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Hausarbeit, 2006, 21 Seiten
Autor: Dipl.-Psychologin Tina Günther
Fach: Wirtschaft - Personal und Organisation
Details
Institution/Hochschule: AKAD Private Hochschulen (Betriebswirtschaftslehre)
Tags: Chancen, Grenzen, Personalrekrutierung, Personalplanung, Personaleinsatz, Personalauswahl, elektronische Personalrekrutierung, Jobbörse, Personalbeschaffung, E-Recruiting
Jahr: 2006
Seiten: 21
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 16 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-55777-1
ISBN (Buch): 978-3-640-21743-4
Dateigröße: 286 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Die ständig neuen Anwendungsfelder der Informations- und Kommunikationstechnologien haben bereits und werden noch, wie kaum eine andere Entwicklung, das Personalmanagement von Unternehmen in den nächsten Jahren gravierend verändern. Noch 1999 nutzten gerade einmal 19 Prozent der Europäer im Alter von über 16 Jahren regelmäßig das Internet, jetzt, 2006 sind es schätzungsweise 67 Prozent, zwei Drittel. Im Jahre 2010 wird aufgrund der weiteren Verbreitung und individuellen Verfügbarkeit des Internets voraussichtlich 90 Prozent der westlichen Bevölkerung im Internet vertreten sein. Vorausgesetzt, dass Arbeit die Existenz des Einzelnen auch zukünftig sichern wird, so ist davon auszugehen, dass bald jeder Erwerbsfähige das Internet als Instrument für die Jobsuche einsetzen wird. Der Markt für Online-Karrierenetzwerke ist in den letzten Jahren sensationell gewachsen und hat seinen Zenit noch nicht erreicht. Wir befinden uns folglich mitten in einer digitalen Evolution und das Personalmanagement entwickelt sich vor diesem Hintergrund kontinuierlich weiter. Für die erfolgreiche Personalarbeit werden aktuell komparative Vorteile von Mensch und Technik genutzt. Höchstmögliche Wertschöpfung wird hierbei erreicht, wenn digitalisierbare Aufgaben und Prozesse, die die Aufgabenerfüllung effektiver und effizienter machen, der Technik übertragen werden. Die Personalrekrutierung als Bestandteil des Personalmanagements verfügt aufgrund der Beschaffenheit der zu verarbeitenden Informationen über ein sehr hohes Virtualisierungspotenzial. Da durch die Digitalisierung und deren Möglichkeiten immer neue Methoden und Instrumente für das Personalmanagement entstehen, zielt diese Entwicklung letztlich auf die ganzheitliche Veränderung des Rekrutierungsprozesses ab.
Textauszug (computergeneriert)
AKAD Private Hochschulen
Chancen und Grenzen der elektronischen Personalrekrutierung
Tina Günther
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung ... 4
1.1 Problembeschreibung ... 4
1.2 Zielsetzung und Vorgehen ... 5
2 Einordnung der elektronischen Personalrekrutierung ... 6
2.1 Ziele und Aufgaben der Personalrekrutierung ... 6
2.2 Anforderungen an Methoden der Personalbeschaffung und Personalwerbung ... 6
3 Zum aktuellen Entwicklungsstand der elektronischen Personalrekrutierung ... 8
3.1 Methoden und Instrumente auf dem Prüfstand ... 8
3.1.1 Die Jobbörse ... 8
3.1.2 Die unternehmenseigene Homepage ... 9
3.2 Die Digitalisierung des Personalbeschaffungsprozesses ... 10
3.2.1 Die digitale Stellenanzeige ... 10
3.2.2 Die online – Bewerbung ... 11
3.2.3 Das Bewerbungscontrolling ... 11
3.2.4 Das Response-Management ... 12
3.2.5 Das Workflow – Management ... 12
3.2.6 Das digitale Interview ... 13
3.2.7 Die Lebenslauf – Datenbank – Recherche ... 13
3.3 Unterschiede zwischen traditioneller und elektronischer Rekrutierung ... 13
3.4 Exkurs: Zeitarbeitsfirmen im Internet ... 14
4 Zur virtuellen Zukunft: Chancen und Grenzen von E-Recruiting ... 15
4.1 Blick in das Jahr 2010plus: Entwicklung eines Weltarbeitsmarktes ... 15
4.2 Blick in das Jahr 2010plus: Die Jobbörse der Zukunft ... 16
5 Schlussfolgerung und Ausblick ... 18
Literaturverzeichnis ... 19
1 Einführung
1.1 Problembeschreibung
Die ständig neuen Anwendungsfelder der Informations- und Kommunikations-technologien haben bereits und werden noch, wie kaum eine andere Entwicklung, das Personalmanagement von Unternehmen in den nächsten Jahren gravierend verändern.1
Noch 1999 nutzten gerade einmal 19 Prozent der Europäer im Alter von über 16 Jahren regelmäßig das Internet, jetzt, 2006 sind es schätzungsweise 67 Prozent, zwei Drittel. Im Jahre 2010 wird aufgrund der weiteren Verbreitung und individuellen Verfügbarkeit des Internets voraussichtlich 90 Prozent der westlichen Bevölkerung im Internet vertreten sein. Vorausgesetzt, dass Arbeit die Existenz des Einzelnen auch zukünftig sichern wird, so ist davon auszugehen, dass bald jeder Erwerbsfähige das Internet als Instrument für die Jobsuche einsetzen wird.2 Der Markt für Online-Karrierenetzwerke ist in den letzten Jahren sensationell gewachsen und hat seinen Zenit noch nicht erreicht.
