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Autor: Ruth Pommerenk
Fach: Wirtschaft - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Details
Tags: Benchmarking, Kultureinrichtungen, Museen
Jahr: 2002
Seiten: 42
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 290 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-13865-9
Textauszug (computergeneriert)
Benchmarking bei Kultureinrichtungen
am Beispiel von Museen
7. Semester
Datum der Abgabe : 22. Oktober 2001
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis VI
1. Aufgabenstellung und thematische Abgrenzung 1
2. Grundlagen der Managementmethode Benchmarking 2
2.1. Begriffsdefinitionen 2
2.2. Historische Entwicklung des Benchmarking 3
2.3. Ziele des Benchmarking 4
2.4. Benchmarking im Kontext anderer Managementinstrumente 6
2.4.1. TQM 6
2.4.2. Kaizen 7
2.4.3. Business Reengineering 8
3. Arten des Benchmarking 9
3.1. Differenzierung nach Vergleichspartnern 9
3.1.1. Internes Benchmarking 10
3.1.1.1. Unternehmensbezogenes Benchmarking 11
3.1.1.2. Konzernbezogenes Benchmarking 11
3.1.2. Externes Benchmarking 12
3.1.2.1. Marktbezogenes Benchmarking 12
3.1.2.2. Branchenbezogenes Benchmarking 13
3.1.2.3. Branchenunabhängiges Benchmarking 14
3.2. Differenzierung nach dem Benchmarking-Objekt 15
4. Phasen des Benchmarking 17
4.1. Planung 19
4.2. Analyse 20
4.3. Integration 21
4.4. Aktion 22
4.5. Reife 23
5. Benchmarking bei Kultureinrichtungen am Beispiel von Museen 24
5.1. Bestimmung des Benchmarking-Objekts 25
5.2. Bestimmung der Benchmarks 26
5.3. Bestimmung der Benchmarking-Partner 27
6. Schlussbetrachtung und Ausblick 33
Literaturverzeichnis 35
Abkürzungsverzeichnis
TQM Total Quality Management
MBNQA Malcolm Baldrige National Quality Award
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Formen des internen und externen Benchmarking 9
Abbildung 2: Kategorisierung potentieller Benchmarking-Objekte 16
Abbildung 3: Der Benchmarking-Prozessablauf nach Camp 18
Abbildung 4: Kategorien potentieller Benchmarking-Partner und ausgewählte
Merkmale für ein branchenbezogenes Benchmarking-Projekt 29
Abbildung 5: Kategorien potentieller Benchmarking-Partner und ausgewählte
Merkmale für ein branchenübergreifendes Benchmarking-Projekt 31
1. Aufgabenstellung und thematische Abgrenzung
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sehen sich Museen mit großen Herausforderungen konfrontiert: Da die öffentliche Hand zunehmend weniger Mittel für die Finanzierung kultureller Aufgaben zur Disposition stellt, herrscht zwischen den öffentlichen Kultureinrichtungen ein heftiger Verteilungskampf, in dem sich die Museen auf Dauer behaupten müssen. Zudem hat in den letzten Jahren die Zahl der privaten Anbieter deutlich zugenommen, die - in Konkurrenz zu den Museen - vielfältige Kultur-, Bildungs-, Unterhaltungs- und Freizeiterlebnisse offerieren. Deshalb werden Museen im Wettbewerb um das Interesse der Besucher nur dann langfristig gegenüber anderen Kultur- und Freizeitanbietern bestehen können, wenn sie sich Wettbewerbsvorteile erarbeiten, also von den Besuchern als einzigartig und unverwechselbar wahrgenommen werden. Da sich Vorteile nicht ohne die genaue Kenntnis der Interessen, Bedürfnisse und Erwartungen der Besucher aufbauen lassen, gilt als zentrales Mittel zur Erreichung von Wettbewerbsvorteilen die Besucherorientierung. Eine nachhaltige Verbesserung der Besucherorientierung von Museen lässt sich mit Hilfe der Managementmethode Benchmarking realisieren.
Benchmarking ist eine mittlerweile in vielen Wirtschaftszweigen erprobte und bewährte Mangementmethode für das Lernen von "besten Lösungen". Sie zielt darauf ab, durch den Vergleich zwischen Einrichtungen herauszufinden, wo innerhalb der eigenen Organisation Verbesserungspotentiale existieren und wie diese ausgeschöpft werden können. Benchmarking kann Museen somit dabei helfen Schwachstellen im Hinblick auf ihre Besucherorientierung zu ermitteln und Lösungswege für Verbesserungen zu finden, um im kulturellen Marktwettbewerb bestehen zu können.
Der erste Teil der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich mit den Grundlagen der Managementmethode Benchmarking, wobei Begriffsdefinitionen von Benchmarking vorgenommen und die historische Entwicklung sowie die Ziele des Benchmarking erläutert werden. Desweiteren wird die Stellung des Benchmarking im Kontext der Managementinstrumente TQM, Kaizen und Business Reengineering beschrieben. Im zweiten Teil der Arbeit werden die Arten des Benchmarking dargestellt. Dabei wird eine Differenzierung nach Vergleichspartnern, die die Unterscheidung in internes und externes Benchmarking beinhaltet, sowie nach dem Benchmarking-Objekt vorgenommen. Anschließend werden die Phasen des Benchmarking entsprechend dem Prozessmodell von Camp dargestellt. Im abschließenden Teil wird die Anwendung des Benchmarking bei Kultureinrichtungen am Beispiel von Museen beschrieben, wobei anhand ausgewählter Aspekte auf die Besonderheiten des Benchmarking bei Dienstleistungen eingegangen wird.
2. Grundlagen der Managementmethode Benchmarking
2.1. Begriffsdefinitionen
[...]
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