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Autor: Tina Dutschmann
Fach: Politik - Pol. Systeme - Politisches System Deutschlands
Details
Institution/Hochschule: Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Politikwissenschaft)
Tags: magisches Viereck, magisches Sechseck, gesamtwirtschaftliches Zielbündel, Zielkonflikte, Zielverträglichkeiten
Jahr: 2001
Seiten: 21
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 6 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 82 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-10411-1
ISBN (Buch): 978-3-640-09879-8
Ich war nach Fertigstellung mit mir und meiner Arbeit sehr zufrieden. Es ist eine schöne Zusammenfassung staatlicher Konjunkturpolitik. Es hat mir Spaß gemacht diese Hausarbeit zu schreiben.
Zusammenfassung / Abstract
Wirtschaftspolitik, ein Teilbereich der staatlichen Gesamtpolitik, bezieht sich auf die Vorbereitung, Vornahme und Durchführung von Entscheidungen über den Einsatz wirtschaftspolitischer Instrumente zur Erreichung wirtschaftspolitischer Ziele, wobei durch den Instrumenteneinsatz entweder rechtlich-institutionelle Rahmenbedingungen für den Ablauf des Wirtschaftsprozesses (Ordnungspolitik) oder bestimmte Größen dieses Wirtschaftsprozesses selbst festgelegt werden (Prozesspolitik). Also ist Wirtschaftspolitik die Gesamtheit der Entscheidungen, die darauf abzielen, wirtschaftliche Prozesse zu beeinflussen. Als magisch bezeichne ich die Wirtschaftspolitik, weil es Fähigkeiten eines Zauberkünstlers bedarf, wenn man die gleichzeitige Zielerreichung von stabilem Preisniveau, hohem Beschäftigungsstand, wirtschaftlichem Wachstum, außenwirtschaftlichem Gleichgewicht, gerechter Einkommensverteilung und lebenswerter Umwelt erlangen möchte. Diese Ziele verhelfen zu einem stabilen System. Wann aber liegt in einem marktwirtschaftlichen System Stabilität vor? Mit dieser Arbeit möchte ich zu diesem Thema einen Beitrag zum Verständnis leisten. Ich werde Kenntnisse über die in der Bundesrepublik Deutschland ausgeübten Wirtschaftspolitik vermehren, indem ich Wissen zusammentrage. Außerdem greife ich folgende Problematik auf: Will man etwas über den Zustand eines Unternehmens wissen, schaut man in die Jahresabschlussbilanzen. Ein Wirtschaftsprüfer erkennt daran, wie es um den Betrieb bestellt ist. Wann aber ist eine Volkswirtschaft gesund oder krank, stabil oder instabil? Welche Kriterien sind hierfür auf gesamtwirtschaftlicher Ebene ausschlaggebend? Sind es dieselben wie in einzelnen Unternehmen oder Haushalten? Was können Markt und Wirtschaftspolitik für eine gleichgewichtige Wirtschaft tun? (Forner 1992, 223) Zu Beginn erkläre ich das magische Viereck, welches sich dann zu einem Sechseck ergänzen wird. Weiter werde ich auf die Zielharmonien und Zielkonflikte eingehen und schließe dann mit neuen Überlegungen bezüglich der Aktualität dieser Art von Wirtschaftspolitik ab.
Textauszug (computergeneriert)
Seminar: Politische Wirtschaftslehre
Seminarleiter: Christian Roth, M.A.
"Magische" Wirtschaftspolitik in der Bundesrepublik Deutschland
vorgelegt von:
Tina Dutschmann
Politikwissenschaft (HF, MA)
Soziologie (NF), VWL (NF)
2. Fachsemester
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Warum greift der Staat in die Wirtschaft ein? 4
3. Das gesamtwirtschaftliche Zielbündel - Das magische Viereck 5
3.1. Preisniveaustabilität 6
3.2. Vollbeschäftigung 7
3.3. Wirtschaftswachstum 8
3.4. Außenwirtschaftliches Gleichgewicht 10
4. Das magische Sechseck 11
5. Zielverträglichkeit und Zielkonflikte im magischen Sechseck 12
5.1. Zielverträglichkeit 12
5.1.1. Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung 13
5.1.2. Preisniveaustabilität und außenwirtschaftliches Gleichgewicht 13
5.1.3. Wirtschaftswachstum und Umweltschutz 13
5.1.4. Wirtschaftswachstum, Preisniveaustabilität und gerechte Einkommensverteilung 14
5.2. Zielkonflikte 14
5.2.1. Preisniveaustabilität und Wachstum, Vollbeschäftigung 14
6. Staatliche Steuerungsmöglichkeiten um ein gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht zu erreichen 15
7. Ist das magische Viereck heute noch aktuell anwendbar? 17
8. Schluss 18
9. Literaturverzeichnis 20
1. Einleitung
Wirtschaftspolitik, ein Teilbereich der staatlichen Gesamtpolitik, bezieht sich auf die Vorbereitung, Vornahme und Durchführung von Entscheidungen über den Einsatz wirtschaftspolitischer Instrumente zur Erreichung wirtschaftspolitischer Ziele, wobei durch den Instrumenteneinsatz entweder rechtlich-institutionelle Rahmenbedingungen für den Ablauf des Wirtschaftsprozesses (Ordnungspolitik) oder bestimmte Größen dieses Wirtschaftsprozesses selbst festgelegt werden (Prozesspolitik).
Also ist Wirtschaftspolitik die Gesamtheit der Entscheidungen, die darauf abzielen, wirtschaftliche Prozesse zu beeinflussen. Als magisch bezeichne ich die Wirtschafts-politik, weil es Fähigkeiten eines Zauberkünstlers bedarf, wenn man die gleichzeitige Zielerreichung von stabilem Preisniveau, hohem Beschäftigungsstand, wirtschaftlichem Wachstum, außenwirtschaftlichem Gleichgewicht, gerechter Einkommensverteilung und lebenswerter Umwelt erlangen möchte.
Diese Ziele verhelfen zu einem stabilen System. Wann aber liegt in einem markt-wirtschaftlichen System Stabilität vor?
Mit dieser Hausarbeit möchte ich zu diesem Thema einen Beitrag zum Verständnis leisten. Ich werde Kenntnisse über die in der Bundesrepublik Deutschland ausgeübten Wirtschaftspolitik vermehren, indem ich Wissen zusammentrage.
Außerdem greife ich folgende Problematik auf: Will man etwas über den Zustand eines Unternehmens wissen, schaut man in die Jahresabschlussbilanzen. Ein Wirtschafts-prüfer erkennt daran, wie es um den Betrieb bestellt ist. Wann aber ist eine Volkswirtschaft gesund oder krank, stabil oder instabil? Welche Kriterien sind hierfür auf gesamtwirtschaftlicher Ebene ausschlaggebend? Sind es dieselben wie in einzelnen Unternehmen oder Haushalten? Was können Markt und Wirtschaftspolitik für eine gleichgewichtige Wirtschaft tun?(Forner 1992, 223)
Zu Beginn erkläre ich das magische Viereck, welches sich dann zu einem Sechseck ergänzen wird. Weiter werde ich auf die Zielharmonien und Zielkonflikte eingehen und schließe dann mit neuen Überlegungen bezüglich der Aktualität dieser Art von Wirtschaftspolitik ab.
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