Wir befinden uns folglich mitten in einer digitalen Evolution und das Personalmanagement entwickelt sich vor diesem Hintergrund kontinuierlich weiter. Für die erfolgreiche Personalarbeit werden aktuell komparative Vorteile von Mensch und Technik genutzt. Höchstmögliche Wertschöpfung wird hierbei erreicht, wenn digitalisierbare Aufgaben und Prozesse, die die Aufgabenerfüllung effektiver und effizienter machen, der Technik übertragen werden.3
Die Personalrekrutierung als Bestandteil des Personalmanagements verfügt aufgrund der Beschaffenheit der zu verarbeitenden Informationen über ein sehr hohes Virtualisierungspotenzial. Da durch die Digitalisierung und deren Möglichkeiten immer neue Methoden und Instrumente für das Personalmanagement entstehen, zielt diese Entwicklung letztlich auf die ganzheitliche Veränderung des Rekrutierungsprozesses ab.
1.2 Zielsetzung und Vorgehen
Ziel der Arbeit ist die Auseinandersetzung mit heutigen und künftigen Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz digitaler Medien bei der Personalrekrutierung ergeben.
Einführend werden die Personalrekrutierung mit Zielen, Aufgaben und Anforderungen, sowie das Internet als Medium im Rekrutierungsprozess vorgestellt und eingeordnet.
Weiterhin wird zum aktuellen Entwicklungsstand des e-Recruitment Bezug genommen. Digitale Instrumente und Methoden für die Personalrekrutierung werden vorgestellt. Es soll darauf eingegangen werden, wie diese bereits Abläufe im Rekrutierungsprozess beeinflusst und verändert haben. Am Ende des Abschnitts werden elektronische und traditionelle Rekrutierung zusammenfassend verglichen.
Kapitel vier befasst sich mit der elektronischen Personalrekrutierung in der Zukunft. Die Arbeit schließt mit der Quintessenz der Ausführungen und einem kurzen Ausblick
2 Einordnung der elektronischen Personalrekrutierung
2.1 Ziele und Aufgaben der Personalrekrutierung
Eine der wesentlichen Aufgaben des Personalmanagements besteht in der Beschaffung und Auswahl (zusammengefasst unter dem Begriff Personalrekrutierung) ausreichend qualifizierter Mitarbeiter. Ausgelöst durch einen Personalbedarf und dem ökonomischen Grundprinzip der Kostenminimierung folgend, umfasst Personalbeschaffung alle Aktivitäten zur Gewinnung neuer Mitarbeiter, um den Personalbestand in räumlicher, zeitlicher, qualitativer und quantitativer Hinsicht dem Personalbedarf anzupassen4. Hauptziel ist es, Mitarbeiter zu finden, die zum einen das erforderliche Wissen, sowie die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen für eine verfügbare Stelle besitzen5 und zudem zur Organisation passen (P – O – Fit)6. Der sich anschließende Prozess der Personalauswahl umfasst alle Aktivitäten, die der Auswahl des am besten geeigneten Bewerbers dienen. Mit Unterzeichnung des Arbeitsvertrages wird der Personalrekrutierungsprozess abgeschlossen.
[...]
1 vgl. Beck, Christoph, Professionelles E – Recruiting (2003), Vorwort
2 vgl. Robben, M. (2002): Internetnutzung in Europa – Ein Puzzle mit 1000 Teilen?, online: http://www.ecin.de/marktbarometer/europa2 (29.01.2006)
3 vgl. Hacker, Winfried, Allgemeine Arbeitspsychologie, 1998, MABA - MABA-Listen
4 vgl. Berthel, Jürgen und Becker, Fred G., Personal – Management (2003), S.197-198
5 vgl. Macky, Keith & Johnson, Gene, Managing Human Resources in New Zealand (2004) S.212-213
6 vgl. Wiswede, Günter, Einführung in die Wirtschaftspsychologie (2000), S. 177
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