Integration von Hardware und Software im OP-Bereich close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.



Details

Veranstaltung: Methoden und Techniken
Institution/Hochschule: Hamburger Fern-Hochschule (Studiengang Pflegemanagement)
Tags: Integration, Hardware, Software, OP-Bereich, Methoden, Techniken
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 58
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 45  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 2369 KB
Archivnummer: V62502
ISBN (E-Book): 978-3-638-55732-0
ISBN (Buch): 978-3-638-70998-9

Zusammenfassung / Abstract

Nicht nur ständig ansteigende Anforderungen an die OP-Dokumentation (Diagnosis Related Groups, Qualitätssicherung), sondern auch die Notwendigkeit in einem verstärkt konkurrierenden Gesundheitsmarkt, Teilprozesse im Krankenhaus zeitnah steuern, evaluieren und somit optimieren zu können, erfordert den Einsatz von OP-Abteilungssystemen, die in einem Krankenhausinformationssystem integriert sind. Eine flächendeckende Einführung konnte bisher wegen mangelnden Verständnisses für Informations- oder Abteilungssysteme und deren Vorteile nicht erfolgen. Die Auswahl nach einer geeigneten Software und deren Integration gestalten sich in der Praxis schwierig, denn Funktionalität und Angemessenheit der Softwarekomponenten schwanken noch erheblich. Gewisse komplexe, interdisziplinäre Aufgaben bedürfen einerseits der stärkeren Abstimmung von unterschiedlichen Abteilungen und zugleich kürzerer Informations- und Entscheidungswege. Deshalb empfiehlt man die Anwendung von Projektmanagement, wenn die derzeitige Leitungs- und Organisationsstruktur in Unternehmen die Erledigung der Aufgaben nicht sicherstellt. Projektarbeit wird auch deshalb bevorzugt eingesetzt, um das Risiko für die Investitionen in Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik zu minimieren. Vom Autor wird umfassend und praxisbezogen ein EDV-Projekt im OP-Bereich dargestellt. Dabei werden typische Probleme einer Expertenorganisation wie hoher Autonomie- und Spezialisierungsgrad sowie ein mangelndes Interesse für abteilungsübergreifende organisatorische Belange aufgezeigt bzw. kritisch reflektiert, die es bei einem Projekt zu bewältigen gilt. Wir Experten müssen lernen, uns in Zukunft schneller zu einigen oder dem Wandel anzupassen, denn die mangelnde Flexibilität bzw. Starrheit wird in Zukunft der Untergang jeden Krankenhauses sein. Nur wenn man den Wandel aktiv mitgestaltet, wird man nicht von ihm überrollt. Ein wichtiges Managementwerkzeug für neue Vorhaben im Krankenhausbereich ist das Projektmanagement. Diese Arbeit wurde mit der Note 1,7 bewertet und dient somit als beispielhafte Vorlage für Hausarbeiten. Diese Arbeit soll Studenten Anregungen geben bzw. als Hilfestellung dienen, die bspw. im Fach Methoden und Techniken (Projektmanagement) an der HFH Hamburger Fern-Hochschule eine Hausarbeit absolvieren müssen.

Textauszug (computergeneriert)

HFH Hamburger Fern-Hochschule
Studiengang Pflegemanagement
Studienzentrum München
Studienfach Methoden und Techniken

Hausarbeit zum Thema:

Integration von Hardware und Software im OP-Bereich

Herbstsemester 2005

von

Andreas Draxinger

 

 

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung und Vorbemerkungen 4

2 Krankenhausinformationssystem und elektronische Patientenakte 6

3 Externe und interne Anforderungen an ein Krankenhaus 7
3.1 Grundlegende Aspekte der Dokumentation des Behandlungsprozesses 7
3.2 Juristische Aspekt der OP-Dokumentation 8
3.3 OP-Steuerung 8
3.4 Umstellung der Finanzierungsform 8
3.5 Datenübermittlung, Abrechnung, Verhandlung und Qualitätssicherung 9
3.6 Betriebswirtschaftliche Aspekte 9

4 Entstehung und Anstoß des Projekts 10
4.1 Probleme - Ursache der Projektauslösung 10
4.2 Ziele 10
4.2.1 Begriff "Ziel" und seine Bedeutung 10
4.2.2 Klinikumsziele - eine weitere Ursache der Projektauslösung 11
4.3 Projektauftrag 12

5 Planung und Organisation des Projekts 13
5.1 Situationsanalyse - interne und externe Faktoren 13
5.1.1 Technische Voraussetzungen 13
5.1.2 Personelle und organisatorische Voraussetzungen 13
5.1.3 Analyse weiterer Aspekte - Grundlage der Softwareanforderungen 14
5.2 Zusammenstellung des Projektteams 15
5.3 Organisationsmodell des Projekts 15
5.4 Festlegung der Projektziele 16
5.5 Strukturplanung des Projekts 18
5.6 Ablauf- und Terminplanung 20
5.7 Sollkonzeption 2
5.7.1 Entwicklung und Zweck des Sollkonzepts 2
5.7.2 Sollkonzept als Grundlage für ein Auswahlverfahren 3
5.7.3 Einfluss des Sollkonzepts und der Softwarefunktionalität auf die Arbeitsorganisation und -teilung 3
5.8 Kostenplanung 4
5.9 Informationswesen und Projektdokumentation 5

