleuchtet, die wesentlich zur Entstehung der Hooligankultur beigetragen haben. Hooligan, dieses Wort kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und heißt soviel wie Randalierer. Aber sind diese Jugendlichen einfach nur Gewalttäter, die Lust daran verspüren andere Menschen schwer zu verletzen, oder gibt es doch differenzierte Gründe für dieses Verhalten? Die nachfolgenden Seiten werden dem Leser hoffentlich Aufschluß darüber geben.
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