6 Phase der Software-Einführung 6

7 Begleitung der frühen Echt-Betriebsphase 8

8 Risikomanagement 9

9 Projektcontrolling und Projektsteuerung 10

10 Rückblick und Fazit 12

Literaturverzeichnis 16
Gesetzes- und Rechtsverordnungsverzeichnis 18

Verwaltungsanweisung 20

Abkürzungsverzeichnis 21

Anhang I: Präsentation - Zusammenfassung und Ergebnisse des Projekts 23
Anhang II: Sollkonzept 32

 

 

1 Einführung und Vorbemerkungen

Elektronische Datenverarbeitung ist im Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken. In den letzten Jahren versuchte man immer mehr ganzheitliche Informationssysteme, die zwischen Krankenhausabteilungen eine unentbehrliche Verarbeitung und einen Austausch von Informationen ermöglicht, einzuführen (vgl. PROKOSCH 2003, 4). Eine Umfrage von HÜBNER ergab, dass bis 2004 knapp 20% der deutschen Krankenhäuser elektronische Patientenakten oder Archive nutzen (vgl. HÜBNER 2004, zit. n. HAAS 2005, 3). Eine neue Abrechnungsform (siehe Punkt 3.4, S. 6) erfordert auch die Einführung von OP-Dokumentations-Systemen. Eine flächendeckende Einführung konnte bisher wegen mangelnden Verständnisses für Informationssysteme und deren Vorteile nicht erfolgen (vgl. HAAS 2005, 3 f.).

Gewisse Aufgaben bedürfen einerseits der stärkeren Abstimmung von unterschiedlichen Abteilungen und zugleich kürzerer Informations- und Entscheidungswege. Deshalb empfiehlt man die Anwendung von Projektmanagement, wenn die derzeitige Leitungs- und Organisationsstruktur in Unternehmen die Erledigung der Aufgaben nicht sicherstellt (vgl. KNORR 2003, 35). "Projektarbeit wird [auch deshalb] bevorzugt eingesetzt, um das Risiko für die Investitionen in Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik zu minimieren …" (LITKE 2004, 17).

MADAUSS beschreibt Projekte wie folgt: "…Vorhaben mit definiertem Anfang und Abschluss, die durch die Merkmale zeitliche Befristung, Einmaligkeit, Komplexität und Neuartigkeit gekennzeichnet sind und wegen ihres interdisziplinären Querschnittcharakters eine vorübergehende organisatorische Veränderung und damit verbunden auch eine Neufestlegung der Aufgaben im Betrieb bewirken können" (MADAUSS 1994, S. 490). Projekte können "… [r]isikoreich (technisch, wirtschaftlich, terminlich)" (LITKE 2004, 19) sein.

In dieser Hausarbeit werden Begriffe, die Gründe der Projektinitiierung (siehe Kap. 3 u. 4) und der weitere Verlauf des Projekts "Integration von Hardware und Software im OP-Bereich" dargestellt sowie reflektiert. Außerdem wird im Anhang eine Zusammenfassung bzw. Ergebnisse des Projekts präsentiert. Der Verfasser war Mitglied dieses Projekts.

2 Krankenhausinformationssystem und elektronische Patientenakte

Ein Krankenhausinformationssystem (KIS) als Teil des Krankenhauses umfasst alle Informationsverarbeitungsprozesse, die dazu nötigen Menschen sowie elektronischen Geräte und Hilfsmittel (Anwendungssoftware etc.). Dazu zählen neben einem Intranet auch Abteilungssysteme (z.B. OP-Software zur Planung und Dokumentation), die speziell zur Unterstützung der Prozesse für bestimmte Abteilungen konzipiert sind, oder ein Krankenhauskommunikationssystem - bestehend aus Netzwerk und PC-Arbeitsplätzen - das eine Übermittlung eines Untersuchungsauftrags zwischen den Abteilungen gestattet. Ferner beinhaltet ein KIS eine erweiterte Dokumentation grundlegender medizinischer Daten (vgl. PROKOSCH 2003, 6 f.). Die elektronische Patientenakte ist eine in einem KIS eingegliederte Akte, die alle Behandlungsfälle eines Patienten einer Institution enthält. Die Patientendaten (Diagnosen, Therapie) werden auf Datenträgern abgespeichert (vgl. HAAS 2005, 189 ff.). Die Module (Softwarebausteine) eines OP-Abteilungssystems der Fa. GWI sind beispielsweise in der elektronischen Patientenakte integriert (vgl. GWI 2005).

3 Externe und interne Anforderungen an ein Krankenhaus

3.1 Grundlegende Aspekte der Dokumentation des Behandlungsprozesses

Für den Arzt ergibt sich eine Dokumentationspflicht seiner Leistungserbringung aufgrund einer "… Nebenpflicht aus dem zwischen Arzt und Patient abgeschlossenem Dienstvertrag, … landesgesetzlicher Vorgaben …" (REHBORN 2000, 51 f.) und einer Berufspflicht (vgl. § 10 Abs. 1 MBO).

Grundsätzlich sollte eine Dokumentation "… nahe am Geschehen liegen …" und ist "… im unmittelbaren Anschluss an die Behandlung zu erstellen". Jedoch sind "Nachtragungen .. zulässig" (REHBORN 2000, 60), wenn sie als derartige erkennbar sind (vgl. DIERKS 1994, 266).

[....]

Kommentare

Zusammenfassende Bewertung von Dr. Hubert Klingenberger
Die zusammenfassende Bewertung von Dr. Hubert Klingenberger wird direkt zitiert: "Eine engagierte und gründliche Arbeit, die Projektmanagementwissen dokumentiert, ..." (Dr. Hubert Klingenberger, München - 27.09.05).

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/62502/